Was wird gebaut?

Unilever zum Bau einer Deodorantfabrik im Nordosten des Landes, die hauptsächlich für den Export bestimmt ist

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Der Komplex Unilever in Nyírbátor (Quelle: Unilever)
Es wird in Nyírbátor Produkte der Marken Axe, Rexona und Dove herstellen.

Auf einer Presseveranstaltung im Außen- und Handelsministerium am 9. Oktober gab das britische Unternehmen Unilever seine neue Großinvestition bekannt: Das internationale Unternehmen wird in Nyírbátor eine Produktionsstätte für Deodorants errichten.

Das 30-Milliarden-HUF-Projekt wird vom Staat mit 3,9 Milliarden HUF unterstützt, und in der Fabrik werden 100 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Unilever gab in seiner Ankündigung bekannt, dass es eine neue Produktkategorie und die Produktion weltbekannter Kosmetikmarken nach Ungarn bringen wird. Das neue Werk wird am Standort Nyírbátor errichtet und soll in Kürze mit der Produktion von Aerosol-Deodorants der Marken Axe, Rexona und Dove beginnen, mit dem Potenzial, 150 Millionen Flaschen Deodorant pro Jahr zu produzieren.

Mittel-, Ost- und Südeuropa werden Deodorant von Nyírbátor kaufen

Damit wird die Anlage Unilever in Nyírbátor die viertgrößte Anlage dieser Art im weltweiten Netz sein. Es ist geplant, 92 Prozent der Produktion zu exportieren und damit den Inlandsmarkt sowie die Tschechische Republik, Rumänien, Polen, die Slowakei, die Ukraine und Griechenland zu beliefern.

Der Bau hat in diesem Herbst begonnen, und die Produktion soll in der ersten Hälfte des Jahres 2026 anlaufen.

In seiner Rede lobte Außenminister Péter Szijjártó die britisch-ungarische Wirtschaftskooperation und betonte, dass Ungarn zwar das 95. bevölkerungsreichste Land der Welt sei, aber bei der Exportleistung nur auf Platz 33 liege.

Er bestätigte, dass Ungarn daher weiterhin für Konnektivität und Interkonnektivität eintrete. "Wir wollen die Attraktivität unseres Landes sowohl auf den östlichen als auch auf den westlichen Märkten aufrechterhalten, und wir möchten, dass die in Ungarn hergestellten Produkte weiterhin sowohl im Osten als auch im Westen wettbewerbsfähig sind", sagte er.

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