Was wird gebaut?

Der Austausch der Dehnungsfugen der Erzsébet-Brücke wird in der dritten Bauphase fortgesetzt

Veröffentlicht

Mihály Nagy / magyarepitok.hu
Die Modernisierungsarbeiten betreffen die Abfahrten zum Rudas-Bad und zur Attila-Straße.

Die 1903 eröffnete Elisabethbrücke war mit ihrer Spannweite von 290 Metern Weltrekordhalterin. Obwohl sie nach Meinung vieler die schönste Brücke Budapests war, wurde das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Bauwerk 1964 nicht als Nachbau, sondern nach den Plänen von Pál Sávoly als moderne Hängebrücke wieder aufgebaut.

So entstand eine schlanke Brücke mit schönen Bögen und einer durchdachten Konstruktion, die voller technischer Besonderheiten steckt. Die anmutige Linienführung wird durch massive Ankerblöcke ermöglicht, die im Brückenpfeiler auf der Pest-Seite verborgen sind und bis heute die Kraft der modernistischen Traditionen Budapests demonstrieren. Anstelle der früheren Ketten trägt das aus 61-61 Kabeln bestehende Tragwerk der Brücke eine ausgesteifte Stahlkonstruktion, die die Fahrbahn direkt trägt. Die neue Brücke benötigte, obwohl sie eine höhere Tragfähigkeit aufweist, nur halb so viel Stahl wie das Original.

 

 

Wir befinden uns in den Jahren der Instandhaltung

An der mittlerweile 62 Jahre alten Brücke wurden bereits mehrere kleinere Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten durchgeführt (zum Beispiel eine größere Erhaltungsmaßnahme in den Jahren 1997–98 sowie die Sanierung der Zufahrten in den Jahren 2004 und 2013), doch der vollständige Austausch der Dehnungsfugen ist eine wichtige Brückeninstandhaltungsmaßnahme für die Mitte der 2020er Jahre.

Im Jahr 2025 wurden die Hauptdehnungsfugen an den Brückenpfeilern der Erzsébet-Brücke ausgetauscht. Dabei wurde das alte, abgenutzte Stahl-Dehnungsprofil durch eine modernere Konstruktion ersetzt, die den Verkehrslasten besser standhält und zudem den Lärmpegel beim Überqueren der Brücke deutlich senkte.

 

Als Nächstes sind die Ausfahrten in Buda an der Reihe

Laut der kürzlich veröffentlichten Ausschreibung Ausschreibung ist nun die Zeit gekommen, mit dem Austausch der Dehnungsfugen an den Budaer Abfahrten der Erzsébet-Brücke zu beginnen. An der Budaer Abfahrt der Erzsébet-Brücke mit der Kennzeichnung B-916 befinden sich die Dehnungsfugen mit der Kennzeichnung „B” (am Ende des Arms, der zum Rudas-Bad führt) und „C” (am Ende des Arms, der zur Attila-Straße (Krisztinaváros) führt) sind insgesamt 16,8 Meter lang. Die derzeit eingebauten Dehnungsfugen (Typ PD85) sind einlamellige Konstruktionen (ein Kunstgummiprofil, das in zwei Stahlprofile eingeklemmt ist) mit einer Bewegungsfähigkeit von ±40 mm. Diese müssen vollständig durch eine moderne und dauerhafte Lösung ersetzt werden.

Der Auftragnehmer muss die gesamten Arbeiten spätestens am 15. November 2026 abgeschlossen haben, wobei er besonderen Wert auf die Entwässerung legen muss. Neben den Dehnungsfugen sind in die quer verlaufenden Vertiefungen in der Dämmschicht Entwässerungsrinnen einzubauen, aus denen das Wasser über die vorhandenen Abflussrohre abgeleitet wird.

 

Quelle: Link

Beliebt