Was wird gebaut?
Ein weiterer Schritt in Richtung eines regionalen Radwegenetzes – In Naszály entsteht ein 720 Meter langer Radweg
Das im Schoß des Gerecse-Gebirges gelegene Naszály rühmt sich einer wunderschön restaurierten Wassermühle. Die Sehenswürdigkeit des Ortes diente als Drehort für mehrere Szenen des 1959 nach dem Roman von Mór Jókai verfilmten Films "Szegény gazdagok" (Die armen Reichen). Zuvor hatten wir berichtet, dass die Gemeinde fast 50 Jahre darauf gewartet hat, dass Dunaalmás über eine befestigte Straße erreichbar wird.
Im Rahmen ihres neuesten Projekts entsteht ein rund 720 Meter langer Radweg entlang der Verbindungsstraße 8138 zwischen Tata und Almásfűzitő, im Bereich der Rákóczi-Ferenc-Straße und der Fenyves-Straße.
Das Projekt wird von der Firma STRABAG Általános Építő Kft. durchgeführt und sorgt nicht nur für mehr Sicherheit im innerstädtischen Verkehr, sondern bindet die Gemeinde durch die Realisierung weiterer Abschnitte auch in das regionale Radwegenetz ein.
Das Ziel ist die Verbindung der Ortsteile
Die Gemeinde baut ihre Verkehrsinfrastruktur im Rahmen einer eigenen Investition aus. Der neue Radweg, der entlang der Rákóczi-Ferenc-Straße und der Fenyves-Straße entsteht, schafft eine sichere Verbindung zwischen dem nördlichen Teil der Ortschaft und den ausgedehnteren Wohngebieten im Süden, wo sich unter anderem auch die Grundschule befindet. Das Projekt kann zudem die touristische Attraktivität der Region stärken: Den Plänen zufolge soll durch den künftigen Ausbau dieses Abschnitts ein Radwegenetz im Ortskern entstehen, das langfristig über Almásfüzitő an das internationale Radwegenetz EuroVelo 6 angeschlossen werden kann.
Die Bauarbeiten erfolgen in zwei Phasen
Der im Rahmen des aktuellen Projekts entstehende 720 Meter lange Radweg wird durchgehend mit einer Breite von 2,3 Metern gebaut. Szabolcs Ádám, Bauleiter des Projekts STRABAG, erklärte gegenüber unserem Portal, dass die Bauarbeiten in zwei Abschnitte unterteilt wurden. Zunächst wurde ein fast 250 Meter langer Abschnitt fertiggestellt.
Derzeit laufen die Vorbereitungsarbeiten für die Fortsetzung der Bauarbeiten. Dazu werden auf einer Fläche von rund 630 Quadratmetern Gestrüpp und Sträucher entfernt; stellenweise war auch das Fällen von Bäumen erforderlich. Zu den Aufgaben gehörte auch die Beseitigung von Vegetation, die den Lichtraumprofil gefährdete, in 20 Fällen. Das Projekt betrifft kein Naturschutzgebiet, eine Umsiedlung geschützter Pflanzen war nicht erforderlich.
Für den Bau der Strecke sind umfangreiche Erdarbeiten erforderlich
Szabolcs Ádám erklärte, dass mit den Bauarbeiten umfangreiche Erdarbeiten verbunden sind. Für den bereits fertiggestellten Abschnitt wurden 295 Kubikmeter Erde abgetragen, während für den derzeit im Bau befindlichen Abschnitt weitere 504 Kubikmeter Erde bewegt werden müssen. Die abgetragene Erde kann nicht vor Ort wiederverwendet werden und wird daher vom Gelände abtransportiert.
So ist der Aufbau des Radwegs
Für den Unterbau des neuen Radwegs wird auf den verdichteten Boden eine mechanisch stabilisierte Schutzschicht aufgebracht, auf die eine 20 Zentimeter dicke Schottertragschicht aufgebracht wird. Die Asphaltschicht besteht aus einer 4 Zentimeter dicken Binderschicht und einer ebenso dicken Verschleißschicht. Die Ableitung des Regenwassers wird durch die ausreichende Länge der Strecke und ein Quergefälle von 2 Prozent gewährleistet, was die natürliche Versickerung des Wassers in Richtung der Grünflächen entlang der Straße unterstützt.
Auf engem Arbeitsgelände sind kleinere Maschinen im Einsatz
Bauarbeiten im Wohngebiet erfordern eine besondere Organisation. Aufgrund der Telekommunikationskabel, der Mastenreihen sowie der Grünflächen können die Arbeiten nur mit kleineren Maschinen durchgeführt werden.
Der Asphaltbau erfolgt beispielsweise mit einem kleinen Fertiger, einer 2,5-Tonnen-Walze, einem Drehbagger und zweiachsigen Lastkraftwagen. Die Erdarbeiten und der Bau der Tragschicht werden mit zwei separaten Maschinenketten durchgeführt, sodass die Bauarbeiten ohne technologische Unterbrechungen kontinuierlich voranschreiten können.
Während der Arbeiten muss der Bauunternehmer auch den täglichen Verkehr der Anwohner gewährleisten: An den Einfahrten werden nach den Erdarbeiten provisorische Aufschüttungen vorgenommen, die vor dem Einbau der einzelnen Schichten wieder entfernt werden.
Der neue Straßenabschnitt könnte bis zum Beginn des Sommers fertiggestellt sein
Die Fertigstellung der Arbeiten ist für den 31. Mai 2026 geplant. Langfristig könnte das Projekt zu einem wichtigen Bestandteil der Fahrradinfrastruktur in der Region werden. Der derzeit im Bau befindliche innerstädtische Abschnitt dient sowohl dem täglichen Verkehr der Anwohner als auch der Förderung des Fahrradtourismus in der Region.
Quelle: B LinkB
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