Was wird gebaut?

Der Ausbau des Straßen- und Versorgungsnetzes des Logistikzentrums in der Nähe des Flughafens Liszt Ferenc ist abgeschlossen

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Das Unternehmen Colas Alterra Zrt. hat in der Nähe des internationalen Flughafens Liszt Ferenc ein komplexes Infrastruktursystem errichtet. Die auf dem Gelände von VGP Park Budapest Aerozone realisierten Wasserversorgungs-, Abwasser- und Regenwasserableitungssysteme sowie der Ausbau des Straßen- und Außenstromnetzes dienen der Versorgung der neuesten Logistikhalle.

Das Projekt Colas Alterra wurde im Auftrag von VGP Park BUD Aerozone Kft. mit dem Bau der umfassenden Infrastruktur für VGP Park Budapest Aerozone II abgeschlossen.
Im Rahmen der Bauarbeiten wurden rund 8.000 Meter Wasserversorgungsleitungen und ein Stromkabelnetz ähnlicher Länge verlegt, um die Logistikhalle und ihre Umgebung zu versorgen – so der Bauleiter des Projekts gegenüber unserem Portal. Der Bauleiter des Projekts Colas Alterra fügte hinzu: Die Zusammenarbeit zwischen VGP Park und den Fachleuten des Tiefbauunternehmens ist nicht neu. Zuvor hatte Colas Alterra im Auftrag von VGP auch die Infrastruktur der Hallen Aerozone I. A–C und B realisiert.

 

Die Fotos wurden im April 2026 aufgenommen.

Die Infrastruktur des neuen Logistikzentrums und seiner Umgebung wurde ausgebaut

Das Objekt VGP Park Budapest Aerozone an der Grenze zwischen Üllő und Vecsés, am Knotenpunkt der Ringautobahn M0 und der Autobahn M4, verfügt über eine vermietbare Fläche von 125.000 Quadratmetern. Auf dem nur 1 Kilometer vom Flughafen entfernten Logistikstandort stand bei dem jüngsten Auftrag für das Projekt Colas Alterra der Bau der Infrastruktur des Logistikzentrums „C“ im Mittelpunkt.
Die Aufgaben des Tiefbauunternehmens gingen über die unmittelbare Erschließung der neuen Halle hinaus: Es galt, die Wasserversorgung sowie die Abwasser- und Regenwasserableitung rund um das Gebäude zu errichten. Darüber hinaus umfassten die Projektleistungen auch die Errichtung des externen Stromnetzes und den Straßenbau.

 

Eine neue, 8 km lange Wasserversorgungsleitung versorgt die neue Logistikhalle

Einer der wichtigsten, von außen jedoch weniger auffälligen Bestandteile des Projekts war der Ausbau der „blauen Infrastruktur“. Durch diese Maßnahme kann das Regenwasser kontrolliert abgeleitet werden; außerdem wurden Ölabscheider in das System integriert, damit Verunreinigungen aus dem Lkw- und Pkw-Verkehr nicht in das Kanalisationsnetz gelangen können.
Das Ausmaß der Arbeiten lässt sich auch anhand der Zahlen gut veranschaulichen: Es wurden rund 8 Kilometer Wasserleitungen verlegt, die elektrischen Unterbauten und Kabel wurden in ähnlichem Umfang verlegt, außerdem führten die Fachleute des Bauunternehmens Erdarbeiten durch, bei denen weitere fast 40.000 Kubikmeter Erde bewegt wurden.

 

Es wurden Netze errichtet, die ohne Aufbrechen des Straßenbelags weiter ausgebaut werden können

Ein wichtiger Bestandteil des Projekts war die Errichtung einer Druckerhöhungsanlage mit einer Kapazität von 2 × 50 Kubikmetern, die künftig sogar den gesamten steigenden Bedarf der Anlage Aerozone II decken kann.
Im Rahmen der externen Elektroarbeiten wurden die Energieversorgung für die Außenbeleuchtung, das Pförtnerhaus, die Abwasserhebeanlage, den Sprinklerraum und die Ladestationen für Elektroautos sowie die Unterkonstruktionen für das Glasfaser- und Schwachstromnetz fertiggestellt.
Der Bauleiter erklärte, dass unter den Belägen auch Reserve-Schutzrohre verlegt wurden, sodass im Falle von Erweiterungen die bereits fertiggestellten Beläge nicht aufgebrochen werden müssen.

 

Bushaltestellen, Kreisverkehr und neue Straßenverbindungen verbessern die Erreichbarkeit

Das Projekt Colas hat nicht nur die unmittelbare Infrastruktur des Gebäudes C verbessert, sondern auch die Erreichbarkeit des VGP-Parks Aerozone erhöht. Im Rahmen des Projekts wurden eine kommunale Straße und zwei Bushaltestellen gebaut, damit der Logistikstandort auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist.

 

Das Straßennetz wurde nach der Bodenstabilisierung ausgebaut

Auf dem Logistikgelände wurden die Beläge entsprechend den jeweiligen Funktionen und der zu erwartenden Belastung verlegt. Für den Fußgängerverkehr und die Pkw-Parkplätze wurden Pflasterflächen angelegt. Asphalt- und Basaltbeläge kamen in den Bereichen zum Einsatz, die vom starken Lkw-Verkehr genutzt werden.
Im Rahmen des Projekts wurden 15.400 Kubikmeter Andesit und 6.000 Kubikmeter CKT verbaut. Darüber hinaus wurden 12.500 Quadratmeter Basaltbeton- und 19.400 Quadratmeter Asphaltbelag verlegt. Die Fachleute verlegten auf weiteren 3.800 Quadratmetern Pflastersteine und errichteten 4.500 Meter Bordsteine. Zudem wurde auf einer Fläche von 40.000 Quadratmetern eine Bodenstabilisierung mit Kalk-Zement durchgeführt.

 

Auf der Baustelle waren mehr als 60 Personen im Einsatz

An der Ausführung waren insgesamt mehr als 60 Mitarbeiter, darunter sowohl eigene Mitarbeiter als auch Subunternehmer, beteiligt. Auf der Baustelle war ein umfangreicher Maschinenpark im Einsatz: Planiermaschinen, Drehbagger, Kombi-Baggerlader, Frontlader, Selbstlader und Kippwagen sowie zwei Asphaltiermaschinenketten unterstützten die Umsetzung des Bauvorhabens.
Eine der größten Herausforderungen des Projekts bestand nicht in einzelnen Arbeitsabschnitten, sondern in der Abstimmung der parallel laufenden Prozesse: Für den Bau der Versorgungsleitungen, den Straßenbau, die Pflasterarbeiten, die Materialanlieferung sowie die Außen- und Innenarbeiten am Gebäude mussten gleichzeitig Raum und Zeit gefunden werden. Nach Angaben des Bauunternehmers lag der Schlüssel zum Erfolg des Projekts in der engen Koordination, dem ständigen Kontakt zu Subunternehmern und Lieferanten sowie dem reibungslosen Informationsaustausch.

 

Trotz des ungünstigen Winterwetters und des engen Zeitplans wurden die Arbeiten abgeschlossen, und die gesamte Infrastruktur ist fertiggestellt. Die am Standort Aerozone II durchgeführten Arbeiten haben somit nicht nur die Voraussetzungen für den Betrieb eines neuen Logistikzentrums geschaffen, sondern auch eine „blaue“ Infrastruktur und ein Versorgungsnetz geschaffen, die die Grundlage für den langfristigen Betrieb des Industrieparks bilden können.

 

Quelle: Link

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