Was wird gebaut?
Die Sanierung des Kána-Sees im 11. Bezirk kann fortgesetzt werden
Nach Vertragsabschluss mit dem erfolgreichen Bauunternehmer kann die Erneuerung des Kána-Sees und seiner Umgebung in der Hauptstadt mit dem Bau von Flussbetten und Kunstwerken fortgesetzt werden. Nach den im ekr veröffentlichten Informationen zufolge kann SB DYNAMIC Kft. die Arbeiten im Wert von rund 524 Millionen Forint durchführen.
Das eigentlich aus vier Seen bestehende künstliche Seensystem war das Herzstück der Wohnsiedlung Tóváros, doch der See verlor schnell seinen Charme. Im Jahr 2022 kaufte dann ein belgischer Immobilienentwickler 8,2 Hektar Land in der Umgebung, um die Wohnsiedlung weiter auszubauen. Die Gemeinde erreichte, dass der Investor sich zur Sanierung des Sees verpflichtete, wie zuvor auf ujbudaonline.hu.
Im vergangenen Jahr wurde die Revitalisierung des Sees abgeschlossen, sodass nach der Sanierung des Lebensraums nun mit dem Wiederaufbau der Schleuse, der Installation des Wasserregulierungssystems und der Einrichtung des Sedimentfangsystems begonnen werden kann.
Vier Seen, ein System
Die Kána-Seen bestehen aus vier miteinander verbundenen Seen, die durch Querdämme voneinander getrennt sind. Das Wasser fließt aus den oberen Seen über die Dämme in die unteren Seen und sorgt so für einen natürlichen Abfluss.
Die unteren drei Seen verfügen jeweils über eine zusammenhängende freie Wasserfläche, während der See Nr. 4 eine sogenannte wetland, also eine Schilfsee-Funktion erfüllt.
Dieser flache, mit gewundenen Kanälen und Wasserpflanzen bewachsene See dient dazu, Sedimente und Schadstoffe aus dem Oberwasser zu filtern, wodurch die Wasserqualität der unteren Seen erheblich verbessert wird.
Naturnahe Ufergestaltung für bessere Wasserqualität
Ein wichtiger Bestandteil der Investition ist die Ufergestaltung, die im Einklang mit der umgebenden Landschaftsgestaltung die Konturen des Sees verändert. Die Böschungen des Sees werden mit einer Neigung von 1:2, 1:3 und 1:5 angelegt, wodurch flachere Uferflächen entstehen.
Die Lösung lautet:
- ideale Bedingungen für die Ansiedlung von Wasserpflanzen schafft,
- fördert die Entstehung einer natürlichen Küstenzonierung
- und unterstützt die Selbstreinigungskräfte des Wassers.
Im Rahmen der Arbeiten werden rund 5100 Tonnen (ca. 3000 m³) Wasserbau-Naturstein verbaut, während die Gestaltung der Uferböschung etwa 12.512 m³ Erdarbeiten umfasst.
Schleusenanlagen zur regulierten Entleerung von Seen
Um die Entleerung der Seen zu gewährleisten, werden in die Querdämme Schleusen gebaut.
- Im ersten Damm Ø50 cm,
- In den Dämmen II und III wird eine Schleuse aus Betonrohren mit einem Durchmesser von Ø40 cm eingebaut.
Insgesamt:
- 2 Stück Ø40 cm,
- Es wird eine Schraubschleuse mit einem Durchmesser von 50 cm gebaut, ergänzt durch eine Bedienungsbrücke, die eine genaue und sichere Regulierung des Wasserstands ermöglicht.
Pumpstation für vollständige Entleerbarkeit
Die vollständige Entleerung der Seen I und II kann nur mit Hilfe einer neuen Pumpstation erfolgen. Die Anlage wird im Querschnitt des Damms I in unmittelbarer Nähe der Schleuse mit einem gemeinsamen Einlaufquerschnitt errichtet.
Die Pumpstation:
- mit einer Gesamtkapazität von 400 Litern/Sekunde,
- Es arbeitet mit 4 Tauchpumpen mit einer Leistung von jeweils 102 l/s (bei einer Förderhöhe von 3,2 m).
Die Pumpen werden durch eine spezielle SPS-Steuerung koordiniert, sodass:
- sie werden zu unterschiedlichen Zeiten gestartet,
- Die Belastung des Stromnetzes sinkt.
- und eine schrittweise Wasserzufuhr erfolgt.
Abflusskanal für sichere Entwässerung
Das von der Pumpstation und der Schleuse abgeleitete Wasser gelangt in das bestehende Flussbett des Hosszúréti-Baches. Zu diesem Zweck wird auf der Unterwasserseite des I. Damms ein 17 Meter langer, offener Abflusskanal gebaut.
In den Kanal:
- der Auslaufkopf der Schleuse I,
- sowie die vier Druckleitungen der Pumpstation angeschlossen sind.
Sedimentationsbecken: weniger Schlamm in den unteren Teichen
Ein Schlüsselelement der Maßnahme ist der in See IV anzulegenende Sedimentfangbecken, der mindestens die Sedimentmenge eines Jahres auffangen kann. Dadurch kann die Verschlammung der unteren drei Seen erheblich verringert werden.
Die wichtigsten Parameter des Beckens:
- Länge: 36 m
- Breite: 46 m
- Tiefe: 1,5 m
- Schrägneigungen:
- Seitenverhältnis: 1:3,
- Aufwärts: 1:3,
- Alvízi: 1:4
Quelle: Link
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