Was wird gebaut?
Der Wert eines Gebäudes hängt davon ab, für wen es gebaut wird – MolnárBeton setzt sein Fachwissen auch für kommunale Entwicklungsprojekte ein
Wenn es um die soziale Verantwortung der Baubranche geht, denken wir oft an Fördermittel, Spenden oder einzelne Sponsoring-Maßnahmen. Dabei steht einem Bauunternehmen ein weitaus naheliegenderes Mittel zur Verfügung: der Bau selbst.
Ein modernes Gemeinschaftsgebäude, eine renovierte Schule oder ein sicheres Mutter-Kind-Heim können denjenigen, die sie nutzen, über viele Jahrzehnte hinweg dienen. Genau aus diesem Grund betrachten immer mehr Unternehmen das Know-how von Bauunternehmen als einen Wert, den es sich lohnt, auch im Interesse gesellschaftlicher Ziele einzusetzen.
Auf dieser Philosophie basieren auch mehrere Projekte der letzten Jahre im MolnárBeton- und MB Ingatlan -Bauzweig. Bei dem derzeit laufenden ÁGOTA-Falvi-Projekt, dem Bau eines Mutter-Kind-Heims in Budapest, der laufenden Sanierung eines Gymnasiums und dem Bau eines groß angelegten öffentlichen Spielplatzes zeichnet sich derselbe Gedanke ab:
Sie denken nicht an einmalige Hilfe, sondern an langfristig nutzbare Werte.
Das Unternehmen führt die Projekte stets aus eigenen Mitteln und ohne Inanspruchnahme externer Fördermittel durch.
Das neueste Projekt: ein Gemeinschaftshaus in ÁGOTA Falva
Derzeit sind die Bauarbeiter in Tass-Alsószenttamás im Komitat Bács-Kiskun im Kinderzentrum der ÁGOTA-Stiftung, dem „ÁGOTA-Dorf“, im Einsatz.
ÁGOTA Falva ist ein landesweit einzigartiges Jugend-, Freizeit-, Kultur-, Bildungs- und Seelsorgezentrum, das zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen gegründet wurde, die in der Kinder- und Jugendhilfe betreut werden und aus ihren Familien herausgenommen wurden. Der Komplex bietet das ganze Jahr über Räumlichkeiten für Ferienlager, Gemeinschaftsprogramme, Fördermaßnahmen und Schulungen und kann gleichzeitig etwa 1.300 Teilnehmer im Internat aufnehmen. Ziel ist es, ein sicheres, inspirierendes Umfeld zu schaffen, in dem Kinder aus schwierigen Lebensumständen Gemeinschaftserfahrungen sammeln, sich weiterentwickeln und ihre Zeit in einer unterstützenden Atmosphäre verbringen können, die dazu beiträgt, ihr Selbstvertrauen, ihre Fähigkeiten und ihre Zukunftsperspektiven zu stärken.
Im Rahmen des aktuellen Projekts werden eine Bibliothek und ein Beschäftigungsraum für Kinder in staatlicher Obhut eingerichtet.
Das moderne Gebäude wird nicht nur als Gemeinschaftsraum dienen, sondern auch Raum für Fördermaßnahmen bieten; darüber hinaus werden dort Dienstleistungsräume und Wohnbereiche für Fachkräfte eingerichtet, die mit Kindern arbeiten. Das Projekt wird vollständig aus eigenen Mitteln finanziert.
„Wir können bauen. Wenn wir helfen wollen, müssen wir dieses Wissen dorthin bringen, wo es wirklich gebraucht wird” – so György Molnár, Gründer und Eigentümer.
Bei der Ausführung kommen dieselben technischen Lösungen zum Einsatz wie bei den Marktinvestitionen des Unternehmens. Das Projekt zeichnet sich durch eine hochmoderne Haustechnik, moderne Gebäudeautomation und hohe Qualitätsanforderungen aus. Das Ziel ist einfach:
Auch bei einem Gebäude für soziale Zwecke möchten sie nicht weniger investieren, als sie bei jedem anderen ihrer Projekte für selbstverständlich halten.
Ein Mutterhaus, das einen Neuanfang bedeutet
Dies ist nicht das erste Projekt, bei dem das Fachwissen der Bauausführenden einem gesellschaftlichen Zweck dient. Vor einigen Jahren entstand in Budapest, in der Gergely-Straße im 10. Bezirk, nach der vollständigen Sanierung eines baufälligen Gebäudes ein Mutter-Kind-Heim, das heute von der Stiftung „Várva Várt“ betrieben wird.
Die Einrichtung bietet schwangeren Frauen und Müttern mit kleinen Kindern, die sich in einer Krisensituation befinden, eine sichere Unterkunft und stellt ihnen gleichzeitig fachliche Unterstützung und Betreuung zur Verfügung.
Auch Gemeinschaftsräume schaffen Wert
Ein ähnlicher Gedanke steckt auch hinter den seit mehreren Jahren andauernden Renovierungsarbeiten am Balassi-Bálint-Gymnasium im 17. Bezirk von Budapest. Die Gemeinschaftsräume der Schule werden Jahr für Jahr schrittweise renoviert. Moderne Bodenbeläge, neue Dämmungen und renovierte Innenräume verleihen dem Schulalltag einen zeitgemäßen Charakter.
Derselbe Ansatz zeigt sich auch neben dem Furmint Lakópark im März dieses Jahres fertiggestellten, rund 2.500 Quadratmeter großen Gemeinschaftsspielplatz, der nicht einfach nur eine Ansammlung von Spielgeräten ist, sondern zu einem komplexen Gemeinschaftsraum und einem neuen Treffpunkt in der Nachbarschaft geworden ist.
Bauen als langfristige Hilfe
Laut György Molnár handelt es sich bei diesen Investitionen nicht um isolierte Initiativen, sondern um Bestandteile einer bewussten Strategie. Als nächsten Schritt ist geplant, dass
Im Rahmen ihrer künftigen Wohnsiedlungsprojekte stellen sie jedes Jahr eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus für Pflegeeltern zur Verfügung, die Kinder in staatlicher Obhut großziehen.
Auch diesmal geht es nicht um eine einmalige Unterstützung, sondern darum, Lebensbedingungen zu schaffen, die einer Familie auch langfristig Sicherheit bieten können.
Die Leistung der Bauindustrie wird in der Regel in Kubikmetern Beton, Stahl oder übergebenen Quadratmetern gemessen. Diese Investitionen erinnern jedoch auch daran, dass ein gut geplantes und sorgfältig ausgeführtes Gebäude über seine physische Realität hinausgeht. Insbesondere dann, wenn all dies unter Rückgriff auf die eigenen Ressourcen des Unternehmens und ohne externe Unterstützung entsteht und so einen gesellschaftlichen Mehrwert schafft, der den Menschen, die darin leben, über Jahrzehnte hinweg zugutekommen kann.
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