Was wird gebaut?
Das neue McDonald’s-Restaurant unseres Landes hat seinen Betrieb in einem modernistischen Denkmal im Zentrum von Budapest aufgenommen
Vor fast hundert Jahren, im Jahr 1927, wurde am Oktogon der Endbahnhof für Fernbusse im Stadtzentrum von Budapest eingerichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg mussten immer mehr Busse untergebracht werden, weshalb bald der Bedarf an einem größeren und moderneren Busbahnhof entstand: Das Ministerium für Verkehr und Post ordnete 1947 den Bau eines neuen, zentral gelegenen Busbahnhofsgebäudes an.
Die Reisenden wurden von einem luftigen und geräumigen Raum empfangen
Schon in der ersten Runde fiel die Entscheidung: Der Bahnhof wurde mitten in der Innenstadt, auf dem damals – seit 1946 – so genannten Stalin-Platz, errichtet. Am 1. August 1949 wurde das von István Nyíri entworfene Gebäude fertiggestellt, das ein schönes Beispiel für den reifen Modernismus jener Zeit ist.
Es war mehr als nur eine Wartehalle und ein Ticketschalter: Im Obergeschoss wurde ein Raum eingerichtet, in dem auch kulturelle Veranstaltungen stattfinden können.
Die Qualität des Gebäudes zeigt sich deutlich daran, dass es bereits 1977, nur 28 Jahre nach seiner Einweihung, unter Denkmalschutz gestellt wurde.
Das Erbe wurde bewahrt
Ein bedeutendes Gebäude des modernistischen Erbes unseres Landes wurde von Market Építő Zrt. nach den Entwürfen von 2K Stúdió Kft. für McDonald’s umgestaltet. Wie aus ihrer Pressemitteilung hervorgeht, wurde die neue Filiale mit gastorientierten, zeitgemäßen Restaurantkonzepten und einem einzigartigen Innenarchitekturkonzept eröffnet, das sowohl die Vergangenheit des Standorts würdigt als auch die kontinuierliche Erneuerung der Marke verkörpert.
In den Räumlichkeiten sind beispielsweise nach wie vor die mit Uhren verzierte Wand, die die Ortszeiten verschiedener Städte weltweit anzeigt, sowie die charakteristische zentrale Uhr zu sehen; außerdem sind die markanten architektonischen Merkmale des ehemaligen Busbahnhofs erhalten geblieben, die einen wesentlichen Teil der Geschichte des Terminals ausmachen.
Zeitgenössisch, eingebettet in die Moderne
Diese denkmalpflegerischen Werte werden durch die Elemente des Innenarchitekturkonzepts „Cube” ergänzt, das bisher in Ungarn noch nicht von McDonald’s umgesetzt wurde. Die Gestaltung des Innenraums wurde vom Erlebnis des Auspackens einer Happy Meal™-Box inspiriert: Im Raum finden sich geometrische Formen, warme Farben und Details, die an das ikonische Lächeln erinnern. Als Teil des Konzepts findet auch eine einzigartige Wandgrafik im Restaurant Platz, die wichtige Momente in der Geschichte des Erzsébet-Platzes und des Gebäudes sowie die Veränderungen in der gesellschaftlichen Rolle des Ortes widerspiegelt. Ziel der Gestaltung ist es, eine freundliche, verspielte und zugleich moderne Umgebung zu schaffen, die gemeinsame Erinnerungen und Erlebnisse im Zusammenhang mit der Restaurantkette weckt.
Das „Terminál“ symbolisiert sowohl die Entwicklung von McDonald’s in Ungarn als auch das Bestreben der Restaurantkette, auch an ikonischen Standorten Restaurants zu schaffen, die dem historischen Erbe des Ortes gerecht werden und gleichzeitig auf die heutigen Gästebedürfnisse zugeschnitten sind. So wurde das ungarische Netzwerk nach den Restaurants in der Régiposta-Straße und am Nyugati-Platz um eine weitere, wirklich besondere Filiale erweitert.
Die Eröffnung der Filiale ist ein weiterer Meilenstein im Entwicklungsprogramm von McDonald’s in Ungarn. Das Unternehmen hat sein Netzwerk in der letzten Zeit kontinuierlich ausgebaut und betreibt mittlerweile 127 Restaurants in Ungarn. Gleichzeitig trägt es mit neuen digitalen Dienstleistungen, modernen Restaurantkonzepten und der Schaffung einer beträchtlichen Anzahl neuer Arbeitsplätze zur Entwicklung der ungarischen Gastronomie bei.
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