Was wird gebaut?
Nach der Schifffahrtsschleuse wird dieses Mal die von STRABAG entwickelte spezielle Behelfsbrücke über eine im Bau befindliche Unterführung eingesetzt
In Ungarn wurde zum dritten Mal, diesmal in Dunaharaszti, ein provisorisches Brückenelement vom Typ STRABAG P12,60 in Dunaharaszti eingebaut, damit der für die Umsetzung des BuBe-Projekts erforderliche Eisenbahnverkehr auch während des Baus der neuen Fußgängerunterführung ungestört weiterlaufen kann.
Mehrere Behelfsbrücken werden installiert
Im Rahmen des Ausbaus der Eisenbahnlinie Budapest-Belgrad werden in der 20 000 Einwohner zählenden Stadt im Komitat Pest Straßen- und Fußgängerunterführungen gebaut. Diese werden einen sicheren Übergang zwischen den Stadtteilen schaffen, die durch die Bahnlinie 150 geteilt werden. Die Arbeiten unter der Bahnlinie erfordern mehrere Gleisverlegungen.
Durch die Einrichtung des Provisoriums kann der Schienenverkehr für den Bau weitergeführt werden
Auf dem 142+10 hm langen Abschnitt der Bahnstrecke Budapest-Belgrad wird die neue Fußgängerunterführung Eötvösstraße gebaut. Am 26. Februar wurde hier das provisorische Brückenelement des Typs STRABAG P12,60 errichtet, das die Aufrechterhaltung des Bahnverkehrs während des Baus der Unterführung ermöglichen wird.
Ein hundertzwanzig Tonnen schwerer Kran hob die speziellen Brückenelemente an
Die Einbeziehung des Provisoriums war ein ungewöhnlicher Anblick. Der Stahlhauptträger der Behelfseisenbahnbrücke STRABAG P12.60 und die vorgefertigten Stahlbetonunterbauten wurden auf der Straße von der Baustelle STRABAG Gyal nach Dunaharaszti transportiert. Am Bahnübergang in der Rákóczi Ferenc Straße hob ein 120 Tonnen schwerer KIROW-Eisenbahnkran die Sonderlast an und setzte das Provisorium nach 300 Metern auf den Schienen über die Unterführung.
Aufgrund des engen Geländes, der vorhandenen Freileitungen und des fortgeschrittenen Baus des rechten Gleises war der Zugang zum Arbeitsbereich und die Montage des Bahnprovisoriums nur mit einem Schienenkran möglich.
Bis zu 39 Meter können durch den Zusammenbau von mehreren Provisorien überbrückt werden
Die von STRABAG entwickelte temporäre Eisenbahnbrücke vom Typ P12,60 ist Teil eines modularen Systems, bei dem zwei oder sogar drei Elemente zusammengefügt werden können.
Dies ermöglicht den Bau eines 25,80 Meter langen oder, falls erforderlich, 39 Meter langen Provisoriums. Die technischen Zeichnungen für das temporäre modulare Eisenbahnbrückensystem wurden von TERVKOVÁCS Kft. erstellt und von den Experten des Unternehmens für die aktuelle Installation angepasst.
Die STRABAG ist mit drei Schienenportalen vom Typ P12.60 ausgestattet, die jeweils 13,20 m lang sind.
Sie haben die erforderliche Tragfähigkeit - Belastung LM71 nach VHSz Vorschrift H.1.2 - auch bei einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.
Die Behelfsbrücke ermöglicht sowohl den Bahn- als auch den Straßenübergang
Das Unternehmen hat das Provisorium P12.60 so entwickelt, dass es als Behelfsbrücke sowohl für die Schiene als auch für die Straße eingesetzt werden kann. Die erste Installation in Ungarn wurde in Kétegyháza durchgeführt. Beim Bau einer Bahnsteigunterführung auf dem 1020+96 hm langen Abschnitt der Eisenbahnlinie Békéscsaba-Lökösháza stellte STRABAG die Kontinuität des Zugverkehrs auf zwei Gleisen sicher, indem es zwei Module vom Typ P12,60 für MÁV Zrt. installierte. Während des Einbaus wurde hier auch eine Probebelastung des Bauwerks durchgeführt.
Brücke über die Schifffahrtsschleuse
Die zweite Installation fand an einem besonderen Ort statt. In Siófok wurde ein Schienenprovisorium P12.60 installiert, damit Straßengüterfahrzeuge die im Bau befindliche Schiffsschleuse passieren können. Die Baustelle in Dunaharaszti ist die dritte in einer Reihe, bei der das Provisorium einen großen Dienst leistet, indem es die Kontinuität des Schienenverkehrs im Bau sicherstellt.
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