Klima-X
Ein ungarisches Unternehmen könnte eine Schlüsselrolle bei den Energieprojekten in Nordmazedonien übernehmen
Im Visier stehen unter anderem die Dekarbonisierung und die Stilllegung von Kraftwerken mit geringem Wirkungsgrad, die eine erhebliche Umweltbelastung verursachen.
Ein Unternehmen in ungarischem Besitz beteiligt sich am Ausbau des Energiesystems in Nordmazedonien.
Das zu Mészáros Csoport gehörende Unternehmen Status Energy Skopje d.o.o. hat nämlich eine Vereinbarung mit dem staatlichen Unternehmen ESM – Elektrani na Severna Makedonija geschlossen, dem größten Stromerzeuger Nordmazedoniens.
Das am 7. Juli unterzeichnete Abkommen hat ausdrücklich zum Ziel, Investitionen vorzubereiten, die
- unterstützen die Bemühungen der Region um eine Dekarbonisierung,
- verbessern die Versorgungssicherheit,
- und ermöglichen langfristig die schrittweise Ablösung der derzeit in Betrieb befindlichen Kraftwerke, die einen geringen Wirkungsgrad aufweisen und eine erhebliche Umweltbelastung verursachen, durch modernere Technologien.
Die Synergie aus internationaler Erfahrung und Kenntnis des lokalen Marktes kann den Entwicklungen neuen Schwung verleihen
Die Kooperationsvereinbarung legt den Rahmen für die gemeinsame Projektentwicklung fest; Umfang und Finanzierungsstruktur der Projekte werden in der nächsten Phase der gemeinsamen fachlichen Arbeit konkretisiert – wie aus der Mitteilung Mészáros Csoport hervorgeht.
Tamás Németh, Geschäftsführer von Status Energy Skopje d.o.o., betonte, dass die Zusammenarbeit für sie nicht nur die Unterzeichnung einer Vereinbarung bedeute, sondern auch den Beginn einer langfristigen strategischen Partnerschaft.
„Wir sind davon überzeugt, dass durch die Bündelung von Fachwissen, internationaler Erfahrung in der Projektentwicklung und Kenntnissen des lokalen Marktes Investitionen realisiert werden können, die zur Stärkung der Versorgungssicherheit, zum Ausbau einer modernen Energieinfrastruktur und zur Verbreitung nachhaltiger Energieerzeugung beitragen.”
– erklärte der Geschäftsführer.
Darum geht es in der Strategie des mazedonischen Staatsunternehmens
Den im Internet verfügbaren Daten zufolge besteht die Hauptaufgabe des Kraftwerks ESM – Elektrani na Severna Makedonija in der Stromerzeugung: Es deckt mehr als die Hälfte der inländischen Stromerzeugung ab.
Im Rahmen seines gemischten Erzeugungsportfolios betreibt das Unternehmen Wärmekraftwerke und Wasserkraftwerke, legt jedoch gleichzeitig immer größeren Wert auf die Entwicklung von Solar- und Windkraftwerken sowie Energiespeicherprojekten.
Zu den strategischen Zielen des ESM in den letzten Jahren zählen unter anderem die schrittweise Ablösung der Braunkohlekraftwerke, der Bau von hocheffizienten Erdgas-Kombikraftwerken sowie der erhebliche Ausbau der Kapazitäten im Bereich der erneuerbaren Energien. Im Rahmen dieser Strategie hat die ESM mit mehreren internationalen Partnern Kooperationsvereinbarungen zur Vorbereitung neuer Kraftwerksinvestitionen geschlossen, darunter auch mit dem ungarischen Unternehmen.
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