Begrenzte Strecke

Wie das inländische Schienennetz mit der Entwicklung des Straßennetzes Schritt halten kann

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Fotos: HUNGRAIL Facebook-Seite / Balázs Szecsődi
Geplant sind Investitionen in Höhe von 10 Milliarden Euro, wobei der Schwerpunkt auf der Modernisierung der Eisenbahn und der Erneuerung des rollenden Materials liegt - die Zukunft des Sektors wurde auf der Konferenz HUNGRAIL diskutiert.

Am 3. Oktober 2014 fand im Anantara New York Palace Budapest Hotel die HUNGRAIL Ungarischer Eisenbahnverband seine Jahresversammlung ab, die nach ihrem Namenssponsor den Namen V-HÍD Magyar Vasút 2024 Konferenz benannt wurde. Die Veranstaltung wurde dieses Jahr zum 16. Mal organisiert.

Auf der größten Fachveranstaltung der Eisenbahnbranche machte Nándor Csepreghy, Építési és Közlekedési Minisztérium stellvertretender Minister, als Erster auf das erhöhte öffentliche Interesse am Eisenbahnsektor aufmerksam. Er erklärte, dass dies sowohl eine Herausforderung als auch eine Chance sei. Der stellvertretende Minister wies darauf hin, dass

Nach 15 Jahren Entwicklung ist das Autobahnnetz des Landes nun auf westeuropäischem Niveau, was zu einer deutlich asymmetrischen Situation mit der Eisenbahn führt. Er betonte, dass der politische Wille zum Ausbau der Eisenbahn derzeit vorhanden sei, aber der Finanzierungsmix für den nationalen Mobilitätssektor sei aufgrund der fehlenden EU-Finanzierung nicht ideal.

- erklärt der Verband in einer Pressemitteilung, die dieser Zeitung vorliegt.

Fast ein halbes Tausend Kilometer Gleise sollen erneuert werden

Wie erinnerlich, betonte der stellvertretende Minister, dass die Regierung die Strategie zur Entwicklung der Eisenbahn ÉKM in erster Lesung erörtert hat und dass sie derzeit versucht, eigene und alternative Finanzierungsquellen zu erschließen: Er verwies auf den kürzlich gestellten Antrag auf ein Darlehen der Europäischen Investitionsbank in Höhe von einer Milliarde Euro, für das bereits eine weitere Milliarde Euro an inländischen Mitteln zur Verfügung steht.

Dies ist Teil einer umfassenden 10-Milliarden-Euro-Modernisierung, bei der in der ersten Phase fast 5.000 Kilometer Gleise erneuert, 119 Kilometer langsame Signale beseitigt und ein modernes Verkehrsmanagementsystem eingeführt werden, aber auch die Überlastung der Fahrzeuge verringert wird.

Der stellvertretende Minister erklärte jedoch, dass der Minister nicht beabsichtige, neue Ressourcen in die alte Unternehmensstruktur zu investieren, und bezog sich dabei auf die geplante Umstrukturierung der MÁV-VOLÁN-Gruppe, bei der (anstelle der derzeitigen Mutter-Tochter-Beziehung) eine MÁV-Personenbeförderungsgesellschaft neben Volán und HÉV gegründet und in diese integriert werden soll, wobei die getrennten Markennamen unter dem Namen MÁV-Personenbeförderung Zrt. beibehalten werden. Diese Änderungen sollen ab Januar in Kraft treten.

Das V0-Projekt wird ebenfalls fortgesetzt

Dr. László Mosóczi, Vorsitzender von HUNGRAIL und gleichzeitig MÁV-START und Volánbusz als Geschäftsführer über die vor dem Sektor liegenden Aufgaben und Herausforderungen berichten. Wie er erklärte, befördern die Mitgliedsunternehmen von HUNGRAIL jährlich 50 Millionen Tonnen Güter und mehr als 200 Millionen Passagiere, sodass ihr Erfolg Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Landes hat. László Mosóczi formulierte das Ziel klar und deutlich: Es muss ein moderner, schneller und sicherer Schienenverkehr gewährleistet werden.

Er wies darauf hin, dass das Projekt V0 unter der Koordination des Verbandes weitergeführt wird, und er ist zuversichtlich, dass die Unterstützung für Einzelwagen fortgesetzt wird. Der Präsident der HUNGRAIL betonte, dass der Regierung im Frühjahr 2025 ein Paket von Vorschlägen zum Schienengüterverkehr vorgelegt werden soll, darunter Themen wie die Möglichkeit für Eisenbahnunternehmen, unabhängig Energie zu kaufen, und die Entwicklung des kombinierten Verkehrs, der derzeit ganz oben auf der Agenda der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft steht.

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