Nachrichten aus der Industrie
Brückenbau ist immer mehr als nur Technik - der Brückenbauer des Jahres wurde gekürt
In diesem Jahr organisierte der Verband für Brückenbauer Anfang Juni die 14. Brückentage in Siófok, die größte Veranstaltung des ungarischen Brückenbauerberufs. Während der dreitägigen Veranstaltung wurden unter anderem die Auszeichnungen "Brückenbauer des Jahres" und "Junger Ingenieur des Jahres" verliehen.
Das Votum der bisherigen Gewinner entschied
Laut einem Bericht, der unserer Zeitung zugestellt wurde, ist das Ziel des 1994 ins Leben gerufenen Preises "Év hidásza díj" (Brückenbauer des Jahres), der Ingenieursgemeinschaft professionelle Vorbilder vorzustellen und eine Arbeit ins Rampenlicht zu rücken, die oft im Hintergrund stattfindet, aber umso mehr Verantwortung mit sich bringt. Der Preis wurde in diesem Jahr an István Wunderlich, den Projektleiter von Duna Aszfalt Zrt., verliehen, basierend auf einer internen Abstimmung der früheren Preisträger.
„Es ist mir eine Ehre und eine große Verantwortung, dass ich diese Auszeichnung im Jahr 2025 ebenfalls erhalten habe” , erklärte der Experte gegenüber unserer Zeitung, der unter anderem eine Schlüsselrolle beim Bau der Tomori-Pál-Brücke in der Region Paks spielte.
Greifbare Ergebnisse von Fachwissen, Eigenverantwortung und Zusammenarbeit
Er betonte, dass es bei dem Preis nicht nur um ihn geht. "Die Arbeit, die dahinter steckt, ist immer eine Teamleistung: das Ergebnis des gemeinsamen Denkens, der Diskussionen und Lösungen von Designern, Bauherren, Experten und jungen Kollegen."
Er fügte hinzu, dass die Tomori-Pál-Brücke, die vom Ungarischen Stahlbauverband mit dem STAHLBAU-PREIS DES JAHRES ausgezeichnet wurde. „Dies ist ein Projekt, bei dem Ingenieurswissen, Verantwortungsbewusstsein und Zusammenarbeit in greifbarer Form Gestalt angenommen haben”, bewertete István Wunderlich. „Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen, die gemeinsame Arbeit und die Unterstützung durch die Fachgemeinschaft! Brückenbau ist nie nur eine ingenieurtechnische Aufgabe, sondern immer auch eine Aufgabe, Beziehungen aufzubauen”, schloss er seine Gedanken.
Auch der öffentliche Verkehrssektor war auf der Veranstaltung vertreten
Bei der Veranstaltung in Siofok wurde auch der von der Stiftung für Straßenbauingenieure gestiftete Preis Junger Ingenieur des Jahres verliehen. Die Auszeichnung wurde für junge Ingenieure, Techniker und Wirtschaftswissenschaftler unter 35 Jahren im Bereich der Infrastrukturentwicklung geschaffen. Für den Preis können sich auch Fachleute aus den Bereichen Planung, Bau, Straßenmanagement und Forschung bewerben.
Die diesjährigen Preisträger waren Gábor Horváth, Duna Aszfalt Zrt.-Techniker, und István Tímár, A-Híd Zrt.-Techniker. Die Preise wurden von Dr. Frigyes Törőcsik, dem Gründer der Stiftung für Straßenbauberufe, und Zoltán Lehel, dem Präsidenten der Stiftung, überreicht.
Das Vertrauen, das uns von Anfang an entgegengebracht wurde, bedeutete sehr viel
"Für mich ist diese Auszeichnung nicht nur eine Anerkennung, sondern auch ein wertvolles Feedback, dass das, was ich mit Hingabe tue, nicht nur für mich, sondern auch für andere von Wert und Bedeutung ist", sagte Gábor Horváth gegenüber Magyar Építők. "Es ist eine große Bestätigung, auf die ich in Zukunft aufbauen kann. Es ist auch ein Symbol für die gemeinsame Arbeit, die wir zusammen mit unseren Kollegen beim Bau der Tomori-Pál-Brücke geleistet haben."
Der junge Fachmann, der die Auszeichnung erhielt, spielte auch eine Schlüsselrolle beim Bau der Tomori-Paul-Brücke, wo er von der Projektvorbereitungsphase bis zur Übergabe als Stahlbauleiter für Duna Aszfalt arbeitete. Er betonte besonders, dass seine berufliche Entwicklung bei Duna Aszfalt begann, da dies seine erste Stelle war. "Ich bin dankbar dafür, dass man mir von Anfang an vertraute, mich ermutigte und mich von Anfang an ins kalte Wasser warf", so Gábor Horváth. "Ich musste lernen, zuzuhören, die richtigen Fragen zum richtigen Zeitpunkt zu stellen und die Ratschläge, die ich erhielt, mit meinem vorhandenen Wissen zu kombinieren - ein Prozess, der mir half, ein echter Profi zu werden. All die Jahre, die ich hier verbracht habe, die Projekte, die ich abgeschlossen habe, und die professionelle Beratung durch meine Kollegen haben mir geholfen, nicht nur Wissen, sondern auch echte Erfahrung zu sammeln."
Liste der Gewinner
Auf den diesjährigen Hydra-Tagen, die vom 3. bis 5. Juni stattfanden, wurden die folgenden Preise verliehen.
- Der Preis für den jungen Ingenieur des Jahres der Stiftung für Straßenbauberufe: Gábor Horváth (Duna Aszfalt Zrt.) und István Tímár (A-HÍD Zrt.)
- Brückenkonstrukteur des Jahres, János Feketeházy-Preis: Ákos Kővári (Unitef'83 Zrt.)
- Brückenbauer des Jahres, Massányi Károly Award: János Heringer (Cardium Kft.)
- Brückeningenieur des Jahres, Árpád Apáthy Award: Gábor Dobó (Utiber Kft.)
- Bridger des Jahres 2025, basierend auf einer internen Abstimmung der bisherigen Preisträger: István Wunderlich (Duna Aszfalt Zrt.)
- Ádám-Clark-Preis für das Lebenswerk: Dr. Gábor Köllő und Dr. Dénes Dalmy
Quelle: Link
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