Straßenbau
Mit einer 12 Kilometer langen Umgehungsstraße könnte Nyírbátor entlastet werden
Die alte Heimat der Familie Báthory, eine Kleinstadt mit heute noch mehr als 10.000 Einwohnern, ist das historische und wirtschaftliche Zentrum des nordöstlichen Nyírség, wo dank der guten Bahnanbindung auch die Industrie eine bedeutende Rolle spielt. Die durch die Stadt führende Straße 471 ist schon allein deshalb stark befahren, doch die wirtschaftliche Bedeutung – und zugleich die Verkehrsbelastung – der Achse, die Debrecen mit Mátészalka verbindet, wird durch die direkte Verbindung zwischen der Kreisstadt Hajdú-Bihar und der ukrainischen Grenze noch verstärkt.
In Anbetracht dessen wurde beschlossen, eine U-förmige Umgehungsstraße zu bauen, die die Ortschaft aus drei Richtungen umgeht; die Ausschreibung hierfür ist in einer aktuellen Bekanntmachung zur öffentlichen Auftragsvergabe nachzulesen. Demnach stehen dem Gewinner zwei Jahre zur Verfügung, um die beiden Straßenabschnitte – die südöstliche und die westliche Umgehungsstraße von Nyírbátor – zu bauen. Bewerbungen für die Arbeiten werden bis zum 10. Juni entgegengenommen.
Südöstliche Umgehungsstraße
Der Abschnitt der Hauptstraße 471, der Nyírbátor im Süden und Osten umgeht, beginnt am Kreisverkehr bei Kilometer 50+320, verläuft dann größtenteils entlang der im vorläufigen Entwurfsplan vorgesehenen Trasse und erreicht den Bereich des geplanten Kreisverkehrs im bebauten Gebiet. Von dort verläuft sie etwa 1 Kilometer auf der Trasse der bestehenden Verbindungsstraße 4915 (deren Belag und Parameter ebenfalls verbessert werden müssen) bis zu einem geplanten dritten Kreisverkehr.
Der insgesamt rund 7,4 km lange, zweispurige Hauptstraßenabschnitt mit neuer Trasse kreuzt die Eisenbahnstrecken Debrecen–Nyírbátor–Mátészalka sowie Nyíregyháza–Mátészalka auf einer separaten Ebene.
Die Brücke mit einer Aufbaulänge von 51,45 Metern, einer lichten Spannweite von 29,74 Metern und zwei Fahrspuren weist eine Stützpunktanordnung von 19,17 + 31,17 Metern sowie eine Querschnittsbreite von 11,13 Metern auf. Anschließend verläuft die neue Straße geradaus bis zum geplanten Endknotenpunkt der Hauptstraße 471, wo auch die kürzlich fertiggestellte Industriezufahrtsstraße in einen Kreisverkehr mündet.
Wichtigste Mengenangaben: Bau eines 7370 Meter langen, zweispurigen Hauptstraßenabschnitts, davon
- 1044 Meter verlaufen auf der Trasse der bestehenden Verbindungsstraße 4915,
- Die weiteren 6,4 km verliefen auf einer neuen Trasse (der 1044 Meter lange Abschnitt durchschneidet den 7370 Meter langen).
- Bau einer Brücke mit einer lichten Weite von 29,74 Metern und einer vorgefertigten Stahlbetonträgerkonstruktion, –
- Errichtung von vier neuen Kreisverkehren und Ausbau eines bestehenden Kreisverkehrs um einen neuen direkten Abzweig,
- Realisierung von 2 Busbucht-Paaren;
- Durchführung lokaler Anpassungen an Radwegen und Gehwegen.
Die Westumgehung
Der neue Abschnitt der Hauptstraße 493, der Nyírbátor im Westen umgeht, beginnt am Kilometerpunkt 17+363 am neu zu bauenden dreiarmigen Kreisverkehr und erreicht bei Kilometer 47+996 seinen Endpunkt, wo er in den durch die Trassenkorrektur der Straße 471 entstandenen Kreisverkehr mündet.
Der neue Hauptstraßenabschnitt mit einer Gesamtlänge von etwa 4,9 Kilometern und zwei Fahrspuren pro Richtung berührt die Eisenbahnstrecke Nyíregyháza–Mátészalka–Zajta (MÁV), die aufgrund der Verlegung der direkt daneben verlaufenden Straße 4911 auf einer separaten Ebene mittels einer Brücke überquert wird.
Die Brücke mit einer Überbau-Länge von 55,30 Metern, einer lichten Weite von 26 Metern und zwei Fahrspuren ist mit einer Stützabstand von 27,15+27,15 Metern, einer Querschnittsbreite von 11,13 Metern und einem vorgefertigten Stahlbetonträger-Überbau zu errichten.
Wichtigste quantitative Merkmale: Beim Bau des zusammenhängenden, 4,9 km langen Hauptstraßenabschnitts mit zwei Fahrspuren
- Bau einer 26 Meter langen Brücke mit freier Spannweite und einer vorgefertigten Stahlbetonträgerkonstruktion,
- Errichtung von 4 neuen Kreisverkehren,
- die Errichtung eines Busbahnhofs und
- Es sind lokale Anpassungen an Radwegen und Gehwegen erforderlich.
Quelle: Link
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