Was wird gebaut?

An der technischen Ausstattung wurde nicht gespart: So wird der Insula-Wohnpark in Komárom mit den Lösungen des Modells Leier aussehen

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Der hohe technische Anspruch und die präzise Ausführung waren ebenfalls wichtige Aspekte bei der Realisierung des Wohnparks „Insula“ in Komárom. Im Rahmen des Investitions- und Bauvorhabens Wolf-Farkas Építőipari és Szolgáltató Kft. liefert Leier Hungária Kft. die wichtigsten Stahlbeton-Bauelemente für das nach den Plänen von Á-Terv Építész Kft. errichtete Mehrfamilienhaus. In der zweiten Bauphase des Projekts mit insgesamt 30 Wohnungen finden derzeit die Innenausbauarbeiten statt.

In Komárom, in der Laktanya-Straße, entsteht eine neue Wohnanlage, bei der sich der Bauträger ein über dem Üblichen liegendes technisches und qualitatives Niveau zum Ziel gesetzt hat. Der Insula Lakópark entsteht in zwei Bauabschnitten: Im ersten entstehen 12, im zweiten weitere 18 Wohnungen. Das Besondere an diesem Projekt ist, dass die tragenden Außen- und Innenwände, die Trennwände zwischen den Wohnungen sowie der Aufzugsschacht Leier in Schalenwandbauweise errichtet wurden, während die Rohrleitungen für die Deckenkühlung und -heizung bereits werkseitig in die Decken eingebaut wurden.

Bei der Auswahl des Standorts für das Investitionsvorhaben spielten mehrere Aspekte eine Rolle. „Der Standort des Investitionsvorhabens ist ein Grundstück, das sich im Eigenbesitz des Unternehmens befindet. Wir haben uns für dieses Grundstück entschieden, da es hervorragend erreichbar ist, in einer ruhigen Wohngegend liegt und sich in der Nähe des Stadtzentrums befindet” – teilten uns Péter Farkas , Geschäftsführer, der Wolf-Farkas Építőipari és Szolgáltató Kft. Firmeninhaber und Roland László , Projektleiter, mit.

 

 

Auf dieser Seite der Laktanya-Straße standen bereits zuvor mehrere drei- bis sechsstöckige Mehrfamilienhäuser, weshalb es bei der Planung des neuen Gebäudes wichtig war, dass sich das Bauprojekt in die Umgebung einfügt und gleichzeitig ein zeitgemäßes Erscheinungsbild erhält. Die Planer von Á-Terv Építész Kft.

Man war auch bestrebt, die bestehende Baumallee zu erhalten, die nicht nur den Charakter der Umgebung bewahrt, sondern im Sommer auch dazu beiträgt, das Gebäude zu beschatten und dessen Erwärmung zu mildern.

 

Funktionalität und Lebensqualität standen im Mittelpunkt

Bei der Ausarbeitung des architektonischen Konzepts wurden funktionale, ästhetische, wirtschaftliche und rechtliche Aspekte gleichermaßen berücksichtigt. Neben den Anforderungen der vom Bauherrn festgelegten Zielgruppe und den gegebenen Rahmenbedingungen spielten bei der Planung auch das Budget sowie die geltenden Vorschriften und Normen eine entscheidende Rolle.

Der in der Mitte des Gebäudekomplexes angeordnete Erschließungskorridor ermöglichte es, die Wohnungen stärker zur Natur hin zu öffnen, während die Innenräume mehr Tageslicht erhielten. Die Größe der Gemeinschaftsräume wurde auf die erforderlichen Funktionen beschränkt, und die Grünfläche des Innenhofs kann auch als Gemeinschaftsraum dienen.

Auch bei den Grundrissen der Wohnungen war die praktische Nutzung einer der wichtigsten Aspekte. Durch die Minimierung der Flure wurden logischere und übersichtlichere Raumverbindungen geschaffen, während gleichzeitig die Ausrichtung der Wohnungen, die aus der Mitte des Gebäudes heraus angeordnet sind, klarer wurde. Die zu den Wohnungen im Obergeschoss gehörenden Terrassen ergänzen die Innenräume um einen Lebensraum im Freien.

Zu den Wohnungen gehören Abstellräume sowie geschlossene Parkplätze im Innenhof , und im Gebäude ist ein Personenaufzug in Betrieb. Letzteres ist bei einem Projekt dieser Größenordnung nicht unbedingt selbstverständlich, doch der Bauträger hielt es für wichtig, auch diesen Punkt in die technische Ausstattung des Projekts aufzunehmen.

 

 

Man strebte ein höheres technisches Niveau als üblich an

Ein wichtiges Merkmal des Projekts ist der Einsatz von vorgefertigten Stahlbetonkonstruktionen. Gábor Takács, Bereichsleiter für vorgefertigte Stahlbetonkonstruktionen bei Leier Hungária Kft., erklärte, dass der Bauherr von vornherein hohe Qualitätsanforderungen gestellt habe und man daraufhin nach geeigneten technischen Lösungen gesucht habe.

„Bei hohen technischen Anforderungen sollte man unbedingt die Systemelemente Leier in Betracht ziehen”, betonte Gábor Takács, der der Ansicht ist, dass die Vorteile der vorgefertigten Elemente sowohl zur erfolgreichen Umsetzung eines Projekts als auch zur Marktfähigkeit der fertiggestellten Wohnungen beitragen können.

 

 

Im Fall des Insula-Wohnparks besteht die gesamte Gebäudestruktur Leier aus Schalenwänden, einschließlich der tragenden Außen- und Innenwände, der Wohnungstrennwände und des Aufzugsschachts. Auf jeder Etage wurden Klimadecken verwendet, in die unter Werksbedingungen die Rehau oBKT Deckenkühl- und -heizsystem. In den Treppenhäusern Leier wurden vorgefertigte Treppenwangenverwendet, die mit dem Schöck-Trittschalldämmsystem hergestellt wurden.

Seitens des Investors war die Entscheidung für vorgefertigte Bauteile eindeutig. Unter den derzeitigen Marktbedingungen erfordert eine herkömmliche Bauweise viele Beteiligte und verursacht erhebliche Kosten, weshalb der Einsatz der Leier-Schalungswände, Schalungsdecken und vorgefertigten Treppenläufe für den Investor von Vorteil war.

 

 

Genauigkeit und weniger Arbeit vor Ort

Ein wichtiger Vorteil der Vorfertigung ist die Maßgenauigkeit der Konstruktionen.

„Es war wichtig, dass die beiden Gebäude mit zentimetergenau identischen Geschosshöhen errichtet wurden; dabei war die Maßgenauigkeit der vorgefertigten Bauteile eine große Hilfe”, sagte Gábor Takács.

Der Einsatz von Schalenwänden bot zudem auch hinsichtlich der Wandstärke eine vorteilhafte Lösung. Bei den äußeren Hauptwänden wurde eine Wandstärke von 20+20 Zentimetern realisiert, was mit einem Ziegelmauerwerk gleicher Wärmedämmung nur mit einer um 5 Zentimeter dickeren Konstruktion möglich gewesen wäre. Auch bei den Schallschutzwänden konnten im Vergleich zur herkömmlichen Mauerwerkstechnik dünnere Mauerwerke verwendet werden. Im Falle des Aufzugsschachts konnte zudem die vom Aufzugshersteller geforderte hohe Genauigkeit gewährleistet werden.

Bei der Organisation der Arbeitsabläufe vor Ort spielte auch die Zusammenarbeit zwischen dem Bauunternehmer und Leier eine wichtige Rolle. Die Fertigung und die Lieferungen wurden an den vom Bauunternehmer vorgelegten Zeitplan angepasst, sodass die Bauteile in der erforderlichen Reihenfolge und rechtzeitig auf der Baustelle eintreffen konnten.

 

 

Nach Angaben des Investors stellte es einen weiteren Vorteil dar, dass ein Teil der elektrischen, maschinentechnischen und sonstigen Ausrüstungskomponenten bereits werkseitig in die Konstruktionen eingebaut worden war.

In die Decken wurden beispielsweise bereits während der Fertigung die Rohrleitungen für die Deckenkühlung eingebaut, die vor Ort nur noch an die Hauptleitung angeschlossen werden mussten.

Die Außenwände und Deckenelemente erfordern aufgrund ihrer glatten Oberfläche keinen Putz. Die Rohbauarbeiten wurden von einem nur sechsköpfigen Team durchgeführt, sodass nach den Erfahrungen des Bauherrn der Arbeitsaufwand im Vergleich zur herkömmlichen Bauweise nicht nennenswert höher war.

 

 

Nicht nur in seiner Konstruktion, sondern auch in seiner Technik auf dem neuesten Stand

Die technische Ausstattung des Gebäudes geht in vielerlei Hinsicht über die üblichen Lösungen für Eigentumswohnungen hinaus. Neben der Deckenkühlung wird auch eine Fußbodenheizung installiert, an der Fassade sorgt ein 20 Zentimeter dickes Wärmedämmsystem für die erforderliche thermische Leistung, und die modernen Fenster und Türen tragen ebenfalls zur Energieeffizienz bei.

Die Klimadecke ist ein besonders interessanter Bestandteil des Projekts. Laut Gábor Takács gilt dies selbst bei Bauvorhaben dieser Art nicht als gängige Lösung. Das werkseitig in die vorgefertigten Deckenelemente eingebaute Haustechnik-System erspart den Fachleuten während der Ausführung erheblichen Arbeitsaufwand vor Ort.

Auch die Gestaltung der Fassade und der Balkone verleiht dem Gebäude einen einzigartigen Charakter.

Auch hinsichtlich der ästhetischen Gestaltung hat sich der Bauherr nicht für einfache, ausschließlich auf Kosteneffizienz ausgerichtete Lösungen entschieden.

 

 

Die zweite Bauphase könnte bis zum Frühjahr 2027 fertiggestellt sein

In der zweiten Bauphase finden derzeit die Innenausbauarbeiten statt; nach den Erwartungen des Bauherrn könnte die Fertigstellung im Mai 2027 erfolgen. Ein wichtiger Meilenstein wird das Erreichen der Heizungsreife sein, denn danach haben auch die zukünftigen Bewohner die Möglichkeit, bestimmte Details der Innenausstattung – wie beispielsweise Bodenbeläge, Wandfarben und einzelne Einbauelemente – an ihre eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Die Wohnungen werden schlüsselfertig verkauft, und der Bauträger ist bestrebt, den zukünftigen Eigentümern die Möglichkeit zu geben, ihren eigenen Geschmack in ihrem neuen Zuhause so gut wie möglich zum Ausdruck zu bringen. Laut der Website des Projekts entsteht die Wohnsiedlung in grüner Umgebung, in der Nähe des Stadtzentrums, des Busbahnhofs und des Bahnhofs.

 

 

Für den Bauträger ist letztendlich nicht nur das Gebäude selbst wichtig, sondern auch das ihn umgebende Wohnumfeld. „Als Bauträger sind wir besonders stolz auf die Wohnräume mit ihrer angenehmen Atmosphäre, die anspruchsvoll gestalteten Außenbereiche und nicht zuletzt auf das positive Feedback unserer Kunden”, erklärten sie.

Ihr Ziel war es, den Insula Lakópark zu einem Wohnumfeld zu gestalten, das sowohl auf ökologischer als auch auf städtebaulicher Ebene einen einzigartigen Wert darstellt. Die Erfahrungen aus der ersten Bauphase und das Feedback der Käufer deuten darauf hin, dass sich diese Absicht bislang bestätigt hat.

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