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Was in Tiszántúl geschieht, wird auch im Bakony umgesetzt: In Ajka wird ein Hybridkraftwerk gebaut.

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veolia.hu
Im Rahmen einer bahnbrechenden Investition in Höhe von mehr als 10 Milliarden Forint entsteht eine Energiespeichertechnologie im industriellen Maßstab.

MVM Tisza Erőmű Kft. hat kürzlich bekannt gegeben, dass es an seinem Standort in Tiszaújváros neben dem 1000-MW-Kombikraftwerk auch ein chemisches Energiespeichersystem errichten wird. Nun hat MVM Balance Zrt. über ein ähnliches Investitionsvorhaben berichtet: Das Gasturbinenkraftwerk Bakonyi in Ajka wird um einen Batteriespeicher mit einer Leistung von 57 MW und einer Kapazität von 57 MWh erweitert.

Dank einer Investition von mehr als 10 Milliarden Forint entsteht aus dem Kraftwerk und der Energiespeichereinheit das Hybridkraftwerk Bakonyi.

„Dank der Realisierung des Hybridkraftwerks entsteht in Ungarn eine bahnbrechende Energiespeichertechnologie im industriellen Maßstab, die einen koordinierten, umweltfreundlichen Betrieb der Speicher- und Gasturbinenkraftwerksanlagen ermöglicht.” – zu lesen auf der Website von MVM.

Schnelle Reaktion, stabileres Netzwerk

Der neue Energiespeicher kann innerhalb weniger Sekunden seine Nennleistung abgeben und trägt so wirksam zur Regulierung des Stromnetzes und zum Ausgleich der Schwankungen bei, die durch die wetterabhängige Erzeugung aus erneuerbaren Quellen entstehen. Die Anlagen werden teilweise in Containern und teilweise im Freien untergebracht, der Stromanschluss erfolgt über das neue Schaltgebäude des Kraftwerks. Die Fertigstellung ist für den 30. Juni 2026 geplant und steht im Einklang mit den Zielen Ungarns für den ökologischen Wandel und der mittelfristigen Strategie MVM Csoport.

Das Projekt wird mit EU-Fördermitteln realisiert.

Die geplanten Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 10,4 Milliarden Forint, wovon das Unternehmen im Rahmen des ungarischen Wiederaufbau- und Resilienzplans eine nicht rückzahlbare Förderung in Höhe von 3,85 Milliarden Forint aus EU-Mitteln erhalten hat. Die Entwicklung – mit einer geförderten Kapazität von 28,5 MW/57 MWh – trägt zur Stärkung der Selbstversorgungsfähigkeit, zur Verringerung der Abhängigkeit von externen Energiequellen und zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen bei.

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