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Im Einklang mit der Umwelt bauen – Über der Donau wurde eine Plakette für den Bauindustrie-Qualitätspreis enthüllt

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Fotos von Mihály Nagy/magyarepitok.hu
Die zwischen Paks und Kalocsa errichtete, 946,2 Meter lange Brücke mit 10 Pfeilern ist für die gesamte Brückenbauindustrie von historischer Bedeutung.

Am 18. Juni wurde auf der Pál-Tomori-Brücke die Plakette des vom Projekt gewonnenen Qualitätspreises der Bauindustrie enthüllt. Die zwischen Paks und Kalocsa errichtete, 946,2 Meter lange Brücke mit 10 Pfeilern ist für die gesamte Brückenbauindustrie von historischer Bedeutung.

Über der Donau entstand nämlich die erste Extradosed-Brücke, die insgesamt die dritte und zugleich die bislang größte Konstruktion dieser Art in Ungarn ist.

Die Entwicklung hat ein ganz besonderes Nachleben

Vor der Gedenktafel, die am 6. Pfeiler der Brücke enthüllt wurde, hielt zunächst der Projektleiter des Generalunternehmers Duna Group eine Rede.

István Wunderlich - Fotos von Mihály Nagy/magyarepitok.hu

István Wunderlich erklärte, die am Projekt Beteiligten könnten mit Stolz auf die Brücke blicken, da nach ihrer Übergabe im Juni 2024 zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat:

Selbst in der Übertragung der Tour de Hongrie wurde er gelobt

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung betonte Szabolcs Nyíri, Vorsitzender von Magyar Út- és Vasútügyi Társaság, dass der Bau einer Donaubrücke eine gewaltige Aufgabe sei: „Aus fachlicher Sicht ist dies der Höhepunkt der heimischen Bautätigkeit.” Als wichtigen Aspekt hob er zudem hervor, dass die zwischen Paks und Kalocsa errichtete Brücke durch ihre Ästhetik das Landschaftsbild nicht stört, sondern vielmehr ergänzt.

Szabolcs Nyíri

Er fügte hinzu, es sei schön gewesen zu hören, wie der Reporter während der Übertragung des Radrennens „Tour de Hongrie” voller Bewunderung ausrief, als er die Brücke erblickte: „Das ist schön!“. Szabolcs Nyíri erklärte, dies sei eine würdige Botschaft an die Branche.

Technische Meisterleistungen und der Respekt vor der Natur schließen sich nicht gegenseitig aus

Bei der Einweihungsfeier ergriff auch Mónika Németh, Kuratorin der Stiftung für den Baumeisterpreis, das Wort. In ihrer Rede wies sie darauf hin, dass die Brücke mit Extradosed-Konstruktion die Vorteile einer Schrägseilbrücke und einer Balkenbrücke vereint und so die Überbrückung größerer Spannweiten bei geringerer Pylonhöhe ermöglicht. „Gleichzeitig ist für die Jury die verantwortungsvolle Herangehensweise mindestens ebenso wichtig, dank der sich das Bauwerk in seine Umgebung einfügt: Es dominiert die Landschaft nicht, sondern fügt sich harmonisch in sie ein.”

Mónika Németh

Er wies darauf hin, dass die Brücke und ihre Trasse auch das Gebiet Natura 2000 betrafen. „Die Planung und der Bau der Brücke haben bewiesen, dass technische Meisterleistungen und der Respekt vor der Natur sich nicht gegenseitig ausschließen.” Um dies zu untermauern, ging er ausführlich auf die vorbildlichen Umweltschutzmaßnahmen des Projekts ein:

  • Im Rahmen des Projekts wurde eine kontinuierliche fachliche Überwachung im Bereich des Naturschutzes gewährleistet;
  • In Zusammenarbeit mit Fachleuten des Nationalparks „Donau-Drau“ und des Nationalparks Kiskunság wurden spezielle Fledermausnester aus Holzbeton errichtet;
  • Etwa 10.000 Donautal-Sternblumen wurden umgepflanzt;
  • Im Gebiet Natura 2000 wurde zudem ein völlig neuer heimischer Lebensraum angelegt.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurden die Bauqualitätspreise an die Unternehmen verliehen, die als Subunternehmer an dem Projekt beteiligt waren.

Das Projekt Steel Millennium Kft. wurde für die Montagearbeiten an der Auenbrücke ausgezeichnet; das Projekt PANNON-FREYSSINET Kft. für die Montagearbeiten am Extradosed-Kabel; das Projekt Hídépítő Zrt. schließlich für die Montagearbeiten an der Flussbettbrücke.

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