Straßenbau
Wir stellen Ungarns neuesten Schnellstraßenabschnitt vor – Fotogalerie
Wie auch unsere Zeitung bereits berichtete, wurde am 27. Oktober der Verkehr auf der Schnellstraße M49 zwischen der Autobahn M3 und Ököritófülpös aufgenommen. Über die Duna Aszfalt Építő Zrt. ausgeführten Bauvorhabens sowie über die Fortsetzung der M49 Dávid Vitézy, Minister für Investitionen und Verkehr, hielt an diesem Tag vor Ort eine Pressekonferenz ab.
Im Rahmen des Bauvorhabens wurden vier mehrstöckige Kreuzungen und fünf Kreisverkehre sowie 22 Ingenieurbauwerke fertiggestellt; außerdem wurden Rastplätze angelegt und die 3,3 Kilometer lange Umgehungsstraße von Győrtelek gebaut.
Die Ausführung der am Ende des Bauabschnitts errichteten Bauwerke bestimmte den Zeitplan
Über dieses groß angelegte Investitionsvorhaben, das unter anderem eine Schnellstraßenverbindung nach Nord-Siebenbürgen vorsieht, hat sich unsere Zeitung mit Hilfe des stellvertretenden Projektleiters der Duna Aszfalt Építő Zrt. näher informiert. Péter Czeglédi teilte uns mit, dass es bei den Bauarbeiten im Jahr 2026 im Wesentlichen bereits um die Abschlussarbeiten ging – vor allem auf der ersten Hälfte des zu bauenden Gesamtabschnitts bis zum Kilometerstand 14+000 –, während jenseits von Kraszna noch erhebliche Bauaufgaben auf die Fachleute warteten.
Der Ingenieur fügte hinzu, dass die Ausführung der Bauwerke am Ende des Abschnitts den Zeitplan für die weiteren Arbeiten maßgeblich bestimmt habe, darunter den Bau der Gleisanlagen und den Abschluss der wasserbaulichen Arbeiten.
Anschließend erhielten die Bauarbeiten im Sommer 2026 neuen Schwung, und ab Ende Juli begannen auf fast dem gesamten Abschnitt die Abschlussarbeiten. Dazu gehörten die Errichtung der Verkehrstechnik, der Bau von Wildschutzzäunen, die Fertigstellung des betrieblichen Kommunikationsnetzes sowie die Durchführung der letzten notwendigen Arbeiten an den Brücken.
Die Sicherstellung einer ausreichenden Materialversorgung war ein entscheidender Faktor
Bei einem Projekt dieser Größenordnung hängt die Einhaltung der Fristen nicht nur von der Abstimmung der Bautechnologie und der Arbeitsabläufe ab. „Wie bei jedem Projekt dieser Größenordnung mussten auch hier enorme Mengen an Material bewegt und verbaut werden, daher war auch hier die Beschaffung dieser riesigen Materialmengen und deren rechtzeitige Lieferung zur Baustelle das Wichtigste und Entscheidendste”, betonte Péter Czeglédi.
Die logistischen Aufgaben umfassten neben der Beschaffung von Füllmaterialien, sandigem Kies und Schotter für den Gleisunterbau auch die Beschaffung der für den Brückenbau erforderlichen Beton- und Stahlbauteile, der Brückenträger sowie zahlreicher Betonbauteile für die Wasserbauarbeiten.
Der stellvertretende Projektleiter hob insbesondere die über den Fluss Kraszna errichtete Mischbrücke hervor. Denn hier erwies sich die Koordination der Fertigung und des Transports der für den Bau erforderlichen Stahlträgerelemente zur Baustelle als entscheidende Aufgabe.
Trotz Routine und Erfahrung gibt es immer wieder Herausforderungen, die einer Lösung bedürfen
Der stellvertretende Projektleiter ist seit fast zehn Jahren am Bau von Schnellstraßen und Autobahnen beteiligt. Seinen Angaben zufolge hat ihm diese Zeit umfangreiche Erfahrungen und Routine vermittelt, doch der Bau der M49 stellte einen besonders wichtigen Meilenstein in seiner beruflichen Laufbahn dar, da er von der Vorbereitung bis zur Fertigstellung an allen Aufgaben beteiligt war.
Trotz langjähriger Erfahrung sah sich das Expertenteam auch bei diesem Bauvorhaben mit zahlreichen neuen Herausforderungen konfrontiert, die es zu lösen galt. Péter Czeglédi erklärte, dass alle an der Umsetzung beteiligten Kollegen und Mitwirkenden stolz auf das Ergebnis sein können. Der fertiggestellte Straßenabschnitt bedeutet nämlich nicht nur den Abschluss einer bedeutenden ingenieurtechnischen und baulichen Aufgabe, sondern kann auch zur Verbesserung der Verkehrsanbindung der Region beitragen.
Dank des neuen Abschnitts der M49 wird es möglich sein, von einer der östlichsten Regionen Ungarns aus schneller und sicherer in die Hauptstadt und sogar bis nach Westeuropa zu gelangen.
Quelle: Link
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