Was wird gebaut?

Das Werk Stellantis in Szentgotthárd sichert mit einer Großinvestition seine Zukunft als Elektroautohersteller

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Im Opel-Werk wird ein 45 Milliarden HUF teurer Ausbau in Angriff genommen.

Die Stellantis Group, einer der größten Automobilkonzerne der Welt mit Hauptsitz in den Niederlanden und paneuropäischem Hintergrund, platziert ein Schlüsselelement seiner Elektromobilitätsstrategie in Ungarn, wie am 12. Februar in Budapest bekannt gegeben wurde. Die Investition in Höhe von 45 Milliarden Forint werde die Zukunft des Opel-Werks in Szentgotthárd sichern, sagte Außen- und Handelsminister Péter Szijjártó.

Die neue Investition der Gruppe, zu der sechzehn Marken gehören, darunter Alfa Romeo, Fiat, Citroen, Opel und Peugeot, wird Ungarns Rolle bei der Umstellung auf Elektroautos weiter stärken.

Mit dem Stellantis wird ein Schlüsselelement der Opel-Strategie zur Elektromobilität in das Werk Szentgotthárd verlegt, wo nun neben konventionellen Antrieben auch die Produktion von Elektromotoren aufgenommen werden kann und die damit verbundenen Forschungs-, Entwicklungs- und Testaktivitäten ebenfalls dorthin verlegt werden. Laut Stellantis soll die EDM-Produktion (Electric Drive Module) in Szentgotthárd Ende 2026 anlaufen.

 

Arbeitet mit ungarischem Management

"Diese Investition, die zum Teil in die Produktion und zum Teil in die Forschung und Entwicklung fließt, hat einen Gesamtwert von 45 Milliarden Forint. Sie wird 110 neue Arbeitsplätze schaffen, und die Regierung wird 10 Milliarden Forint an nicht rückzahlbaren Subventionen bereitstellen", sagte Péter Szijjártó.

Der Minister betonte, dass diese Investition besonders wertvoll sei, da es sich um den einzigen der fünf bzw. bald sechs Automobilhersteller des Landes handele, der derzeit unter ungarischer Leitung stehe.

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