Wasserwirtschaft

Der Ausbau der Abwasserinfrastruktur in Tatabánya schafft die Grundlage für industrielles Wachstum

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In Tatabánya steht ein umfangreiches Investitionsvorhaben bevor, bei dem nicht nur die bestehende Kläranlage modernisiert, sondern auch ein neuer Kläranlagenabschnitt errichtet und mehrere damit verbundene Infrastruktureinrichtungen erneuert werden.

Im Auftrag von Építési és Közlekedési Minisztérium hat Mészáros és Mészáros Ipari, Kereskedelmi és Szolgáltató Zrt. den Auftrag für die gesamte Planung und Ausführung der Kläranlage in Tatabánya und der dazugehörigen Anlagen erhalten – wie unter TED. Das Investitionsvolumen beträgt fast 13,5 Milliarden Forint.

 

Es wird eine erhebliche Kapazitätserweiterung durchgeführt

Die derzeitige Kläranlage in Tatabánya verfügt über eine nominelle hydraulische Kapazität von 16.000 m³/Tag und eine biologische Kapazität von 109.416 Einwohnerwerten (EW). Im Zuge der Erweiterung werden diese Werte deutlich steigen:

  • die hydraulische Kapazität beträgt 23.877 m³/Tag,
  • Die biologische Kapazität steigt dabei auf 224.876 LE (Durchschnitt) bzw. 308.417 LE (85%-Beständigkeit).

Im Rahmen des Projekts wird auch eine neue Kläranlage mit einer Kapazität von 10.000 m³/Tag errichtet, die aus vier parallelen Reaktoren bestehen wird.

 

Moderne Technologien und neue Einrichtungen

Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die Modernisierung der bestehenden Anlage und die Erweiterung ihrer Kapazität. In diesem Zusammenhang werden unter anderem folgende Maßnahmen durchgeführt:

  • das Pumpenhaus,
  • das mechanische Vorsystem,
  • die Gebläse
  • sowie das Maschinenhaus der Schlammhebeanlage.

Im Rahmen des Baus der neuen Kläranlage werden Vorklärbecken, Nachklärbecken und biologische Reinigungsblöcke errichtet, außerdem kommt eine UV-basierte Desinfektionstechnologie zum Einsatz. Darüber hinaus wird ein auf Membrantechnologie basierendes Nachfiltersystem installiert, das die gesamte Kapazität abdeckt.

 

Netzausbau und Sanierungen

Das Investitionsvorhaben betrifft nicht nur die Entwicklungen innerhalb des Geländes, sondern auch die dazugehörige Infrastruktur. Im Zuge des Ausbaus des Kanalnetzes

  • Ein etwa 1100 Meter langer Abschnitt des Hauptsammelkanals in der Altstadt wird durch eine NA1000-ÜPE-Leitung ersetzt,
  • Sie ersetzen auf ihrer gesamten Länge die Schlammdruckleitung (2×3500 lfm NA200 KPE) zwischen der Kläranlage und der Schlammbehandlungsanlage in Szentgyörgypuszta und bauen zudem eine neue, 3500 lfm lange Reserveleitung,
  • Darüber hinaus werden 33 Pumpstationen im öffentlichen Raum saniert, was Arbeiten in den Bereichen Elektrotechnik, Steuerungstechnik, Bauwesen und Maschinenbau umfasst.

 

Auch Szentgyörgypuszta entwickelt sich weiter

Auch in der Schlammbehandlungsanlage in Szentgyörgypuszta finden derzeit umfangreiche Modernisierungsarbeiten statt. Anstelle der bestehenden Anlage wird eine neue Auffang- und Vorbehandlungsanlage für abgesaugtes Abwasser errichtet, außerdem wird die Schlammentwässerungstechnik erweitert.

Quelle: B LinkB

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