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Viele Menschen haben damit zu kämpfen, aber es gibt eine Lösung für durchnässte Wände

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Fotos: Mapei Kft.
In fast jeder Straße in Ungarn gibt es mindestens ein Haus, dessen Wände muffig riechen, dessen Putz stellenweise abblättert und dessen Bewohner schon lange nicht mehr streichen, weil sie wissen, dass es nichts bringt. Dieses Phänomen ist nicht nur eine Frage der Ästhetik oder des Komforts, sondern birgt langfristig auch ernsthafte gesundheitliche und bauliche Risiken. Doch was genau verursacht die Staunässe an den Wänden und was kann man dagegen tun?

„Die versteckte Schwachstelle alter Häuser ist oft die Abdichtung. Oder besser gesagt, deren Fehlen”, sagt Béla Markovich, Geschäftsführer von Mapei Kft.. Die meisten Wohngebäude, die in den 1950er- und 1960er-Jahren gebaut wurden, verfügen nicht über eine wirksame Abdichtung oder haben im Laufe der Jahrzehnte ihre Wirksamkeit verloren. In solchen Häusern „kriecht” die aus dem Fundament und dem Boden aufsteigende Feuchtigkeit langsam, aber sicher durch die Poren und Kapillaren, die sogenannten Kapillaren, an den Wänden nach oben.

Der Prozess ist mit bloßem Auge sichtbar: Die Farbe läuft ab, die Wand fühlt sich feucht an, an manchen Stellen bilden sich Salzblasen, und früher oder später tritt Schimmel auf, der nicht nur für das Gebäude, sondern auch für Ihre Gesundheit gefährlich ist.

Lösung nicht nur auf symptomatischer Ebene

"Viele Menschen versuchen, die Staunässe mit ästhetischen Renovierungsmaßnahmen zu bekämpfen, z. B. mit einem neuen Anstrich, Verputzen oder sogar Schimmelbekämpfungsmitteln, aber diese Lösungen sind nur vorübergehend, weil sie das Problem nicht an der Wurzel packen", sagt Béla Markovich. "Ein dauerhaftes Ergebnis kann nur erzielt werden, wenn man den Feuchtigkeitsweg blockiert und das im Inneren eingeschlossene Wasser aus dem Mauerwerk herausbekommt."

Der vom Mapei vorgeschlagene Ansatz besteht aus zwei wesentlichen Schritten: zum einen aus der Abdichtung des Feuchtigkeitswegs durch die Errichtung einer sogenannten chemischen Barriere, zum anderen aus der Trocknung der Wand und der Behandlung der Salze mit einem speziellen Putzsystem.

Chemische Barriere - blockiert den Weg der Feuchtigkeit

Die Ausbreitung von kapillar aufgenommenem Wasser kann durch Injektion gestoppt werden. In diesem Fall wird eine spezielle Lösung auf Silikat- oder Silanbasis in das Mauerwerk injiziert, die sich im Material ausbreitet und eine wasserabweisende Schicht im Mauerwerk bildet. Diese Schicht verhindert, dass sich das Wasser ausbreitet, ohne die Atmungsaktivität der Wand zu beeinträchtigen - ein wichtiger Faktor für die Austrocknung.

Sobald sich die Feuchtigkeit nicht mehr ausbreitet, müssen die Wände trockengelegt werden. Hier kommt das Trockenputzsystem ins Spiel, das nicht nur die feuchten Stellen "versteckt", sondern auch eine aktive Rolle bei der Verdunstung von Feuchtigkeit und dem "Einfangen" von Salzen spielt. Dank seiner speziellen Zusammensetzung lässt das System die Wand "atmen", so dass die Feuchtigkeit durch den Putz entweichen kann, ohne weitere Schäden zu verursachen.

Auch die Aufbringung der Putzschichten ist wichtig: Zuerst wird eine Spritzschicht aufgetragen, dann folgt eine 2–3 cm dicke Trockenputzschicht und schließlich eine Glättmörtelschicht. Die Endbeschichtung (z. B. Farbe) muss ebenfalls dampfdurchlässig sein, damit der Weg zum Austrocknen nicht versperrt wird.

Und was ist mit den Kellern?

Neben der Vernässung von Mauerwerk ist auch der Schutz von erdberührten Kellern und Fundamenten von größter Bedeutung. Hier sind andere, dickere und dauerhaftere Abdichtungsmaterialien erforderlich, die nicht nur vor Wasser schützen, sondern auch dem Bodendruck, Wärmeschwankungen und kleinen strukturellen Bewegungen standhalten.

Moderne Polymer-Bitumen-Beschichtungen beispielsweise lassen sich schneller aufbringen als klassische Dämmplatten, benötigen keine Fugen und sind viel flexibler. Sie sind besonders für die Außenseite von Kellerwänden oder für horizontale Flächen zu empfehlen, wo Feuchtigkeit durch große Flächen eindringen kann.

Langfristig funktioniert nur ein systemischer Ansatz

Das Wichtigste ist, dass Staunässe nicht mit "Fluchtlösungen" behandelt werden kann. Ein neuer Putz reicht nicht aus, ein schimmelabtötendes Spray auch nicht. Feuchtigkeit im Mauerwerk ist ein ernstes und komplexes Problem, das eine korrekte Diagnose und eine systemische Lösung erfordert.

Nach Ansicht der Experten von Mapei ist der größte Fehler, den Sie machen können, das Zögern. Je länger man die Feuchtigkeit in den Wänden lässt, desto mehr Salz und Schadstoffe werden freigesetzt, die die Bausubstanz schädigen und die Luftqualität in Innenräumen verschlechtern können.

Wann sollten Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen?

Wenn die Wand Anzeichen von Wasser, Schimmel oder Salzablagerungen aufweist, ist dies nicht nur ein ästhetischer Mangel, sondern Teil eines Prozesses. In solchen Fällen lohnt es sich, einen Fachmann hinzuzuziehen, der die Ursache der Feuchtigkeit und den Zustand der Struktur beurteilt und die am besten geeignete Technologie empfiehlt.

Mapei Kft. unterstützt beispielsweise Renovierer mit kostenloser Fachberatung und Hilfe vor Ort.

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