Was wird gebaut?
Die Umsetzung von Wissenschafts- und Innovationsparks kann an drei Standorten beginnen
Die Die Universität Óbuda hat den Aufbau von drei Wissenschafts- und Technologieparks in die Wege geleitet. Die marktorientiert organisierten Technologieparks werden als strategischer Sektor zu entscheidenden Elementen der wissensbasierten Wirtschaft der Zukunft werden.
In diesem Sinne hat die Science Pillar Nonprofit Kft. ein bedingtes öffentliches Beschaffungsverfahren für die Realisierung von Wissenschafts- und Innovationsparks an den Standorten Kaposvár, Székesfehérvár und Zsámbék eingeleitet.
– schreibt TED.
Die Aufgabe umfasst nichts Geringeres als die vollständige, alle Fachbereiche umfassende Generalunternehmerschaft für multifunktionale, auch Forschungszwecken dienende Gebäude, ergänzt durch Nebenarbeiten außerhalb des Gebäudes sowie den Bau eines Parkplatzes auf dem Grundstück, Gartenarbeiten und dem Bau von Nebengebäuden, sowie dem Erhalt der Nutzungsgenehmigung und der Unterstützung bei der Inbetriebnahme.
Für die Durchführung der Abbruch- und Versorgungsarbeiten im Zusammenhang mit dem Innovationszentrum in Zsámbék wurde bereits zuvor eine öffentliche Ausschreibung veröffentlicht. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.
Kaposvár: industrielle Entwicklung und Automobilforschung an einem Ort
Der Wissenschafts- und Innovationspark in Kaposvár kann auf einem 42.024 Quadratmeter großen Grundstück mit einer Gesamtnettofläche von 6780 Quadratmetern errichtet werden. Die Investition kann in mehreren Phasen realisiert werden und bietet in erster Linie eine moderne Infrastruktur für die Forschung und Entwicklung im Maschinenbau und in der Fahrzeugindustrie.
Die in der ersten Phase zu errichtende „A” Maschinenhalle hat eine Nettofläche von 2817 Quadratmetern, an die sich ein 51 Quadratmeter großes Pförtnergebäude anschließt. In der Halle werden in einer Laborumgebung die Entwürfe für Prototypen der Maschinenindustrie erstellt, die dann auf den in der Halle aufgestellten CNC-Fräsmaschinen umgesetzt werden. Die 1083 Quadratmeter große Halle eignet sich für die Montage und Prüfung von Kraftfahrzeugen und deren Bauteilen sowie für die Bearbeitung von Hartkunststoffen und Metallen. Die Gestaltung des Gebäudes ermöglicht den Kranbetrieb und bietet separate Bereiche für Arbeitsprozesse, die eine vertrauliche Dokumentenverwaltung erfordern.
Die in der zweiten Phase fertiggestellte „B”-Markierung Komposit-Halle hat eine Nettofläche von 2618 Quadratmetern. Hier finden in den Labors vor allem computergestützte Entwicklungsarbeiten statt, während in der Halle die Endmontage der Fahrzeuge erfolgt. Die in der dritten Phase fertiggestellte Halle „C” mit Kran hat eine Nettofläche von 1294 Quadratmetern und dient ebenfalls der Endmontage der Fahrzeuge.
Székesfehérvár: Büros, Labore und spezielle Hallenfunktionen
In Székesfehérvár kann der Wissenschafts- und Innovationspark auf einem 33.176 Quadratmeter großen Grundstück mit mehreren funktional unterschiedlichen Gebäuden und in vier Bauphasen realisiert werden.
Ziel der Entwicklung ist die Schaffung eines Komplexes, der sich gleichermaßen für Büroarbeit, Forschung sowie spezielle biomechatronische und betriebliche Aktivitäten eignet.
Das in der ersten Phase errichtete Büro- und Laborgebäude hat eine Nutzfläche von 4747 Quadratmetern und bietet Platz für 180 feste Büroarbeitsplätze. Die Gestaltung des Gebäudes entspricht den Prinzipien der modernen Büronutzung: Es wechseln sich Zellenbüros und typische Großraumbüros ab, mit flexibel gestaltbaren, effizienten Grundrissen, die auch Forschungs- und Laborfunktionen integrieren.
In der zweiten Phase wird die 2468 Quadratmeter große Biomechatronik-Halle fertiggestellt, die eine besondere Funktion hat:
In der Halle wird auch ein mindestens 20 × 40 Meter großer Handball-, Basketball- und Volleyballplatz eingerichtet.
In der dritten Phase wird ein oberirdischer Parkplatz mit 67 Stellplätzen errichtet. In der vierten Phase entsteht die Forschungs- und Betriebshalle mit einer Nutzfläche von 1841 Quadratmetern, die aus zwei Hallenflügeln mit Krananlage besteht, die durch einen zentralen Lagerraum miteinander verbunden sind.
Zsámbék: flexibler Campus und Labore auf hohem technologischen Niveau
Der Park in Zsámbék wird auf einem 30.005 Quadratmeter großen Grundstück in einem einzigen Bauabschnitt realisiert. Der Gebäudekomplex mit S-förmigem Grundriss besteht aus vier Hauptfunktionsbereichen, darunter ein modernes Bürogebäude der Kategorie A, multifunktionale Unterrichts- und Vortragsräume sowie Labor- und Hallengebäude für Forschung und Entwicklung.
Das Campusgebäude hat eine Nettofläche von 2061 Quadratmetern, das Bürogebäude von 1158 Quadratmetern, das Laborgebäude von 1567 Quadratmetern und das Hallengebäude von 713 Quadratmetern. Die Halle ist mit einem Kran mit einer Spannweite von 11 Metern und einer Tragkraft von 5 Tonnen ausgestattet. Die Gebäude werden durch weitere Verbindungsflügel und überdachte Außenbereiche mit einer Gesamtfläche von mehr als 800 Quadratmetern ergänzt.
Das Besondere an dem Komplex in Zsámbék ist sein hoher technischer Standard: In den Gebäuden werden Räume mit einer Nettofläche von 40 Quadratmetern, die gemäß den gesetzlichen Bestimmungen als Klasse I oder II klassifiziert sind, sowie ein 99 Quadratmeter großer Reinraum gemäß der Norm ISO 14644-1 eingerichtet. Die Labor- und Technikräume werden in einem modularen System flexibel gestaltbar gebaut, und über den Technikräumen sorgen Kranbahnen mit einer Tragkraft von 5 und 10 Tonnen für die Voraussetzungen für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten mit höheren Belastungen.
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