Straßenbau

Der Umbau des kurvenreichen Abschnitts der Straße 25, der sich über zwei Komitate erstreckt, ist abgeschlossen

Veröffentlicht

Bereits Ende letzten Jahres wurden unter Auflagen zwei Fahrspuren für den Verkehr freigegeben; die dritte Fahrspur wurde nun übergeben.

Obwohl die Bauarbeiten im Dezember noch in vollem Gange waren, wurden damals bereits zwei Fahrspuren auf dem bis dahin gesperrten Abschnitt der Hauptstraße Nr. 25 freigegeben – wie wir bereits berichteten. Die Arbeiten an der betreffenden Hauptstraße wurden nun im Frühjahr abgeschlossen:

Am 13. März wurde der Abschnitt zwischen Szentdomonkos und Borsodnádasd mit zwei Fahrspuren in jede Richtung sowie einem Standstreifen offiziell übergeben.

Das Projekt ist Teil der Investition Építési és Közlekedési Minisztérium sowie im Rahmen des Projekts HE-DO) und dem SWIETELSKY Magyarország Kft.) wurde mit einem Gesamtvolumen von 37 Milliarden Forint aus inländischen Mitteln realisiert und ist Teil des Projekts zur Sanierung der Hauptstraßen Nr. 23 und Nr. 25 zwischen Bátonyterenye und Ózd.

Im Rahmen des Projekts, das in Szentdomonkos beginnt und über die Bezirksgrenze hinausreicht, wurde die Straße auf einer Länge von mehr als 6 Kilometern modernisiert und auf zwei Fahrspuren plus einen Standstreifen verbreitert.

Quelle: beruhazas.gov.hu

Aufgrund der bergigen Lage stellte die Umsetzung eine große Herausforderung dar

Schnellstraßen sind wichtig, da sie die Verkehrsadern des Landes bilden, aber mindestens ebenso wichtig sind jene Straßen, die uns zu den Schnellstraßen führen oder für die Erledigung alltäglicher Angelegenheiten unverzichtbar sind – sagte vor Ort József Pántya, stellvertretender Staatssekretär für Straßen- und Eisenbahnbau im Ministerium Építési és Közlekedési Minisztérium.

„Der schwierigste Abschnitt der gesamten 85 km langen Strecke der Straße Nr. 25 ist nun fertiggestellt. Dieser kurvenreiche Abschnitt stellte auch für die Ingenieure eine große Herausforderung dar”, betonte er und hob die aufgrund des bergigen Geländes längst notwendige Haltebande hervor, die künftig den Verkehr für langsamere Fahrzeuge erleichtern wird. Durch den geringeren Überholzwang wird der Verkehr sicherer.

An der Veranstaltung nahmen László Tasó, der für die Entwicklung des Straßen- und Schienenverkehrs in Nordostungarn zuständige Ministerbeauftragte, sowie Dr. Gábor Csuzda, der Vorsitzende des 3. Wahlkreises des Komitats Borsod-Abaúj-Zemplén, teil und hielten eine Rede.

Ein stark befahrener Straßenabschnitt wurde saniert

Der Ausbau war notwendig, da die bisherige Trasse zwischen Szentdomonkos und Borsodnádasd eine geringe Fahrbahnbreite aufwies und an mehreren Stellen nur mit 30 km/h gefahren werden durfte.

Dieser Straßenabschnitt dient in der Region als wichtige Verkehrsachse für den Fern- (Ózd–Budapest) und Nahverkehr sowie für den Güterverkehr, da die Hauptstraße Nr. 25 eine der Hauptzufahrtsstrecken nach Ózd und zur Landesgrenze (Bánréve) darstellt.

Die Hauptstraße zweiter Ordnung wurde mit einer Fahrbahnführung von 2×1+Standstreifen, einer Fahrbahnbreite von 10,25 Metern und einem 2 Meter breiten Seitenstreifen gebaut. Im Rahmen des Projekts wurde auch die ordnungsgemäße Ableitung des Regenwassers geregelt; an den natürlichen Wasserläufen wurden unter der Straße Durchlässe gebaut, von denen der größte einen Durchmesser von 1,8 Metern hat.

Der Boden wurde mit Stützmauern verstärkt – eine Premiere in diesem Land

Auf dem bergigen, kurvenreichen Abschnitt waren für die Einrichtung der zusätzlichen Überholspur die Errichtung von Bodenstützkonstruktionen (sog. Stützmauern) erforderlich:

Auf der dem Hügel zugewandten Seite wurde der verbleibende Boden durch Gabionen-Stützmauern abgestützt, während die talseitigen Hänge – auf einer Länge von etwa 2049 m – bisher mit einer im Land noch nicht angewandten Technologie, den sogenannten verstärkten Erdstützmauern, verbreitert und abgestützt wurden. Das Besondere an den verstärkten Erdstützmauern ist, dass nach der Errichtung einer provisorischen Erdstützung 50 cm dicke, durch Geogitter voneinander getrennte Schichten in einer Höhe von 8–9 Metern aufgeschichtet wurden, wobei etwa 80.000 m³ Schotter verwendet wurden.

In Egercsehi wurden eine neue Bushaltestelle und ein Buswendekreis errichtet, die auch in Zukunft genutzt werden sollen. Das Projekt umfasste auch den Brückenbau: den Abriss der Brücke über den Karácsonyi-Völgyi-Bach und den Bau einer neuen, 7,4 Meter langen Brücke.

Auf dem Abschnitt der Hauptstraße Nr. 25 im Komitat Heves wurden auf einer Länge von fast 10 km umfassende Fahrbahnsanierungsarbeiten durchgeführt, während auf dem Abschnitt der Umgehungsstraße zur Hauptstraße Nr. 25 punktuelle Fahrbahnausbesserungen vorgenommen wurden. Auf diesem Straßenabschnitt konnte der Verkehr seit Mitte Dezember 2025 auf zwei Fahrspuren (2×1) fließen; dank der Fertigstellung können Fahrzeuge seit dem 13. März trotz zeitweiliger Sperrungen und vorübergehender Umleitungen nun auf der gesamten Breite, d. h. auf zwei Fahrspuren (2×1) plus Standstreifen, fahren.

Quelle: Link

Beliebt