Was wird gebaut?
Die Montage der Fassadenelemente des Erzherzog-Joseph-Palastes ist in vollem Gange
Im Rahmen des Nationalen Hauszmann-Programms kann der Palast des Erzherzogs Joseph wieder aufgebaut werden, für den Magyar Építő Zrt. als Generalunternehmer verantwortlich ist. Die Rekonstruktion des 1968 aus ideologischen Gründen gesprengten Gebäudes wurde im Juli 2021 begonnen.
"Wir restaurieren die Außenfassade und das Dach des Gebäudes nach den ursprünglichen Plänen. Zu den Innenräumen gehören eine Treppe von unvergleichlicher Schönheit und ein erhöhter Festsaal, der 2026 in einem zeitgenössischen Look, aber mit den Techniken des 21. Jahrhunderts wieder aufgebaut wird.
– schreibt das Nemzeti Hauszmann Program auf seiner Social-Media-Seite. Wie aus ihrem aktuellen Bericht hervorgeht, verläuft der Wiederaufbau des Palastes von Erzherzog Joseph planmäßig, wobei der Bauunternehmer derzeit an der Anbringung der Fassadenelemente und der Fertigstellung des Daches arbeitet.
Verschlusselemente krönen nun das ungewöhnlich komplexe Dach
Zuletzt konnten wir vor fast einem halben Jahr über den Stand der Bauarbeiten am Palast berichten. Damals lag der Schwerpunkt auf der Dachdeckung, die inzwischen fast fertiggestellt ist. Der wiederaufgebaute Palast von Erzherzog Joseph hat nun seine ursprüngliche Höhe erreicht. Nach Abschluss der Rohbauarbeiten konnte im letzten Jahr mit der Dachdeckung begonnen werden.
Insgesamt wurden 3.000 Quadratmeter Dachfläche mit 27 verschiedenen Ebenen gebaut, wobei die steileren Bereiche mit einem 40×40 cm großen Rhombusdach und die kleineren Bereiche mit einem Satteldach versehen wurden.
"Am Zusammentreffen der Dachebenen haben die Fachleute bereits die eigentlichen Kanten des Gebäudes, die verzinkten Rückenelemente aus Blech, die in Flammenmotiven enden, angebracht und auch die oberen Ornamente in ihrer endgültigen Position montiert"
- heißt es in einer Erklärung des Nationalen Hauszmann-Programms.
Eine gemischte Fassade ist geboren
Eine der interessantesten Phasen der Wiedergeburt des Palastes ist im Gange: die Anbringung der Fassadenelemente. Wie der Bericht zeigt:
Der behauene Kalkstein wird mit einer traditionellen Methode am Sockel des Gebäudes befestigt, aber eine neue Technologie wird verwendet, um ein belüftetes und leichtes Verkleidungssystem über den Sockeln zu installieren, das auf hochbelastbaren Trägern montiert ist.
Die Fassade weist bereits Verzierungen in Form von Löwenfellen, Fensterbänken mit Masken und Bändern, geflügelten Löwen, Adlern und Eckzwickeln sowie bogenförmigen Gesimsen auf. Der künftige Sitz des Verfassungsgerichts wird somit nicht nur wegen seiner historischen Kontinuität, sondern auch wegen seines architektonischen Wertes zu einem festen Bestandteil der Budapester Skyline werden.
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