Straßenbau
In Budapest beginnt eine spektakuläre Straßensanierung: Die Mester-Straße und ihre Umgebung werden komplett umgestaltet
Am Freitag gaben das Budapester Verkehrszentrum, die Stadtverwaltung von Budapest und die Stadtverwaltung von Ferencváros im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt, dass die lang erwarteten Umbauarbeiten an der Mester-Straße beginnen.
Ziel des Projekts ist es, den Abschnitt im 9. Bezirk für Fußgänger, Radfahrer und Anwohner ruhiger, grüner und sicherer zu gestalten. Die Bauarbeiten werden von Colas Közlekedésépítő Zrt. und Colas Ungarische Bauindustrie Zrt. durchgeführt.
In unserem früheren Artikel haben wir darauf hingewiesen, dass im Rahmen des Projekts die Fahrbahn und die Gehwege auf ihrer gesamten Breite erneuert, neue Fußgängerüberwege gebaut sowie teilweise und vollständig getrennte, geschützte Radwege angelegt werden. Im Rahmen des Projekts werden barrierefreie Straßenbahnhaltestellen eingerichtet, die Grünflächen erweitert, mehr als 6500 mehrjährige Pflanzen auf fast 1000 Quadratmetern gepflanzt, die durch ein neues Bewässerungssystem gepflegt werden, sowie die Parkmöglichkeiten an die Bedürfnisse der Anwohner und Unternehmen angepasst.
Die Veranstaltung wurde besucht von:
- Gergely Karácsony, Bürgermeister von Budapest,
- Krisztina Baranyi, Bürgermeister der Gemeinde Ferencváros,
- und Ádám Bodor, stellvertretender Geschäftsführer für Mobilität bei BKK.
Teil eines koordinierten Sanierungsprogramms
Gergely Karácsony betonte auf der Pressekonferenz: Die Sanierung der Mester-Straße sei an sich schon ein wichtiges Investitionsvorhaben, „zumal man die finanzielle Lage der Hauptstadt kennt, die hoffentlich in naher Zukunft weniger düster sein wird.”
Die Arbeiten sind auch Teil einer wichtigen Strategie, in deren Rahmen eine Reihe aufeinander abgestimmter, aufeinander aufbauender und sich gegenseitig verstärkender Sanierungsmaßnahmen durchgeführt wird, um Ferencváros lebenswerter und gesünder zu machen. Die Mester-Straße wird nach ihrer Sanierung zu einer der schönsten Straßen Budapests werden – hieß es.
Der Bürgermeister erinnerte daran, dass der Bakáts-Platz in der vergangenen Legislaturperiode mit Unterstützung der Stadtverwaltung im Rahmen des „Tér-Köz”-Programms saniert wurde und bereits Pläne für die „Humanisierung“ des Nagykörút bestehen.
Krisztina Baranyi, Bürgermeisterin von Ferencváros, erklärte: Der heutige Tag ist auch deshalb ein wichtiger Tag im Leben von Ferencváros, weil das größte Programm zur Erneuerung öffentlicher Straßen in der jüngeren Geschichte des Stadtteils nun beginnt. Sie teilte mit, dass die Sanierung der Nagykörút und der Mester utca sowie die Gestaltung von vier „gesunden Straßen” im Zentrum von Ferencváros Teil des Projekts seien.
All dies bedeutet für Zehntausende Menschen innerhalb von drei Jahren ein grüneres, ruhigeres und friedlicheres Leben – betonte er.
Der Bürgermeister wies auch darauf hin, dass das gesamte Projekt aus Mitteln der Europäischen Union, der Hauptstadt und des Bezirks finanziert wird, insgesamt mit mehr als neun Milliarden Forint.
Ádám Bodor, stellvertretender Geschäftsführer für Mobilität bei BKK, berichtete, dass die Straßenbahn, die auf der Mester-Straße verkehrt, aufgrund des ungeordneten Zustands der Straße bisher häufig das Parken behindert habe. Im Rahmen des Projekts werden die Parkregelungen umgestaltet, mehrere Behindertenparkplätze eingerichtet, die Grünfläche vervierfacht sowie mit einem Bewässerungssystem und einem wasserdurchlässigen Belag die Vorbereitung auf den Klimawandel unterstützt – so zählte er die Änderungen in der Mester-Straße auf.
Quelle: Link
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