Was wird gebaut?

Die renommierte reformierte Schule in Hódmezővásárhely wird um das Eineinhalbfache erweitert

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Novák Bauunternehmen, Google Maps
Die Modernisierung der Benjámin-Szőnyi-Grundschule wird von der Firma FERROÉP durchgeführt; die Arbeiten werden fast ein Jahr dauern.

Auch in Hódmezővásárhely wurde das reformierte öffentliche Schulwesen nach dem Systemwechsel wieder aufgenommen: Die nach Benjámin Szőnyi, einem im 18. Jahrhundert lebenden Pfarrer, benannte Grundschule wurde 1994 von der reformierten Kirchengemeinde Hódmezővásárhely-Ótemplom mit einer Klasse und zwei Dutzend Kindern eröffnet. In den drei Jahrzehnten ihres Bestehens stieg die Schülerzahl auf fast vierhundert an, weshalb die Kirchengemeinde das ursprünglich als reformierte Schule erbaute Gebäude in der Deák-Ferenc-Straße in den ersten Jahrzehnten der 2000er Jahre in mehreren Schritten durch Renovierungen, den Ausbau des Dachgeschosses und den Anbau eines weiteren Stockwerks erweiterte; dennoch erwies sich das Schulgebäude bis zum Jahr 2018 trotz dieser Erweiterungen als zu eng.

 

 

Die Schule könnte in mehreren Schritten erweitert werden

Der Architekt Péter Novák hat daher mehrstufige Erweiterungspläne für den Ausbau der Einrichtung erstellt. Als ersten Schritt wurde eine öffentliche Ausschreibung für den Bau eines neuen Gebäudetrakts veröffentlicht. Infolgedessen kann die FERROÉP Fővállalkozó és Szerelőipari Zrt. kann für rund 680 Millionen Forint innerhalb von 330 Tagen auf dem Rasenhof der Schule auf einer Grundfläche von 491,5 m² einen dreistöckigen Anbau mit einer bebauten Fläche von 1463,7 m² errichten.

In dem neuen Gebäudeteil, der auf dem Grundstück an der Deák-Ferenc-Straße 6 entstehen wird, werden eine Bibliothek, Umkleideräume, sechs Klassenzimmer, zwei Gruppenräume, Büros und zusätzliche Sanitäranlagen untergebracht.

An der Verbindungsstelle zwischen dem alten und dem neuen Teil wird ein Treppenhaus errichtet, sodass die beiden Gebäude sowohl im Erdgeschoss als auch im Obergeschoss miteinander verbunden sein werden. Im Keller werden die Nebenräume und die Bibliothek untergebracht, im Erdgeschoss entstehen vier Klassenzimmer mit Sanitäranlagen, während im Obergeschoss jeweils zwei Klassenzimmer, ein Gruppenraum und ein Büro eingerichtet werden sollen. Die beiden Gebäude werden über ein gemeinsames, neues Haustechniksystem verfügen, und durch den Einbau des im bestehenden Gebäude vorhandenen „Aufzugsschachts” wird ein barrierefreier Aufzug den Alltag der Lehrkräfte und Schüler erleichtern.

 

 

Sie fügen sich harmonisch in das Straßenbild ein

Der neue Gebäudeteil wird entsprechend der geschlossenen Bebauung eine Brandschutzwand zum benachbarten Grundstück hin erhalten, und die Gebäudehöhe wird der Gesimshöhe des renovierten Teils des bestehenden Schulgebäudes (7,35 Meter) entsprechen.

Bebauungsparameter für das aktuelle Grundstück:

  • Grundstücksfläche: 3.732 m2
  • Bebaute Fläche: 972,2 m2
  • Bruttogeschossfläche der geplanten Erweiterung: 491,5 m2

Wenn alles nach Plan verläuft, können die Schüler zu Beginn des Schuljahres 2027/2028 den neuen Gebäudeteil bereits mit den in der Zwischenzeit angeschafften neuen Möbeln sowie den IKT- und technischen Geräten in Besitz nehmen.

 

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