Wasserwirtschaft

Der Ajka-Abschnitt des von der Industriekatastrophe betroffenen Flusses wird natürlicher gestaltet

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Ziel ist es unter anderem, das Wasser zurückzuhalten und umzuleiten und Verengungen im Flussbett zu beseitigen, was im nächsten Sommer beginnen soll.

In der Stadt Ajka wird demnächst ein umfassendes Umwelt- und Gemeindeentwicklungsprojekt in Angriff genommen, wie die Gemeindeseite von Építési és Közlekedési Minisztérium (ÉKM) mitteilte. Das Projekt umfasst die Sanierung eines 3,2 km langen Abschnitts des Baches Torna in Ajka.

Laut der vorläufigen Dokumentation auf der Website der Stadt hat die Sanierung des Torna-Baches unter anderem folgende erklärte Ziele:

  • Bewältigung von Überschwemmungswasser,
  • Wasserrückhalt und Entwässerung,
  • die Beseitigung von Verengungen im Flussbett,
  • die Wiederherstellung des stark künstlich angelegten Bachbettes in einen naturnahen Zustand, was sich positiv auf die Tierwelt und die Stadtbevölkerung auswirken wird.

Ein wichtiger Aspekt der Dokumentation ist, dass die gewonnenen Materialien nach Möglichkeit vor Ort verwendet werden sollen. Die Vorbereitungen für das Projekt sind bereits im Gange. Die Bauarbeiten sollen im Sommer 2026 beginnen und in zwei Jahren abgeschlossen sein, heißt es in dem Beitrag von ÉKM.

Eng verbunden mit einer früheren Investition

Bei der Vorstellung des Projekts hob Tibor Navracsics, Minister für öffentliche Verwaltung und regionale Entwicklung und Abgeordneter der Region, hervor, dass das Bakony, das mitten in Transdanubien liegt, ein wichtiges regionales Bindeglied ist, das seine touristische Stärke durch den Zusammenschluss mit der Balatonregion vervielfachen kann.

Der stellvertretende Staatssekretär Zoltán Nyul wies darauf hin, dass es bei der Planung naturbezogener Entwicklungen besonders wichtig ist, den ökologischen Fußabdruck, die Nachhaltigkeit und die langfristige Funktionsfähigkeit zu minimieren. An der Veranstaltung nahm auch Zsolt Beregszászi, Ministerialbeauftragter für Építési és Közlekedési Minisztérium, teil.

Die Entwicklung von Ajka fügt sich nahtlos in die früheren umfassenden Investitionen der Stadt ein. über die wir im August ausführlich berichtet haben: Im Rahmen dieser Maßnahme wurde unter anderem die Umgebung des Torna-Baches im Rahmen des Projekts Strabag komplett umgestaltet. Im Rahmen der Entwicklung wurden drei neue Brücken für Fußgänger und eine für den Autoverkehr über den Bach gebaut sowie Parkplätze und Kreisverkehre angelegt.

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