Was wird gebaut?

Der Bau der Dienstwohnungen in Balatonfüred hat begonnen

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Entwürfe: MCXVI Építészműterem
In zwei Gebäuden in der Fürdő-Straße in Balatonfüred sollen insgesamt 15 Dienstwohnungen mit moderner CLT-Bauweise entstehen. Im Rahmen des öffentlichen Vergabeverfahrens wurden die Angebote VEMÉV-SZER Kft. und LATEREX Zrt. als die günstigsten bewertet.

In Balatonfüred soll das Projekt Építési és Közlekedési Minisztérium auf einem derzeit unbebauten Grundstück realisiert werden, das noch nicht an die öffentliche Versorgung angeschlossen ist. Die Bekanntmachung im EU-Amtsblatt für öffentliche Aufträge (TED) Ankündigung ist der Gewinner VEMÉV-SZER Kft. und LATEREX Zrt. den Auftrag mit einem Angebot in Höhe von netto 1,386 Milliarden Forint erhalten. Für die Ausführung stehen 426 Tage zur Verfügung. Die für das Projekt erforderlichen Mittel werden vom Balaton-Entwicklungsrat, dem Ministerium für öffentliche Verwaltung und Regionalentwicklung sowie der Stadtverwaltung von Balatonfüred bereitgestellt.

Es könnte ein vielfältiger Wohnungsmix entstehen

Im Rahmen des Bauvorhabens sollen zwei Wohngebäude mit einer Nutzfläche von jeweils 876,3 Quadratmetern nach den Plänen MCXVI Építészműterem entstehen. Die Gebäude sollen mit einem Erdgeschoss und zwei Obergeschossen errichtet werden und insgesamt 15 Wohnungen umfassen. Das Angebot umfasst überwiegend 60–70 Quadratmeter große Wohnungen mit zwei Schlafzimmern und einem Wohnbereich mit offener Küche, aber auch kleinere Wohnungen mit einem Schlafzimmer sowie eine Wohnung mit mehr als 100 Quadratmetern können entstehen.

Entwurf: MCXVI Építészműterem

Für Personen, die öffentliche Aufgaben wahrnehmen, wird bezahlbarer Wohnraum angeboten

Die Immobilien sollen den Beschäftigten im öffentlichen Dienst im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens zu günstigeren Konditionen als den marktüblichen Preisen angeboten werden. Die Parkplätze für die Wohnungen können auf dem Grundstück selbst als oberirdische Parkplätze angelegt werden; außerdem gehört zu jeder Wohnung ein Abstellraum.

Auch eine mehr als 100 Jahre alte ungarische Innovation findet sich an den Gebäuden wieder

Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist der Einsatz moderner, holzbasierter Bautechnologie: Die tragenden Strukturen der Gebäude können aus dreischichtigen CLT-Platten bestehen. Diese Lösung ist nicht nur schnell umsetzbar, sondern auch unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten vorteilhaft.
Rundumlaufende Balkone können die Masse der Gebäude auflockern, während im Erdgeschoss die notwendigen Versorgungseinrichtungen – wie beispielsweise Lagerräume, Müllräume und Technikräume – untergebracht werden können.

Ein weiterer interessanter Aspekt des Projekts ist das einfache Haidekker-Gitter an den Fassaden, ein in der Region um den Balaton weit verbreitetes architektonisches Element.

Neben dem optischen Aspekt erfüllt es noch weitere Funktionen: Es spendet Schatten und schränkt die Einsicht ein. Diese über hundert Jahre alte ungarische Innovation sorgt als materialsparende und dennoch äußerst stabile Konstruktion dafür, dass die begrünte Fassade erhalten bleibt. Die Ausführung umfasst nicht nur die Errichtung der Gebäude, sondern auch die Gestaltung der gesamten Umgebung: Der Anschluss an die Versorgungsnetze, die Geländegestaltung, die Begrünung sowie die Einrichtung von Parkplätzen, Gehwegen und einem Spielplatz müssen ebenfalls durchgeführt werden.

Quelle: B LinkB

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