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Ungarns Solaranteil ist inzwischen weltweit führend, Energiespeicherung wird dringend benötigt

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Mihály Nagy / magyarepitok.hu
"Die Energiesouveränität Ungarns kann nur gestärkt werden, wenn im ganzen Land neue Energiespeicher gebaut werden", sagte der Staatssekretär für Energie bei der Einweihung der neuen Energiespeicher E.ON Hungária Zrt. in Soroksár am Donnerstag.

Laut MTI sagte Attila Steiner, Staatssekretär für Energie im Energieministerium:

"Mit einem Anteil von 25 Prozent an der gesamten inländischen Energieproduktion ist die Speicherung von überschüssigem Solarstrom während des Tages zusammen mit dem Netzausbau eine strategische Richtung für die kommenden Jahre. Mit diesem Anteil an Solarenergie ist Ungarn weltweit führend, da es in sonnenreichen Zeiten keinen Strom importieren muss und sogar in der Lage ist, Strom zu exportieren, der mit modernsten Technologien in beträchtlichen Mengen an kleinen Orten gespeichert werden kann"

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Auf der Veranstaltung sagte Zsolt Jamniczky, stellvertretender Geschäftsführer von E.ON Hungária Zrt., dass 45 Prozent der gesamten Investitionskosten der neuen Energiespeicheranlage in Soroksár, die sich auf mehr als 784,5 Millionen Forint belaufen, von der Fazilität für Konjunkturbelebung und Widerstandsfähigkeit (RRF) bereitgestellt wurden. Er fügte hinzu:

"Am Standort Soroksár wurde die Speicherkapazität mit modernster Flüssigkeitskühltechnik verdoppelt, was noch mehr grüne Energie liefert und zur Stabilität des heimischen Stromnetzes beiträgt"

E.ON Hungária hatte vor einem Jahr angekündigt, einen neuen Batterie-Energiespeicher zu bauen, um den Anschluss von noch mehr Solaranlagen zu ermöglichen. Laut einer Erklärung vom Donnerstag haben die 16 Freiluft-Batterieschränke des Energiespeichers in Soroksár eine Gesamtkapazität von 5,5 Megawattstunden, mit einer Leistung von 2,5 Megawatt Strom. 2018 wurde hier auch der erste Hochleistungs-Batterie-Energiespeicher Ungarns im Rahmen der Investition von ELMŰ Hálózati Kft. in E.ON Hungária Csoport gebaut. Die neue Anlage, die mit dem intelligenten Stromnetz verbunden ist, wird nun ferngesteuert und muss nicht mehr vor Ort überwacht werden, hieß es.

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