Was wird gebaut?
Es fand eine Einweihungsfeier zur Modernisierung der traditionsreichen Schule in Nagykálló statt
Ziel der Modernisierungsmaßnahmen an dieser Einrichtung, die auf eine mehr als anderthalb Jahrhunderte lange Geschichte zurückblicken kann, ist es, eine moderne Infrastruktur für die berufliche Bildung zu schaffen, die den heutigen Bildungsanforderungen entspricht.
Ein neues Schulgebäude wird an das bestehende angebaut
Auf dem Gelände der Einrichtung entsteht ein neuer dreistöckiger Schulkomplex, der direkt an das bestehende Schulgebäude angeschlossen wird. Durch die Erweiterung – die von den Fachleuten von „KE-VÍZ 21” Zrt. – werden sechs neue Klassenzimmer, Lagerräume, Sanitäranlagen, Gemeinschaftsräume und eine imposante Aula für den Unterricht zur Verfügung stehen.
Auf der obersten Etage werden eine Dachterrasse und ein Technikhof angelegt, während im Zuge der Bauarbeiten ein Teil des bestehenden einstöckigen Verkehrssystems abgerissen wird, um an dessen Stelle ein Gründach zu errichten.
Im Rahmen des Projekts wird auch ein Wohnheim gebaut
Im Rahmen des Projekts entsteht auch ein vierstöckiges Wohnheimgebäude, das Platz für etwa 150 junge Menschen bietet. Die Vierbettzimmer werden mit eigener Dusche ausgestattet, außerdem sind auf jeder Etage Betreuerzimmer und Teeküchen vorgesehen.
Das Wohnheim wird eng mit den Schulgebäuden verbunden sein, sodass die Schüler bequem und sicher hin- und herkommen können.
Im Rahmen des Bauvorhabens werden auf dem Grundstück außerdem Parkplätze für mindestens 96 Fahrzeuge eingerichtet.
Seit mehr als 150 Jahren im Dienste der Bildung und Erziehung
Die Geschichte der Einrichtung reicht bis ins Jahr 1868 zurück, als die Sparkassenvereinigung des Komitats Szabolcs die Gründung einer Realschule durch gesellschaftliche Zusammenarbeit initiierte. Der eigentliche Schulbetrieb begann am 3. Oktober 1870: An diesem Tag fand um 9 Uhr morgens der erste Unterrichtstag mit 57 eingeschriebenen Erstklässlern statt.
Von Anfang an stand eine auf praktischem Wissen aufbauende, wirtschafts- und industrieorientierte Ausbildung im Mittelpunkt, die auch heute noch das Profil der Einrichtung prägt. Das Technikum bietet auch heute noch ein breites Ausbildungsspektrum – von der Informatik bis hin zu Finanz- und Tourismusberufen – und vermittelt den Schülern so, auf der Grundlage von mehr als anderthalb Jahrhunderten Tradition, modernes, marktfähiges Wissen.
Bei der Feier betonten mehrere Redner die Bedeutung des Bauvorhabens. Die Leitung der Einrichtung und Vertreter des Berufsbildungszentrums begründeten die Notwendigkeit der Erweiterung mit den steigenden Schülerzahlen, während Vertreter der Regierung und der Region die strategische Rolle des Projekts für die berufliche Bildung hervorhoben.
Nach langer Vorbereitungszeit wurde das Projekt schließlich umgesetzt
Ildikó Szabóné Lipkovics, die Direktorin, erinnerte in ihrer Rede daran, dass bereits 2019 der Bedarf an einer Erweiterung der Einrichtung und der Schaffung neuer Unterrichtsräume deutlich wurde. Damals glaubten noch wenige an die Verwirklichung dieses Vorhabens, doch die beharrliche Vorarbeit führte schließlich zum Erfolg. Die Direktorin bedankte sich bei allen Projektbeteiligten und betonte anschließend:
„Dieses Gebäude wird unseren Schülern gehören. Es gehört den jungen Menschen, die hier den Grundstein für ihre Zukunft legen und für die das Internat nicht nur eine Unterkunft, sondern ein Gemeinschaftsraum und ein zweites Zuhause ist.”
Es entsteht ein fast 4000 Quadratmeter großes Bauprojekt
János Rostás, Kanzler des Berufsbildungszentrums in Mátészalka, erläuterte die fachlichen und finanziellen Rahmenbedingungen des Projekts. Wie er erklärte, wird mit dem barrierefrei gestalteten Gebäudekomplex eine Fläche von fast 4000 Quadratmetern erschlossen.
Bei der Veranstaltung hielten Sándor Czomba, Staatssekretär für Beschäftigungspolitik, und Miklós Simon, Abgeordneter des Nationalrats, eine Rede.
Nach Fertigstellung des Rohbaus folgen die Innenausbauarbeiten
Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde eine Zeitkapsel vergraben, und anschließend wurde traditionsgemäß ein Kranz auf dem höchsten Punkt des Gebäudes angebracht.
Mit dem Erreichen des Rohbauabschlusses tritt das Bauvorhaben in eine neue Phase ein: In der nächsten Zeit stehen die Innenausbauarbeiten im Mittelpunkt, während die moderne Bildungs- und Wohnheimumgebung, die langfristig der beruflichen Bildung in der Region dienen wird, immer greifbarer wird.
Quelle: B LinkB
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