Was wird gebaut?

Das bekannte PICK-Logo wurde an der neuen Fabrik in Szeged angebracht

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Foto: András Bálint / Szegeder
Die neue Salami-Produktionsstätte Pick Szeged Zrt. der Bonafarm-Gruppe in Szeged wird im Rahmen des Projekts Market Építő Zrt. realisiert.

Das Unternehmen, das rund 1500 Mitarbeiter beschäftigt, hat in den letzten Jahren mehrere Erweiterungen vorgenommen, doch die bedeutendste davon ist die Errichtung der neuen Salami-Produktionsanlage, deren Bau von Market Építő Zrt. geleitet wird. Ende Februar 2026 wurde das ikonische Logo von PICK an der Fassade der an der Szabadkai út in Szeged entstehenden Fabrik angebracht, was einen wichtigen Meilenstein bei der Umsetzung des Projekts darstellt. Dies ist nicht nur ein symbolischer Moment, sondern auch ein Zeichen dafür, dass die Bauarbeiten in die Endphase eingetreten sind.

 

 

Die Bauarbeiten haben einen Meilenstein erreicht

Der Bau der neuen Produktionsstätte hat bereits mehrere wichtige Meilensteine erreicht. Im April 2025 fand die Richtfestfeier statt, nachdem das Gebäude seinen höchsten Punkt erreicht hatte. Der Rohbau wurde im Juli 2025 fertiggestellt, und nun wurde auch das Logo am Gebäude angebracht.

Derzeit laufen die Arbeiten zur Einrichtung der Produktionsbereiche: Die Wände der Reinräume werden errichtet, die Kunstharzbeläge werden verlegt, und auch die Endmontage der technischen und elektrischen Anlagen ist im Gange.

 

Auf engem Arbeitsgelände, neben einem laufenden Betrieb

Die neue, zweistöckige Halle wird an die bestehende Produktionsinfrastruktur angebunden, weshalb die Bauarbeiten auf dem Gelände eines laufenden Betriebs stattfinden. Dies erfordert von den Bauunternehmern eine besonders komplexe Organisation.

Die Arbeiten finden auf einem äußerst begrenzten Gelände statt, wobei täglich bis zu 400–450 Fachkräfte vor Ort im Einsatz sind.

Die logistischen Aufgaben werden zusätzlich dadurch erschwert, dass die Baumaterialien von externen Lagern zur Baustelle transportiert werden müssen. Der Bauunternehmer steuert die Arbeitsabläufe daher anhand einer präzisen Tagesplanung und einer sogenannten LEAN-basierten Organisation.

 

Strenge Anforderungen in der Lebensmittelindustrie

Da es sich um einen Betrieb der Lebensmittelindustrie handelt, müssen bei der Ausführung die strengsten hygienischen und technischen Vorschriften eingehalten werden. Die Innenflächen müssen vollständig reinigbar und widerstandsfähig gegenüber der betrieblichen Reinigung sein, und es muss sichergestellt werden, dass keine Verunreinigungen von außen in die Produktionsprozesse gelangen können.

Die Halle wird mit Dachträgern mit einer Spannweite von 24 Metern errichtet und verfügt über eine mehrstöckige, für Gabelstapler zugängliche Konstruktion. Über den einzelnen Lagerräumen wurden separate Technikebenen eingerichtet.

Die Luftdichtheit der Reinräume wird durch rund 200 Kilometer handgefertigte elastische Dichtungen gewährleistet. Im Rahmen der Bauarbeiten wurden etwa 1.200 Tonnen Stahlkonstruktionen und rund 40.000 Quadratmeter Reinraumplatten verbaut.

 

Nachhaltige Lösungen in der Fabrik

Das Projekt umfasst auch zahlreiche Nachhaltigkeitsaspekte. Auf der gesamten Dachfläche des Gebäudes werden Solarzellen installiert, die einen erheblichen Teil des Strombedarfs des Betriebs decken werden.

Das Werksgelände verfügt über eine eigene Thermalquelle, aus der ein erheblicher Teil des Wärmebedarfs des Betriebs gedeckt werden kann. Zudem wird die bei der Kühlung entstehende Abwärme mithilfe von Wärmepumpen wieder in das System zurückgeführt.

Das Projekt wird als Brachflächenentwicklung realisiert und benötigt daher keine neuen Flächen: Das Abbruchmaterial der früheren Gebäude wurde vor Ort wiederverwertet, beispielsweise als Betongranulat für den Bau von Straßen und Fundamenten. Die neue Anlage verfügt zudem über hochwärmegedämmte, gekühlte Räume nach dem „Haus-im-Haus”-Prinzip, was den Energieverbrauch senkt.

 

An dem Projekt arbeiten mehrere Unternehmen von Market Csoport

An der Ausführung sind mehrere Tochterunternehmen von Market Csoport beteiligt. An den Erdarbeiten und dem Straßenbau ist OKM Építőipari és Szolgáltató Kft. beteiligt, am Hochbau MRKT Padló Kft., an den vorgefertigten Stahlbetonkonstruktionen PREbeton Zrt. und an sonstigen Bauaufgaben Moratus Szerkezetépítő Kft..

Durch diese Erweiterung kann das Werk Pick Szeged Zrt. das alte Werk in der Maros-Straße ersetzen und die Voraussetzungen für eine schrittweise Steigerung der Produktionskapazität für Salami schaffen. Die ersten Produkte aus der neuen Anlage werden voraussichtlich im ersten Quartal 2027 in die Geschäfte gelangen, wobei die gewohnte Qualität und der gewohnte Geschmack auch in Zukunft durch die unveränderte Rezeptur sowie die Beibehaltung der traditionellen Herstellungsschritte (wie Räuchern und Reifung) gewährleistet sind.

Quelle: Link

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