Was wird gebaut?
Umfangreiche Modernisierung der Infrastruktur des Stromnetzes E.ON
Die E.ON Hungária-Gruppe erneuert ihr Stromnetz mit dem Hauptziel, den Anschluss von wetterabhängigen erneuerbaren Energiequellen, insbesondere von Solaranlagen für Privathaushalte, an das Netz zu fördern, was allen Gemeinden in Transdanubien und im Komitat Pest zugute kommen wird, teilte das Unternehmen am 5. August mit.
Das wichtigste davon ist ein 115 Milliarden HUF schweres Programmpaket mit mehr als 20.000 Investitionen. Dieses wird im Rahmen des Széchenyi-Plus-Programms mit Mitteln aus dem Instrument für Konjunkturbelebung und Resilienz (RRF) umgesetzt. Die Investitionsreihe beginnt im Jahr 2022 und wird zu 50 Prozent aus Mitteln der EU-RRF und zu 50 Prozent aus Eigenmitteln der E.ON Hungária-Gruppe bestritten.
Ein erheblicher Teil des mehr als 88 Tausend Kilometer langen Netzes der E.ON ist betroffen.
- In der Region Nordtransdanubien sind es rund 45 Milliarden,
- 30 Milliarden in Südtransdanubien,
- In Budapest und im Komitat Pest wird der Ausbau des Stromnetzes mit 40 Milliarden HUF veranschlagt.
Neue Umspannwerke werden in das System aufgenommen und alte erneuert
Im Zuge der Investitionen wurden neue Umspannwerke gebaut, wie das neu errichtete Umspannwerk Tolna-Mözs, das das Gebiet Szekszárd versorgt, das neu umgebaute Umspannwerk Kelenföld mit seinem begrünten Dach, das die Kapazität erhöht hat und sich in die Umgebung der Hauptstadt einfügt, und das Umspannwerk Őrmező, ebenfalls in Budapest, das im September dieses Jahres fertiggestellt wird. Neben den neuen wurden auch mehrere alte Umspannwerke erweitert, zum Beispiel in Ráckeve, Biatorbágy, Dunavarsány sowie in der Hauptstadt Angyalföld und Zugló.
Um den zusätzlichen Energiebedarf zu decken, wurden insgesamt 1 416 Kilometer Nieder- und Mittelspannungsnetze gebaut oder modernisiert. Mehr als 2 300 neue oder erneuerte Transformatoren wurden in Betrieb genommen, und Tausende von Verbesserungen in den Bereichen Digitalisierung, Betriebsmanagement und Versorgungssicherheit wurden vorgenommen.
Unterstützung für den Bau von Wohnsiedlungen und den Anschluss von Solarkraftwerken
Die Investitionen der Gruppe würden nicht nur den Energiebedarf von Unternehmen und der Industrie decken, sondern auch die Energieversorgung dynamisch wachsender Regionen sicherstellen, einschließlich des Baus neuer städtischer Gebiete und der Erschließung neuer Wohnsiedlungen, von denen ein hoher Anteil bereits mit Solaranlagen ausgestattet ist.
Die Verbesserungen werden auch den Anschluss zusätzlicher Solarkraftwerke und kleiner Haushaltskraftwerke an das Netz ermöglichen, mit insgesamt 1.047 MW zusätzlicher Kapazität im Netz E.ON. Dies ist die Gesamtkapazität von PV-Solaranlagen, die an das Netz E.ON angeschlossen werden können oder seit Beginn des Entwicklungspakets bereits an das Netz E.ON angeschlossen wurden.
Sie weisen darauf hin, dass sich die Zahl der Solaranlagen im E.ON-Netz seit 2020 vervierfacht hat, was auf die Notwendigkeit von Verbesserungen hinweist. In Ungarn gibt es derzeit 265.000 kleine Haushaltskraftwerke (CSP), die grüne Energie erzeugen. Davon sind mehr als 164.000 im Gebiet von E.ON in Betrieb, von denen 131.000 oder mehr als 80 Prozent der Solarpaneele zwischen 2020 und 2024 vom Energieversorger an das Netz angeschlossen werden.
Auch der Naturschutz spielt eine wichtige Rolle
Neben der Netzsicherheit sind auch der Schutz der natürlichen Umwelt und die Nachhaltigkeit Prioritäten für die Entwicklung. Im Budaer Landschaftsschutzgebiet Natura 2000 und in den umliegenden Siedlungen hat das Energieunternehmen daher parallel zur Erneuerung des Umspannwerks Solymár 50 Kilometer unterirdische Leitungen gebaut und 450 Masten entfernt. Die geschützten Wälder, die durch die Masten getrennt sind, können sich so die Flächen zurückerobern, die zuvor von den Übertragungsleitungen eingenommen wurden.
Eine Reihe kleinerer Projekte sind ebenfalls Teil der Verbesserungen
Zusätzlich zu den großen Investitionen werden Tausende kleinerer Verbesserungen vorgenommen: Bestehende Anlagen werden durch Anlagen mit höherer Kapazität ersetzt, neue Sensoren, Überwachungs- und Betriebsführungseinrichtungen werden installiert, und für die Versorgungssicherheit wichtige Anlagen werden durch modernere Anlagen mit höheren Kapazitätsreserven ersetzt.
Ein bedeutender Teil der von der EU mit 115 Milliarden Forint finanzierten Investitionsreihe für das Stromnetz ist bereits abgeschlossen und in Betrieb, weitere Verbesserungen sollen bis 2025 abgeschlossen sein.
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