Wasserwirtschaft
Neue Abwasseraufbereitungskapazitäten werden in Szeged gebaut
Wir haben bereits über die Entwicklung des Industrieparks Szeged berichtet. Neben der Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur auch der Ausbau der Trinkwasserversorgung. Das Építési és Közlekedési Minisztérium hat nun die Ergebnisse des öffentlichen Ausschreibungsverfahrens für die Planung und Umsetzung der Abwasserentsorgung des Industrieparks im Amtsblatt für öffentliche Aufträge der Europäischen Union veröffentlicht. Die Arbeiten im Wert von fast 2,9 Milliarden Forint werden von Dél-Konstruktív Kft. durchgeführt.
Das BYD-Elektroautofabrik, das ELI-ALPS Laserforschungszentrum und die Rheinmetall-Fabrik ermöglicht es weltweit führenden Großunternehmen, an den hiesigen Forschungsstandorten zu arbeiten.
Neues Hebe- und Druckrohr wird gebaut
Im Rahmen des Projekts wird ein neues System zur Ableitung eines Teils des anfallenden Abwassers eingerichtet. Als Teil davon wird im südwestlichen Teil des Projektgebiets eine Abwasserhebeanlage gebaut, die täglich 3.200 Kubikmeter Abwasser transportieren kann.
Von der Hebestation geht eine parallele Druckleitungspaarung aus, die die Stadt umgeht und über die Tompai kapu út an den bestehenden Hauptsammelkanal Rókus–Móravárosi anschließt. Die Erstellung der Genehmigungs- und Ausführungspläne ist ebenfalls Teil der Aufgabe.
Zu den wichtigsten Mengen der öffentlichen Ausschreibung gehören der Bau von mehr als 16,5 Kilometern offener Gräben und 660 Metern freiliegender Leitungen sowie die Errichtung einer Abwasserhebeanlage. Im Rahmen der Arbeiten müssen auch Straßen-, Eisenbahn- und Wasserkreuzungen angelegt werden.
Der langfristige maximale Abwasserbedarf des Industrieparks beträgt nach aktuellen Daten 5.700 Kubikmeter pro Tag.
Das System wird an das städtische Netz angeschlossen.
Das anfallende Abwasser kann in die bestehende Kläranlage in Szeged geleitet werden, dafür müssen jedoch neue Anschlüsse geplant und gebaut werden.
Ein Teil des Abwassers, etwa 2.500 Kubikmeter pro Tag, gelangt durch Schwerkraft über eine neue Leitung, die nicht Teil des vorliegenden Projekts ist, in das städtische Kanalisationsnetz.
Die Ableitung der verbleibenden 3.200 Kubikmeter pro Tag wird durch die neue Hebeanlage und die damit verbundene, die Innenstadt umgehende Druckleitungspaar gewährleistet. In diesem Zusammenhang wird eine 8,6 Kilometer lange, parallel verlaufende Druckabwasserleitung gebaut.
Maschinenbau-, Elektro- und Automatisierungsaufgaben sind ebenfalls Teil der Arbeit.
In der im Rahmen des Projekts zu errichtenden Abwasserhebeanlage werden zahlreiche mechanische Anlagen installiert, darunter Pumpen, Schieber, Rückschlagventile und Abwasserzerkleinerer. Die genauen technischen Details muss der erfolgreiche Bieter mit dem Betreiber abstimmen. Es kann auch erforderlich sein, die Hebeanlage mit einem aktiven oder passiven Biofilter bzw. mit pneumatisch betätigten Armaturen auszustatten.
Die Stromversorgung der Hebeanlage wird an das kommunale Netz angeschlossen. Zum Abschluss der Bauarbeiten wird ein Berührungsschutzprotokoll erstellt, außerdem ist der erfolgreiche Bieter für die Erstellung der wasserrechtlichen Genehmigungen und Ausführungspläne verantwortlich.
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