Was wird gebaut?

Das ikonische Hotelgebäude am Budapester Donauufer kehrt mit einem neuen Erscheinungsbild zurück

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Im Rahmen des Projekts SWIETELSKY Magyarország Kft. wird der vollständige Umbau des ehemaligen Sofitel fortgesetzt. Ziel des Projekts ist es, ein modernes Luxushotel mit einem Panorama-Restaurant zu schaffen.

Seit November 2023 findet eine umfassende Umgestaltung statt des ehemaligen Sofitel-Hotels, das das Stadtbild am Donauufer der Hauptstadt prägt. Das 1982 eröffnete Hotel firmierte bis 1989 unter dem Namen Hotel Atrium Hyatt; sein derzeitiger Eigentümer hat das Gebäude nun unter einem neuen Markennamen als Luxushotel neu konzipiert, das dem Zeitgeist entspricht und durch spektakuläre grafische Elemente hervorgehoben wird.

Im Zuge des Bauvorhabens wurde das ehemals neunstöckige Hotel mit 357 Zimmern fast vollständig bis auf den Rohbau abgerissen. Dem Konzept zufolge soll jedoch die charakteristische Grundstruktur des Gebäudes erhalten bleiben: die skulpturale Formgebung, das Proportionssystem, der besondere Innenraum mit Atrium – der zur Zeit der Errichtung an die Welt der amerikanischen Hyatt-Hotels erinnert – sowie der im Atrium stehende Aufzugsturm.

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Eine Neuheit ist jedoch, dass im zehnten Stock, der früher als offene Dachterrasse diente, nun – ganz im Trend der Zeit – eine Skybar eröffnet wird, die auch als Restaurant genutzt werden kann und einen herrlichen Panoramablick bietet.

Die Umbaupläne wurden vom New Yorker Büro Asymptote Architecture in Zusammenarbeit mit dem Fassadenplanungsbüro Front und Bánáti + Hartvig Építész Iroda erstellt. Bei der Ausführung arbeitet SWIETELSKY Magyarország Kft. als Generalunternehmer mit dem italienischen Unternehmen PICHLER Projects Srl. zusammen, das für die Ausführung der Hauptfassade zuständig ist.

Dachdämmung, Fassadenverkleidung und Innenräume: Die Bauarbeiten schreiten an mehreren Fronten voran

Im März 2026 informierte das Projektteam SWIETELSKY über den aktuellen Stand der Bauarbeiten. Das Unternehmen ist neben den abschließenden Abbrucharbeiten auch für den vollständigen Umbau der Tragwerks-, Architektur-, sowie der mechanischen und elektrischen Anlagen und für die Innenausbauarbeiten verantwortlich.

In den vergangenen fast zwölf Monaten wurden auf der Baustelle erhebliche Fortschritte erzielt. Die Dachdämmung ist zu etwa 90 Prozent fertiggestellt, während die Verkleidung der Fassaden des Anbaus derzeit noch im Gange ist. Im Gebäude laufen die grundlegenden Installationsarbeiten für Haustechnik und Elektrik parallel; ein Großteil der Technikräume und Verteilerkästen wurde bereits installiert.

Auch die Einrichtung der Gästezimmer ist bereits weit fortgeschritten: Neben den Fach- und Rohbauarbeiten werden in den 192 Standardzimmern bereits Bodenbelags- und Oberflächenarbeiten durchgeführt, und in Kürze beginnen auch die Verlegung der Teppichböden und der Einbau der Armaturen.

Die technischen Anlagen des Gebäudes werden umfassend modernisiert

Eine der umfangreichsten Aufgaben des Projekts ist die vollständige Modernisierung der technischen und elektrischen Anlagen der Einrichtung. Nach Angaben der Fachleute wird die technische Infrastruktur des Gebäudes erheblich erneuert: Einige Systeme werden erweitert, andere mit modernen Komponenten ergänzt, während zahlreiche Anlagen komplett neu errichtet werden, um den heutigen Anforderungen an Energieeffizienz und Betrieb gerecht zu werden.

Die Bauarbeiten befinden sich in den verschiedenen Bereichen in unterschiedlichen Fertigstellungsstadien. Einige Maschinenräume und Schaltschalträume sind bereits zu 70–80 Prozent fertiggestellt, während an anderen Standorten die Arbeiten erst später beginnen konnten. Die Anlagen für die Heizungs- und Kühlungsenergieversorgung sind bereits installiert, etwa die Hälfte der elektrischen Verteilerkästen wurde montiert, und der Ausbau der Netzwerke schreitet kontinuierlich voran.

In der Anlage wurden zwei Überdruck-Treppenhäuser für das in Kürze eröffnende neue Casino fertiggestellt, die bereits in Betrieb sind.

Bau eines Pavillons bzw. Wintergartens und innerstädtische Logistik: Herausforderungen bei der Umsetzung

Eine der komplexesten Aufgaben bei der Bauausführung ist die Realisierung des neuen Wintergartens, der an das Gebäude angebaut wird und auf der Seite zum Széchenyi-Platz hin mit einer Restaurantfunktion ausgestattet sein wird. Die Unterbringung der lüftungstechnischen Anlagen des neuen Gebäudeteils erforderte aufgrund des bereits fortgeschrittenen Baufortschritts einen besonders komplexen Planungs- und Modellierungsprozess unter Einbeziehung der Planer und Fachausführenden.

Das Projekt wird zudem durch die logistischen Herausforderungen erschwert, die sich aus der Lage im Stadtzentrum ergeben: Aufgrund der begrenzten Größe des Veranstaltungsgeländes müssen die Materiallieferungen nach einem fast stundenweisen Zeitplan organisiert werden.

Eine besondere Herausforderung stellt die Tatsache dar, dass das in einem Teil des Gebäudes untergebrachte Casino auch während der Bauarbeiten rund um die Uhr für seine Gäste geöffnet ist. Aus diesem Grund mussten beispielsweise Stromabschaltungen stets im Voraus abgestimmt werden, und bestimmte technische Anlagen mussten in Betrieb bleiben.

Um den Betrieb des alten Casinos aufrechtzuerhalten und um sicherzustellen, dass die Fassadenabbruch- und Bauarbeiten auch bei ungestörtem Betrieb fortgesetzt werden können, wurde im Innenbereich des Casinos eine provisorische, wetterfeste Wand errichtet, die nur knapp eineinhalb Meter vom aktiven Spielbereich entfernt ist,

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