Begrenzte Strecke
Vorbereitungen für weitere Eisenbahnausbauarbeiten auf der Strecke Budapest–Nagykanizsa können beginnen
Die MÁV Streckenbetrieb Zrt. wurde im EU-Amtsblatt für öffentliche Aufträge veröffentlicht. Für die Arbeiten im Wert von mehr als 2 Milliarden Forint sind laut Plan 600 Tage vorgesehen.
Die in der Beschreibung aufgeführte Aufgabe umfasst die Gleisausbauarbeiten auf dem Abschnitt Szabadbattyán–Lepsény der Eisenbahnstrecke Nr. 30 (Budapest–Székesfehérvár–Nagykanizsa–Murakeresztúr Staatsgrenze) sowie die Umrüstung des Abschnitts Székesfehérvár–Lepsény auf ETCS L2 (Einheitliches europäisches Zugsteuerungssystem, Stufe 2) auf der Strecke Székesfehérvár–Lepsény.
Planung einer zweigleisigen Strecke und moderner Sicherungsanlagen
Im Rahmen der öffentlichen Ausschreibung sind alle Planungsaufgaben für die Sanierung der bestehenden Eisenbahninfrastruktur sowie für den Bau eines neuen zweiten Gleises auf dem Abschnitt zwischen Szabadbattyán und Lepsény zwischen den Kilometern 768+00 und 954+72 zu erledigen.
Teil der Investition ist außerdem die Planung des Zugsteuerungssystems ETCS L2 auf der Strecke Székesfehérvár – Lepsény sowie der damit technisch und funktional eng verbundenen Sicherungsanlagen für alle betroffenen Fachbereiche.
Barrierefreie Bahnsteige sollen ebenfalls gebaut werden
Die Planungsaufgabe umfasst auch die Entwicklung der Passagierverkehrseinrichtungen der Haltestelle Polgárdi-Tekerespuszta und des Bahnhofs Kiscséripuszta. Als Teil davon müssen neue Bahnsteige, die einen barrierefreien Verkehr gewährleisten, sowie deren komplexe Zugänglichkeit geplant werden.
Die von der Planung betroffene Streckenlänge beträgt insgesamt 18,672 Kilometer und umfasst die Eisenbahnstrecke, deren Zubehör sowie die Telekommunikations-, Starkstrom- und Sicherungssysteme (TEB). Die Planung des ETCS L2-Systems betrifft einen längeren Abschnitt: Auf insgesamt 29,238 Streckenkilometern müssen die erforderlichen Pläne erstellt werden.
Umfassende Dokumentation und Genehmigung sind Teil der Aufgabe
Die komplexen Planungsarbeiten umfassen die Erstellung einer Entscheidungsvorlage und einer Umweltverträglichkeitsprüfung sowie die Ausarbeitung der Genehmigungsunterlagen und die Einholung der für die Umsetzung erforderlichen behördlichen Genehmigungen.
Die Aufgabe des Gewinners wird es sein, die Ausführungspläne zu erstellen und die technischen Unterlagen für die Ausschreibung im Rahmen des öffentlichen Beschaffungswesens zusammenzustellen.
Die Strecke ist für eine Geschwindigkeit von 160 km/h ausgelegt.
Bei der Planung der Eisenbahnstrecke muss eine Achslast von mindestens 225 kN gewährleistet sein.
Die Planungsgeschwindigkeit zwischen Szabadbattyán und Lepsény (auf offener Strecke und den Durchgangsgleisen der Bahnhöfe) beträgt auf beiden Gleisen 160 km/h, mit der Maßgabe, dass die in der detaillierten Aufgabenbeschreibung enthaltenen technischen Vorgaben Abweichungen davon rechtfertigen können.
Die Umrüstung bestehender Sicherheitsvorrichtungen gehört ebenfalls zu den Aufgaben.
Bei den Sicherungsanlagen der Bahnhöfe wird in erster Linie mit einer Umgestaltung und Erneuerung der bestehenden Systeme gerechnet, die an das geplante Gleisnetz und den Bau des neuen zweiten Gleises angepasst werden.
Aufgrund der sich ändernden Gleisgeometrie muss auch die Umgestaltung und der Austausch der Software des zentralen Verkehrsleitsystems (KÖFI) in Fonyód geplant werden.
Am Bahnhof Szabadbattyán ist es vorgeschrieben, den Zustand der vorhandenen Sicherungseinrichtungen zu überprüfen, gegebenenfalls vorbeugende Wartungsmaßnahmen zu planen und über die geplante Topologie hinaus Ersatzteile zu beschaffen.
Das Signalsystem des Bahnhofs muss ebenfalls überprüft und die erforderlichen Reparaturen oder Umbauten geplant werden. Die Auswirkungen der veränderten Gleislage müssen in das KÖFI-System von Fonyód übernommen werden.
Frist für den Eingang der Angebote: 2. Februar 2026.
Quelle: Link
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