Begrenzte Strecke

So wurde der „Fangzahn“ der rutschigen Bahnstrecke in Transdanubien geborgen – mit Fotos

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Im Zuge der Abbrucharbeiten wurden die geotechnischen und hydrogeologischen Ursachen, die für die seit Jahrzehnten bestehenden Probleme verantwortlich sind, genauer beleuchtet; derzeit arbeitet das Team Swietelsky Vasúttechnika Kft. an der Umsetzung der Entwässerungsmaßnahmen

Die Sanierung des Gleisbettes auf dem Abschnitt der Bahnstrecke Nr. 20 zwischen Veszprém und Ajka ist bereits im Gange. Die Sanierung des im Dezember 2024 gesperrten, 150 Meter langen Abschnitts erfolgt im Auftrag von GYSEV Zrt. und MÁV Pályaműködtetési Zrt. Anfang Februar beginnen, und Swietelsky Vasúttechnika Kft., und Anfang März konnten wir bereits über den Abbau des Damms berichten.

Eine gut organisierte Ausführung beschleunigte die Erdarbeiten

Laut der uns vorliegenden Zusammenfassung schritt die Bauausführung nach den Vorbereitungsarbeiten mit dem Austausch der Eisenbahnkabel und deren Verlegung auf die neue Trasse voran. Nach dem Abbau der bestehenden Oberleitungsmasten und der Verlegung der Kabel begann Ende Februar der Abbau des Aufschüttungsdamm, wobei eine stufenweise Gestaltung vorgenommen wurde.

Dank des günstigen Wetters und der gut organisierten Bauausführung konnten die umfangreichen Erdarbeiten in nur 10 Tagen abgeschlossen werden. Dabei wurden etwa 15.000 Kubikmeter Erde bewegt.

Man hat herausgefunden, was die Ursache für das Abrutschen des Damms sein könnte

In dem Bericht wurde hervorgehoben, dass es an diesem Standort seit dem Bau der Eisenbahnstrecke zwischen Ajka und Veszprém vor mehr als 100 Jahren noch nie Ausgrabungs- und Abbrucharbeiten in diesem Umfang gegeben habe. Im Zuge der Abbrucharbeiten wurde auch ein bedeutendes geotechnisches Problem bestätigt, das zuvor Anlass zur Sperrung des Streckenabschnitts gegeben hatte: Im Untergrund wurde eine Gleitfläche entdeckt, bei der sich die durch Feuchtigkeit aufgelockerten Erdschichten leicht gegeneinander verschieben können.

Die Untersuchungen ergaben, dass die durchnässten und feuchtigkeitsempfindlichen Lehmschichten im Laufe der Jahrzehnte gegeneinander verrutscht sind, was langfristig zu einer langsamen Verschiebung des Damms geführt hat. Mit großer Wahrscheinlichkeit war dies auch der Grund für die in den vergangenen Jahren beobachteten Bewegungen.

Um die Situation genau zu erfassen und zu bewältigen, fand ein ständiger Austausch mit dem Auftraggeber und dem Planer statt, und es wurden weitere Aushubarbeiten durchgeführt, wodurch alle während der Bauarbeiten freigelegten problematischen Bodenschichten entfernt wurden.

So wird das problematische Grundwasser aus dem Gebiet entfernt

Anschließend konnte die nächste wichtige Bauphase beginnen, nämlich der Bau des Entwässerungssystems, der derzeit noch im Gange ist. Ziel ist es, den Wassergehalt des Bodens in einer Tiefe von etwa 8 Metern unterhalb des zuvor abgerissenen Damms zu verringern.

Im Rahmen der Umsetzung werden an drei Standorten 10–11 Meter tiefe Schächte gebaut; außerdem werden fast 150 Kiespfähle errichtet, die durch gezielte Bohrungen miteinander verbunden werden. Das in den Schächten gesammelte Wasser wird mithilfe einer Hebepumpe abgeleitet, sodass auch die Schicht unterhalb des Damms wirksam entwässert werden kann.

Nach Fertigstellung des Entwässerungssystems kann mit dem Bau des 8–9 Meter hohen Damms begonnen werden, der schichtweise und unter sorgfältiger Verdichtung errichtet wird.

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