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Die Duna Aszfalt hat mehr als 10 Milliarden Forint an Zinsen an die staatlichen Banken gezahlt

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Das Unternehmen hat die von der Bank Eximbank und MFB gewährten Darlehen zurückgezahlt.

Duna Aszfalt hat den Betrag der Anleihen im Zusammenhang mit dem Kasomeno-Mwenda-Projekt, einschließlich aller Zinsen, vollständig an Eximbank und MFB zurückgezahlt – so heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens an unsere Zeitung. Darin wird hinzugefügt, dass das Unternehmen seit November letzten Jahres bereits mehr als 10 Milliarden Forint an Zinsen an die staatlichen Banken gezahlt hat. Die Rückzahlung der Anleihen hat keinen Einfluss auf die Umsetzung des Investitionsvorhabens: Das Projekt GED Africa befindet sich derzeit in einer Realisierungsphase von 40% und wird dank einer stabilen finanziellen Grundlage planmäßig fortgesetzt.

Mit der Rückzahlung des Darlehens ist die indirekte staatliche Finanzierung des Projekts abgeschlossen, und auch die damit verbundene staatliche Bürgschaft ist erloschen. Das bedeutet, dass im Zusammenhang mit dem Projekt künftig keinerlei finanzielles Risiko mehr für den ungarischen Staat und damit für die Steuerzahler besteht.

Es wird daran erinnert, Duna Group unter Berücksichtigung der Haltung des ungarischen Staates hinsichtlich der früheren Finanzierungskonstruktion den freiwilligen Rückkauf der Anleihen initiiert hat. Der Prozess ist abgeschlossen: Die Unternehmensgruppe hat ihre Zahlungsverpflichtungen aus den Anleihen Eximbank und MFB erfüllt, sodass die Finanzierung des Projekts künftig ohne finanzielle Beteiligung des ungarischen Staates fortgesetzt wird.

Das Projekt wird mit solider finanzieller Basis fortgesetzt

In der Mitteilung wird betont, dass der Rückkauf der Anleihen eine klare und berechenbare Situation für die internationalen Partner des Projekts schafft. Es wird dargelegt, dass es für Duna Group besonders wichtig ist, dass ein internationales Investitionsvorhaben dieser Größenordnung in einem stabilen Umfeld umgesetzt wird und dass die finanziellen Fragen im Zusammenhang mit dem Projekt weder die internationale geschäftliche Glaubwürdigkeit noch den guten Ruf der Unternehmensgruppe oder Ungarns beeinträchtigen.

„Die Rückzahlung des Darlehens ist eine klare Botschaft an alle Projektpartner: Das Kasomeno–Mwenda-Projekt verfügt über eine solide finanzielle Basis und verläuft planmäßig.”

– erklärte Attila Kerékgyártó, Vorstandsvorsitzender von Duna Aszfalt Zrt..” Die Duna Aszfalt hat alle gegenüber der Eximbank und der MFB bestehenden Zahlungsverpflichtungen erfüllt, womit auch das künftige finanzielle Risiko im Zusammenhang mit der staatlichen Bürgschaft entfallen ist. Für den Konzern ist es von besonderer Bedeutung, durch seine internationale Tätigkeit den guten Ruf des ungarischen Ingenieurswissens und der fachlichen Leistungsfähigkeit zu stärken und damit auch einen positiven Beitrag zum internationalen Ansehen Ungarns in der Geschäftswelt zu leisten.”

Der internationale Rechtsstreit um GED Africa wurde mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen

Sie weisen zudem darauf hin, dass die Duna Group in allen strittigen Punkten in einem internationalen Rechtsstreit obsiegt hat, den einer der Eigentümer der GED Africa Limited im Juli 2024 angestrengt hatte. Das Verfahren betraf bestimmte Fragen im Zusammenhang mit dem Konsortialvertrag für die GED Africa Limited.

Das Schiedsgericht in der Sache Nemzetközi Kereskedelmi Kamara (ICC) hat in seiner Entscheidung vom September 2026 in allen Sachfragen des Verfahrens im Sinne des Urteils in der Sache Duna Group entschieden, womit der Rechtsstreit vollständig beigelegt ist.

Die Bauarbeiten schreiten mit Hochdruck voran

Das Infrastrukturentwicklungsprojekt Kasomeno–Mwenda schafft eine neue Verkehrs- und Handelsverbindung zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Sambia. Im Rahmen dieser 25-jährigen Zusammenarbeit entstehen fast 184 Kilometer Straßeninfrastruktur, eine neue 362 Meter lange Schrägseilbrücke, zwei moderne Grenzübergänge sowie ein elektronisches Maut- und Betriebssystem.

Die Bedeutung des Projekts geht weit über den Ausbau des Verkehrs zwischen den beiden Ländern hinaus. Die neue Straße ist Teil eines Handelskorridors von globaler Bedeutung, der den an strategischen Rohstoffen reichen zentralafrikanischen Kupfergürtel effizienter mit dem Hafen von Dar es Salaam in Tansania und über diesen mit dem Weltmarkt verbindet. Die neue Verbindung verkürzt die Transportstrecke um rund 500 Kilometer und reduziert die Wartezeiten an der Grenze drastisch.

Duna Group denkt in Afrika langfristig

Am Ende der Mitteilung wird erläutert, dass das Kasomeno–Mwenda-Projekt für Duna Group ein Pilotprojekt darstellt. Die Unternehmensgruppe wendet ihre mehr als dreißigjährige Erfahrung im Bereich der Infrastrukturentwicklung in Ungarn, ihr ingenieurtechnisches Know-how und ihre digitalen Lösungen im afrikanischen Kontext an und realisiert dabei in Zusammenarbeit mit lokalen Fachkräften auch einen Wissenstransfer und den Aufbau fachlicher Kapazitäten.

Aufbauend auf den hier gewonnenen Erfahrungen erwägt Duna Group, in Zukunft weitere afrikanische Infrastrukturentwicklungsprojekte umzusetzen.

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