Eigentum
Auch junge Menschen können sich in Budaörs niederlassen – der neue Wohnpark schlägt eine Brücke
In Budaörs startet ein vom Programm Otthon Start gefördertes Immobilienentwicklungsprojekt: Im Gebiet Nádas-dülő entsteht ein Wohnpark mit 250 Wohnungen, der von MB Ingatlan entwickelt wird. Die drei zweiflügeligen Gebäude entstehen nördlich des Tenniszentrums von Budaörs entlang der Távíró köz zwischen dem westlich davon gelegenen Bürogebiet und der östlich gelegenen Wohnsiedlung von Budaörs.
Antwort auf Wohnungsprobleme
Die uns zugestellte Mitteilung betont, dass Budaörs in den letzten Jahren zu einer der sich am dynamischsten entwickelnden Gemeinden im Großraum Budapest geworden ist. Damit einhergehend verschärft sich jedoch auch das Wohnungsproblem: Die Immobilienpreise sind für junge Menschen, Berufseinsteiger und viele Familien vor Ort mittlerweile fast unerschwinglich.
Aus dem vom Institut für Gleichgewicht im Jahr 2024 veröffentlichten aus dem von Economx.hu veröffentlichten Siedlungsindex hervor, dass Budaörs unter den Siedlungen mit mehr als 15.000 Einwohnern, also den Städten, die am weitesten entwickelte Stadt Ungarns ist. Gleichzeitig zitierte die Zeitung auch den Bürgermeister der Gemeinde: Laut Tamás Wittinghof sind Statistiken zwar wichtig, aber sie stellen fest, dass die Zahl der Einwohner nicht wächst, da die Investoren die im Bau befindlichen Wohnungen an Mieter vermieten, die keine Einwohner von Budaörs sind.
Als mögliche Antwort auf das oben genannte Problem schafft die jetzt angekündigte Investition Wohnungen, die den Bedingungen des Programms Otthon Start entsprechen und mit erschwinglichen Finanzierungsmöglichkeiten auch für junge Menschen, Berufseinsteiger und Familien zugänglich sind, wie in der Zusammenfassung hervorgehoben wird.
Brückenfunktion zwischen städtischen Strukturen
In Bezug auf das architektonische Konzept des Projekts wird erläutert, dass eines der wichtigsten Ziele darin bestand, den architektonischen Charakter der Umgebung zu harmonisieren. Es wird betont, dass die angrenzenden Plattenbauten, die Bürozone und der Sportplatz bisher eine scharfe Trennlinie bildeten. „Das neue Projekt löst diesen Bruch durch eine passagenartige Formgebung auf, die sowohl visuell als auch funktional eine Brücke zwischen den verschiedenen städtischen Strukturen bildet”, heißt es in der Mitteilung.
Die Mitteilung betont, dass die neuen Gebäude deutlich niedriger sein werden als die umliegenden zehnstöckigen Wohnblocks. „Der Wohnpark wird somit den Platz nicht einengen und keine neuen Schatten werfen. Das Gebäude fügt sich mit seiner modernen und dennoch zurückhaltenden Formgebung in seine Umgebung ein.”
Eine neue Fußgängerzone und eine Tiefgarage werden ebenfalls gebaut.
Das Projekt verbindet nicht nur architektonisch die umliegenden Gebiete, sondern stellt auch ein konkretes Mittel dafür zur Verfügung. Es wird nämlich eine neue Fußgängerzone geschaffen, die eine Verbindung zwischen den bisher getrennten Stadtteilen mit Wohnsiedlungen und Bürogebäuden herstellt.
„Dies ist sowohl für das Stadtbild als auch für den Fußgängerverkehr ein bedeutender Fortschritt: Es entsteht eine neue, lebenswerte Achse, die einen natürlichen Fluss zwischen der Wohnsiedlung, dem Bürogebiet und dem Sportplatz gewährleistet.”
Die Mitteilung weist darauf hin, dass der Standort der Entwicklung zuvor jahrzehntelang ein vernachlässigtes Grundstück war. Das aktuelle Projekt schafft jedoch Gemeinschaftsfunktionen, die in diesem Teil von Budaörs bisher völlig fehlten.
Die Entwicklung umfasst nämlich nicht nur Wohnungen, sondern auch die folgenden Dienstleistungen:
- modernes Café,
- kleines Yoga- und Bewegungsstudio,
- neue Geschäfte und Dienstleister,
- Restaurant und Gemeinschaftsräume,
- reichlich Grünflächen und Erholungszonen,
- Tiefgarage, die neben den Bedürfnissen der Wohnanlage auch die Bedürfnisse der Besucher bedient, die die Dienstleistungen in Anspruch nehmen.
„Diese Funktionen schaffen ein neues, lebendiges Stadtzentrum, das den ganzen Tag über Aktivitäten generiert und die Lebensqualität der hier lebenden Menschen verbessert”, heißt es in der Mitteilung.
Die Qualität des benachbarten Edison Centers ist die Ausgangsbasis
Darüber hinaus wird auch der ökologische Aspekt des Projekts hervorgehoben: Der Einsatz erneuerbarer Energiequellen, energieeffizienter Systeme und nachhaltiger Baumaterialien sorgt für einen langfristig nachhaltigen Betrieb.
Am Ende der Mitteilung wird auf eine weitere Referenz des Bauträgers in Budaörs verwiesen: das Edison Center mit einer Bürofläche von 1200 Quadratmetern und 37 Wohnungen wurde bereits in mehreren Artikeln unserer Zeitung ausführlich vorgestellt. Das Edison Center in der Puskás Tivadar Straße, in unmittelbarer Nähe des hier besprochenen Projekts, wurde mit grünen Technologien wie geothermischer Kühlung und Heizung sowie einem Luftwechsel-System ausgestattet. „Der Name des Investors hinter dem Projekt ist eine Garantie für Qualität und ein durchdachtes Stadtentwicklungskonzept”, heißt es abschließend in der Mitteilung.
Quelle: Link
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