Begrenzte Strecke
Der Bahnhof von Szeged und seine Umgebung könnten eine umfassende Verkehrsinfrastruktur erhalten
Die Planungsgesellschaft hat eine öffentliche Ausschreibung für das Projekt Építési és Közlekedési Minisztérium zur Verbesserung des Nahverkehrs zwischen Szeged und Makó veröffentlicht. Die Aufgabe des späteren Gewinners besteht im Rahmen des in Abschnitte unterteilten Projekts in der Erstellung von Genehmigungs- und Ausführungsplänen sowie in der Wahrnehmung der Aufgaben der Bauleitung.
Die Ausschreibung bezieht sich auf die Machbarkeitsstudie (MT-2021) für das Projekt, die 2021 unter dem Titel „Ausbau des Vorortbahnverkehrs Szeged–Makó, Bau einer gemischt genutzten Tisza-Brücke” erstellt wurde. Gemäß der von MT-2021 vorgeschlagenen Variante wird der fehlende Abschnitt der Nagykörút in Szeged zwischen Alsóváros und Újszeged zusammen mit der Tisza-Brücke in einem separaten Projekt gebaut.
Der Nahverkehrsbushaltestellenbereich soll neben dem Bahnhof entstehen
Der erfolgreiche Bieter der vorliegenden öffentlichen Ausschreibung plant unter anderem die folgenden Projektkomponenten unter Berücksichtigung der in MT-2021 untersuchten komplexen Varianten:
- Umbau der Eisenbahninfrastruktur des Personenbahnhofs in Szeged;
- die Entwicklung des Personenbahnhofs Szeged als funktionale Einheit mit dem Bahnhof Szeged-Rendező;
- Prüfung der im Rahmen des Projekts zum Bau der neuen Tisza-Brücke zwischen Alsóváros und Újszeged geplanten Trassen für Tram-Train und den Personenbahnhof sowie Einbindung der ausgewählten Trasse in die Bahnhofsanbindungen;
- eine vorläufige Gleisplanprüfung auf Entwurfsniveau für den Personenbahnhof Szeged im Zusammenhang mit der geplanten, etwa 60 Meter langen Unterführung und den künftigen Bahnsteigverbindungen;
- Untersuchung der Flächennutzungsmöglichkeiten im Umfeld des Bahnhofs auf MT-Ebene, unter besonderer Berücksichtigung des nicht mehr genutzten Geländes des Bahnhofs Szeged-Tisza;
- Errichtung eines regionalen Nahverkehrsknotenpunkts (HTCS); als Teil davon die Errichtung eines Busbahnhofs sowie einer Parkinfrastruktur neben dem Personenbahnhof, verbunden mit dem Bahnhof und dem Indóház-Platz, sowie die Schaffung von Umsteigemöglichkeiten;
- Innenumbau des rund 5200 m² großen Bahnhofsgebäudes in Szeged: Neben der Erfüllung der betrieblichen Funktionen sind die für die Abfertigung des Personenverkehrs und die Wahrnehmung der grundlegenden Aufgaben des HTCS erforderlichen Innenumbauarbeiten durchzuführen;
- eine Fußgängerbrücke, die den Busbahnhof mit dem Bahnhof verbindet; sie ist etwa 60 m lang und 12 m breit und verfügt über eine Treppe, die zum Bahnsteig führt;
- Sanierung der Szövetkezeti út auf einer Länge von ca. 460 m, einschließlich Erneuerung der Deckschicht und Sanierung des Gehwegs;
- die Sanierung des Straßentunnels in der Máglya-Straße und der Zufahrtsstraße auf einer Länge von etwa 1,1 km;
- Planung von P+R-Parkplätzen in zwei Abschnitten mit einer Gesamtkapazität von 616 Stellplätzen; Einrichtung von P+R-Parkplätzen mit 110 Stellplätzen auf der Ostseite des Bahndamms sowie Einrichtung eines K+R-Parkplatzes und eines Taxistandplatzes mit 10 Stellplätzen;
- Bau einer neuen Fahrradverbindung vom geplanten Knotenpunkt an der Zufahrt zur neuen Tisza-Brücke zum Busbahnhof des HTCS über eine Länge von etwa 350 m;
- Entwurf eines intelligenten Fahrgastinformationssystems.
Er wurde als zweite Eisenbahnbrücke über die Tisza im Land erbaut, wurde jedoch vor mehr als 80 Jahren zerstört
Auch wenn die Fertigstellung der Nagykörút in Szeged durch den Bau der neuen Tisza-Brücke nicht Gegenstand des vorliegenden Projekts ist, sind die beiden Vorhaben eng miteinander verbunden. Szeged, das derzeit über zwei Straßenbrücken über die Tisza verfügt, hat seit 1945 keine Eisenbahnbrücke mehr, sodass es keine Verbindung zwischen dem Bahnhof in Szeged auf der Westseite des Flusses und dem Bahnhof in Újszeged auf der Ostseite gibt. Die Brücke, die die Eisenbahnlinie zwischen Szeged, Timișoara und der Banat-Region bediente, wurde 1858 als zweite Eisenbahnbrücke über die Tisza im Land erbaut, jedoch im Zweiten Weltkrieg zerstört.
Nach dem EU-Beitritt Ungarns und Rumäniens begann die Stadt in den 2000er Jahren mit der Planung einer dritten Tisza-Brücke, konnte jedoch keine Fördermittel dafür erhalten. Als Teil der Vorbereitungsmaßnahmen berichteten wir 2016 darüber, dass die dritte Brücke in Szeged gemäß der früheren Umweltgenehmigung Nemzeti Infrastruktúra Fejlesztő (NIF) Zrt. gemäß der früheren Umweltgenehmigung für die dritte Brücke in Szeged für den gemischten Verkehr geplant ist. Gemäß den bei der öffentlichen Anhörung zu NIF Zrt. im Jahr 2022 vorgestellten Plänen soll eine Straßen-, Fußgänger- und Fahrradbrücke gebaut werden, die langfristig auch für den Eisenbahnverkehr geeignet ist.
Quelle: Link
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