Wasserwirtschaft

Eine neue Ausschreibung richtet sich an staatliche und kommunale Akteure zum Ausbau der Wasserversorgungsnetze

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Illustration: Mihály Erdei / magyarepitok.hu, László Gajdos: Attila Kovács / MTI
Es wurde ein Entwicklungsprogramm in Höhe von 51 Milliarden Forint aufgelegt, aus dessen Mitteln speziell Trinkwassernetze saniert werden können.

Im Rahmen eines mit 51 Milliarden Forint dotierten Entwicklungsprogramms sollen in den kommenden Jahren die Trinkwassernetze saniert werden, um den Wasserverlust zu verringern – dies gab László Gajdos am Montag auf seiner Social-Media-Seite bekannt.

Laut der Zusammenfassung zum MTI begründete der für die Umwelt zuständige Minister die Ausschreibung damit, dass in Ungarn täglich mehrere hunderttausend Kubikmeter Trinkwasser aufgrund veralteter Wasserversorgungsnetze verloren gehen. Um Mittel aus dem Förderprogramm bewerben können sich Kommunen, Wasserversorgungsunternehmen und andere Betreiber.

Für die Förderung zur Verringerung der Trinkwasserverluste im Leitungsnetz und zur Sanierung des Trinkwassernetzes können in mehreren Antragsrunden Förderanträge für Projekte eingereicht werden, die vorrangig in den vier am wenigsten entwickelten Regionen (Nördliche Tiefebene, Südliche Tiefebene, Nordungarn, Süd-Transdanubien) durchgeführt werden.

 

László Gajdos, Minister für Umwelt

 

Die Umstellung auf moderne Technologie und der Netzumbau werden finanziert

Das Förderprogramm unterstützt auch die Einführung von Fernablesung, automatisiertem Betrieb, Druckmanagement und anderen modernen Lösungen. Diese Investitionen verringern nicht nur den Wasserverlust, sondern machen die Trinkwasserversorgung auch sicherer und berechenbarer.

Der Minister hält es für besonders wichtig, dass ein erheblicher Teil der Mittel in die am stärksten benachteiligten Regionen fließt.

Die Sanierung der Wasserversorgungsnetze sei zwar eine weniger spektakuläre Investition als der Bau einer neuen Straße oder eines neuen Gebäudes, doch seien es gerade diese Maßnahmen, die über Jahrzehnte hinweg das sichere Funktionieren der Gemeinden und die Lebensqualität im Alltag bestimmten, erklärte er. Er fügte hinzu:

„Beim Schutz der Umwelt geht es nicht nur um die Erhaltung der Naturwerte, sondern auch darum, verantwortungsbewusst mit einer der wichtigsten natürlichen Ressourcen, dem sauberen Trinkwasser, umzugehen.”

Die Einzelheiten zur Ausschreibung mit der Nummer KEHOP Plusz-2.1.31-2 sind unter dem unter folgendem Link einsehbar.

 

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