Was wird gebaut?

In Gyula beginnen die Arbeiten zur Modernisierung des Krankenhauses

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Foto: bmkk.eu
Das in Gyula ansässige Unternehmen FUTIZO Kft. kann das onkologische Gebäude des Zentralkrankenhauses des Komitats Békés, das in einem denkmalgeschützten Bereich steht, modernisieren. Im Rahmen der Investition im Wert von fast einer Milliarde Forint werden die technischen und elektrischen Anlagen des Zentrums für die Versorgung von Krebspatienten komplett erneuert; außerdem wird ein neuer Aufzug eingebaut und eine Solaranlage installiert.

Das Onkologische Zentrum des Kálmán-Pándy-Krankenhauses im Komitat Békés blickt auf eine lange Geschichte zurück. Vor mehr als sieben Jahrzehnten, im Jahr 1952, wurde innerhalb der Einrichtung die Strahlentherapieabteilung mit 25 Betten eingerichtet. Das Zentrum übernimmt onkologische Aufgaben auf Kreisebene sowie regionale Strahlentherapieaufgaben. Um die Versorgungsbedingungen zu verbessern, wird das Gebäude modernisiert. Die Firma FUTIZO Kft. hat die öffentliche Ausschreibung für den Ausbau des kreislichen Onkologiezentrums des Zentralkrankenhauses des Kreises Békés gewonnen – wie aus der Ergebnisbekanntmachung hervorgeht. Der Nettowert des in der Semmelweis-Straße in Gyula durchgeführten Bauvorhabens beläuft sich auf rund 969 Millionen Forint.

Die Raumaufteilung wird umgestaltet

Der Ausschreibung zufolge werden die Mitarbeiter des mit der Ausführung beauftragten Unternehmens in dem mehrstöckigen, teilweise ausgebauten Gebäude mit Flachdach, das aus einem Obergeschoss und einem Technikgeschoss besteht, die Zwischendecken, die Bodenbeläge sowie die veralteten haustechnischen, elektrischen und medizintechnischen Anlagen entfernen. Die von den Arbeiten betroffene Fläche beträgt mehr als 1530 Quadratmeter.
Nach dem Abriss werden neue Trennwände, Fenster und Türen, Boden- und Wandbeläge sowie Zwischendecken eingebaut. Auch die Außenfenster und -türen werden ausgetauscht, und die Fassade wird nachträglich wärmegedämmt. Zu den Aufgaben gehört auch die Errichtung einer neuen Sonnenschutzkonstruktion an der Südseite des Zentrums. 

Das Labor wird mit spezieller Lüftungstechnik ausgestattet sein

Die Arbeit der Mitarbeiter des Onkologiezentrums und die Versorgung der Patienten werden nach Abschluss der Modernisierungsarbeiten durch neue Systeme für Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Heizung, Kühlung und Belüftung unterstützt. In den neu gestalteten Gemeinschaftsräumen kann dank der neuen Anlagen eine geregelte Temperatur für die Patienten gewährleistet werden, die auf Untersuchungen und Behandlungen warten.
Im Rahmen der umfassenden Modernisierung werden im Gebäude ein Lüftungssystem mit erhöhter Reinheitsklasse sowie eine unterbrechungsfreie Stromversorgung für den Betrieb des sogenannten CATO-Labors installiert. Darüber hinaus werden im medizinischen Versorgungsnetz neue Sauerstoff- und Vakuumanschlussstellen eingerichtet.
Teil der Modernisierung ist der Einbau eines neuen Aufzugs mit einer Tragkraft von 1.600 Kilogramm.

Der Betrieb wird auch durch den Einsatz erneuerbarer Energien unterstützt

Zu den Aufgaben des Auftragnehmers gehören die Modernisierung des gesamten Stromnetzes sowie die Installation einer neuen LED-Beleuchtung, eines IT- und Telefonnetzes, eines Schwesternrufsystems, eines Kameranetzes und eines integrierten Patientenfluss-Managementsystems. Auf der Südseite des Flachdachs wird eine Solaranlage mit einer Leistung von 40,5 kWp installiert.

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