Was wird gebaut?
Ein weiterer Stadtteil in Szeged ist an das zweitgrößte geothermische Fernwärmesystem in Europa angeschlossen
Der Bau der geothermischen Heizungsanlage im Szilléri-Bezirk von Szeged wurde mit einem Budget von 2,352 Milliarden Forint und mit Unterstützung der EU abgeschlossen, teilte die Építési és Közlekedési Minisztérium am 15. Februar mit. Der Investor Geo Hőterm Kft. erhielt für das Projekt einen nicht rückzahlbaren EU-Zuschuss in Höhe von 1,108 Mrd. HUF.
Im Rahmen des Projekts wurde am Ufer des Zápor-Sees am Pentelei-Pass in einer Tiefe von 2.000 Metern eine produktive Wärmequelle gebohrt. Im Wasserkraftwerk wurden ein Plattenwärmetauscher mit einer Leistung von 8,4 MW sowie ein Wasseraufbereitungs- und Chemikaliendosiersystem für die Rezirkulation installiert. Der geothermische Kreislauf wird von zwei etwas flacheren Injektionsbohrungen gespeist.
Das Projekt wird 2,2 Millionen Kubikmeter Erdgas pro Jahr erzeugen
Die Sekundärseite des Wärmetauschers ist über ein isoliertes Leitungspaar mit dem Heizwerk Oberstadt I verbunden, das über bestehende Leitungen auch mit zwei weiteren Heizwerken verbunden ist, so dass es auch deren Wärmekreisläufe bedienen kann.
Nach vorläufigen Berechnungen wird das Projekt jährlich mehr als 2,2 Millionen Kubikmeter Erdgas durch 69 229 GJ geothermische Energie ersetzen und unter Berücksichtigung des zusätzlichen Stromverbrauchs die Treibhausgasbelastung von Szeged um 4 482,44 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr verringern.
In den letzten Jahren hat Szeged nach Reykjavík das zweitgrößte geothermische Fernwärmesystem für Wohngebäude in Europa errichtet. Die Stadt verfügt über 23 Wärmebezirke mit Fernwärmesystemen, die 27 251 Haushalte und 469 Einrichtungen versorgen. Die Verbrennung der 27 Millionen Kubikmeter Gas, die zuvor jährlich verbraucht wurden, verursachte 55 000 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen, wodurch Szegedi Távfheiző Kft., der Betreiber des Heizsystems, zum größten Verursacher der Luftverschmutzung in der Stadt wurde. Dank einer Reihe von Investitionen konnten der Gasverbrauch und die Kohlendioxid-Emissionen der Fernwärme in der Stadt halbiert werden.
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