Was wird gebaut?

Eines der modernsten Logistikzentren Europas entsteht in Szeged in der Nähe des BYD-Werks

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Visuelle Gestaltung: szeged.hu
Der Bau des dritten Terminals von METRANS in Ungarn hat begonnen. Die Anlage schafft eine direkte Verbindung zwischen der Wirtschaft der südlichen Tiefebene und den europäischen Häfen.

In Szeged entsteht einer der modernsten Eisenbahn- und Straßenterminals Europas, der von dem deutschen Unternehmen METRANS gebaut wird, erklärte Péter Szijjártó, Minister für Außenwirtschaft und Außenpolitik , bei der Grundsteinlegung für das neue Investitionsprojekt. Wie er erklärte, wird das Projekt bis 2027 fertiggestellt sein, was auch für die Logistik des BYD-Werks von großer Bedeutung sein wird und neue Möglichkeiten für die Wirtschaftsregion der südlichen Tiefebene eröffnet. Mit der Realisierung des Terminals werde eine direkte Verbindung zwischen der Region und den europäischen Häfen geschaffen, sagte er.

Das Logistikzentrum wird jährlich 300.000 Container umschlagen können.

Das Projektvolumen beträgt rund sechs Milliarden Forint, wozu der Staat 860 Millionen Forint beisteuert und damit zur Schaffung von mindestens fünfzig neuen Arbeitsplätzen beiträgt. Das Unternehmen beginnt nun mit dem Bau seines dritten Logistikzentrums in Ungarn, das jährlich 300.000 Container umschlagen kann und Szeged damit auch im internationalen Vergleich zu einem bedeutenden Zentrum macht.

Laut dem Bericht von szeged.hu Bericht wird der Terminal METRANS in Szeged auf einer Fläche von zehn Hektar in Kiskundorozsma mit zwei riesigen Portalkränen und vier Ladegleisen gebaut, mit denen täglich bis zu sechs Züge abgefertigt werden können.

Péter Kiss, Vorsitzender und Geschäftsführer der Gruppe METRANS, Bürgermeister László Botka und Außen- und Wirtschaftsminister Péter Szijjártó (von links nach rechts) (Foto: MTI/Bodnár Boglárka)

Péter Kiss, Vorsitzender und Geschäftsführer der METRANS-Gruppe , sprach unter anderem darüber, dass das Unternehmen in dreizehn europäischen Ländern vertreten ist, dort zwanzig Terminals betreibt und wöchentlich 650 Containerzüge auf dem Kontinent befördert.

Bürgermeister László Botka erklärte außerdem, dass das Unternehmen neben BYD auch mehrere andere Firmen in der Region, in Serbien und Rumänien beliefern werde. Dies stärkt die grenzüberschreitende wirtschaftliche Zusammenarbeit, beschleunigt den Warenverkehr und eröffnet auch Unternehmen in der südlichen Tiefebene neue Möglichkeiten.

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