Was wird gebaut?

Ungarisches multinationales Unternehmen eröffnet neuen Hauptsitz in der Hauptstadt

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Das 20 Milliarden Forint teure Gebäude wurde von dem Architekten Gábor Zoboki entworfen; das in 50 Ländern vertretene Unternehmen ist seit 120 Jahren in Kőbánya ansässig.

Der neue Hauptsitz von Richter Nyrt. im 10. Bezirk der Hauptstadt wurde am 13. Juni eingeweiht. Das 17.400 Quadratmeter große Gebäude, das Platz für 450 Mitarbeiter bietet, wurde mit einer Investition von 20 Milliarden Forint fertiggestellt, die das Pharmaunternehmen aus eigenen Mitteln finanziert hat.

93 Prozent ihrer Produkte werden im Ausland verkauft

Bei der Eröffnungszeremonie des Hauptsitzes des multinationalen Unternehmens mit Sitz in Ungarn sagte Energieminister Csaba Lantos unter anderem, dass er seit mehr als 10 Jahren Mitglied des Verwaltungsrats des Unternehmens sei und an der Entscheidung zum Bau des neuen Hauptsitzes beteiligt gewesen sei. Die Tatsache, dass das Pharmaunternehmen seinen Exportumsatz steigern konnte, sei eine besonders wichtige Errungenschaft, die dem Unternehmen und damit auch der nationalen Wirtschaft Stabilität verleihen werde.  

Szilveszter E. Vizi, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, sagte unter anderem, dass das Unternehmen Tochtergesellschaften in 50 Ländern habe und 93 Prozent seiner Produkte im Ausland verkaufe. "Mehr als die Hälfte der Mitarbeiter sind im Ausland tätig, und die Produktpalette umfasst ungarisches geistiges Kapital, das auch für Ungarn von materiellem Wert ist", sagte der Präsident.

Richter ist richtig verpackt

Der Vorstandsvorsitzende Gábor Orbán sagte, dass das neue, von dem international renommierten Architekten Gábor Zoboki entworfene Gebäude das nationale und internationale Prestige von Richter zum Ausdruck bringe. Ferenc Krausz, ungarischer Physik-Nobelpreisträger, lobte das Gebäude und sagte, dass Richter, das ein Symbol für ungarische Innovation ist, auf die richtige Weise verpackt worden sei.

Gábor Orbán, der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, erklärte unter anderem, dass Richter ein Drittel der FuE-Ausgaben der ungarischen Unternehmen bestreitet, was das eigene intellektuelle Kapital bereichert, und dass die in Ungarn geschaffenen intellektuellen Werte in Geschäftsergebnisse im Ausland umgesetzt werden können.  

Róbert D. Kovács, Bürgermeister des 10. Bezirks, erinnerte daran, dass das ungarische Pharmaunternehmen bereits seit rund 120 Jahren in Kőbánya tätig ist. Die neue Richter-Zentrale sei das Gesicht von Kőbánya im 21.

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