Was wird gebaut?

Der neue Kindergarten in Budakeszi wird aus Holz gebaut

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Urbankovics Kft., Google Maps
In Budakeszi kann nun mit dem Bau eines neuen Kindergartens mit acht Gruppenräumen begonnen werden. Den Zuschlag für den Bau des Gebäudes in CLT-Bauweise hat Bamax Work erhalten.

Budakeszi verzeichnete im Vergleich zu den unmittelbar angrenzenden Gemeinden lediglich einen moderaten Bevölkerungszuwachs; dennoch führt der Zuzug junger Familien zu einem stetig steigenden Bedarf an Kindergartenplätzen. Als Reaktion darauf hat die Gemeinde beschlossen, den bereits angrenzenden Kindergarten „Szivárvány“ auf dem Grundstück zwischen der Fő-Straße und der Hársfa-Straße auszubauen und zu erweitern.

In der ersten Bauphase soll als Erweiterung des bestehenden Kindergartens ein neuer Flügel mit acht Gruppenräumen entstehen, dessen Bauaufträge die Firma Bamax Work Kft. mit einem Angebot in Höhe von rund 660 Millionen gewonnen hat. In einer späteren zweiten Bauphase soll dann die Modernisierung des bestehenden Gebäudes sowie die Anpassung seiner Funktionen an die neue Kindergartenstruktur erfolgen.

 

 

Mit großformatigen Platten wird der Bau beschleunigt

Bereits beim Bau der Facharztpraxis hatte sich die Gemeinde für die CLT-Technologie entschieden, womit sie offenbar gute Erfahrungen gemacht hat: Auch ihr neues Kindergartengebäude soll aus Brettsperrholz errichtet werden. Auf dem großzügigen, 6987 m2 großen Grundstück entsteht ein nur 3,2 Meter hohes Gebäude mit einer Grundfläche von 784 m2, das sich somit im Schutz der umliegenden Bäume etwas von der Hauptstraße zurückziehen wird.

 

Es wird mit sichtbarer Holzkonstruktion gebaut

Die Wände im Erdgeschoss und die Deckenplatte über dem Erdgeschoss sollen aus ca. 12 cm dicken, großformatigen Wandpaneelen errichtet werden, um eine schnelle Ausführung und Kosteneffizienz zu gewährleisten. Insgesamt werden fast 3600 m2 Wandpaneele benötigt.

Dank der Großplattenbauweise können die Innenwände an den meisten Stellen eine sichtbare Holzkonstruktion aufweisen.

Der Heiz- und Kühlbedarf des Gebäudes wird durch eine Luftwärmepumpenanlage gedeckt; der Wärmebedarf beträgt gemäß der Wärmebedarfsberechnung 55,274 kW. Das Gebäude wird mit einer zentralen Fußbodenheizung und einer Fan-Coil-Kühlung ausgestattet.

Während der Bauarbeiten ist darauf zu achten, dass die Lärmbelastung so gering wie möglich gehalten wird, da der derzeitige Kindergartenbetrieb auch während der Bauarbeiten weiterläuft.

 

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