Straßenbau

Ein Kreisverkehr mit Ampeln könnte das Problem an einem der staugefährdeten Knotenpunkte in Győr lösen

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Foto: Gábor Nagy / Kisalföld 
In Győr soll die derzeitige Ampelkreuzung zwischen der Hauptstraße 821 und der Kálvária-Straße in einen Ampelkreisverkehr umgewandelt werden.

Die Hauptstraße 821 in Győr ist eine wichtige Verkehrs- und Güterverkehrsverbindung, die die Hauptstraßen 1 und 83 miteinander verbindet. Zu ihren wichtigsten Knotenpunkten gehört der Knotenpunkt Kálvária-Straße, an dem die Stadtverwaltung von Győr eine Umgestaltung der Kreuzung plant. Die Ausschreibung für den detaillierten Planungsauftrag ist unter TED abrufbar.

Auf dieser Grundlage muss der Planer die bereits erstellten Unterlagen überprüfen, diese gegebenenfalls überarbeiten und die für die Ausführung erforderlichen Genehmigungs- und Ausführungspläne erstellen. Angebote für die öffentliche Ausschreibung können bis zum 6. Oktober 2026 eingereicht werden. Die Planung wird aus eigenen Mitteln finanziert.

 

 

Warum ist eine Weiterentwicklung notwendig?

Der Hintergrund des Vorhabens wird auch in der Projektbeschreibung unter Pályázati Portálon ausführlich dargelegt. Die betroffene Hauptstraße Nr. 821 ist eine der wichtigsten Verkehrs- und Güterverkehrswegen der Stadt. Die Kreuzung der Hauptstraße Nr. 821 mit der Kálvária-Straße ist der erste Knotenpunkt der koordinierten Ampelregelung auf der gesamten Hauptstraße, an dem es zu den Stoßzeiten mehrmals täglich zu Verkehrsstaus kommt.

Hinzu kommt, dass der von der Innenstadt kommende, nach rechts abbiegende Verkehr in Richtung Pápai út ständig überlastet ist. Zu den üblichen Stoßzeiten herrscht auf beiden Abschnitten der Kálvária-Straße reger Verkehr.

Der geplante Spiralkreisverkehr gewährleistet eine flexible Verkehrsführung für den geradeausfahrenden und den abbiegenden Verkehr. Auf den beiden Fahrbahnteilen der Hauptstraße Nr. 821 sorgen jeweils drei Fahrspuren, die in den geplanten Kreisverkehr münden, für eine ausreichende Kapazität in Fahrtrichtung der Hauptstraße.

 

Auch die Verbindungen für Fußgänger und Radfahrer werden ausgebaut

Im Umfeld des Knotenpunkts werden – im Einklang mit dessen Umgestaltung – die Fußgänger- und Radwege erneuert, außerdem soll auf dem Abschnitt der Kálvária-Straße in Richtung Pápai-Straße der bestehende, nicht getrennte Fuß- und Radweg modernisiert, verbreitert und teilweise auf eine neue Trasse verlegt werden.

Zum Projekt gehören außerdem die Sanierung der neben dem Verkehrsknotenpunkt gelegenen Bushaltestelle, der Ausbau der Parkmöglichkeiten sowie die Anlage und Erneuerung der dazugehörenden Grünflächen.

Auf der Grundlage des Planungsauftrags insgesamt

  • 652,5 Meter Straße,
  • 593 Meter Radweg,
  • 738 Meter Wasserleitung,
  • 416 Meter Abwasserkanal
  • sowie 853 Meter Regenwasserkanal waren davon betroffen.

Auch die Verlegung der Versorgungsleitungen ist mit erheblichem Arbeitsaufwand verbunden; unter anderem sind fast 4,7 Kilometer Stromleitungen und rund 2,3 Kilometer Glasfaserkabel betroffen.

 

Fast 3 Milliarden Forint an EU-Fördermitteln

Das Projekt TOP Plusz wird aus Mitteln realisiert. Den Angaben zum geförderten Projekt zufolge wurde für die Entwicklung 2,974 Milliarden Forint als nicht rückzahlbarer EU-Zuschuss mit einer Förderintensität von 100 Prozent bewilligt. Der geplante Fertigstellungstermin des Projekts ist der 31. Mai 2028. Die Investition wird mit Unterstützung der Europäischen Union und durch Kofinanzierung des ungarischen Staates realisiert.

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