Straßenbau
Die Umgebung der Vértesi út in Debrecen soll mit einem neuen Verkehrsknotenpunkt und einer kreuzungsfreien Überführung umgestaltet werden
Zweites (diesmal bedingtes) Ausschreibungsverfahren hat die Stadtverwaltung von Debrecen zur Vorbereitung des Umbaus des Eisenbahnübergangs an der Vértesi Straße in eine kreuzungsfreie Überführung sowie des Ausbaus des Knotenpunkts an der Hauptstraße Nr. 4 eingeleitet. Der erfolgreiche Planer muss Genehmigungs- und Ausführungspläne erstellen, einschließlich der Planung des insgesamt rund 950 Meter langen neuen Straßenabschnitts, der Fußgänger- und Radwege sowie der dazugehörigen Versorgungsleitungen.
Die Vértesi-Straße soll auf einer Länge von 650 Metern umgebaut werden
Ein zentraler Bestandteil des Planungsauftrags ist der etwa 650 Meter lange Straßenabschnitt zwischen der Gázvezeték-Straße und der Hauptstraße Nr. 4.
Auf diesem Abschnitt ist eine 2×1-Spur-Ausführung zu planen, wobei die derzeitige ebenerdige Kreuzung mit der Bahnlinie 100 in eine höhenfreie Kreuzung umgewandelt werden soll. Der bestehende ebenerdige Bahnübergang würde aufgehoben.
Zu den Aufgaben des Planers gehört auch die Prüfung der Gestaltung der an den Straßenabschnitt anschließenden Straßen unter Berücksichtigung des geplanten Höhenverlaufs.
Entlang des gesamten betroffenen Abschnitts der Vértesi-Straße muss eine eigenständige Fußgänger- und Radfahreranlage geplant werden.
An der Hauptstraße Nr. 4 könnte ein neuer Verkehrsknotenpunkt entstehen
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Projekts ist der neue Sortierknotenpunkt, der im Bereich des Kilometerpunkts 221+425 der Hauptstraße Nr. 4 geplant ist.
Die Kreuzung ist auf der Grundlage einer Verkehrsuntersuchung zu dimensionieren, und für jede Abbiegungsrichtung ist eine eigene Fahrspur vorzusehen. Die Planungen müssen auch die Führung des Fußgänger- und Fahrradverkehrs berücksichtigen.
Gemäß der Ausschreibung ist an der Kreuzung eine ampelgesteuerte Verkehrsregelung zu planen, die auch mit den umliegenden ampelgesteuerten Kreuzungen abgestimmt werden muss.
Die Entwürfe müssen sowohl mit denen des UVATERV als auch des Speciálterv übereinstimmen
Die aktuelle Planung steht in Zusammenhang mit den bereits fertiggestellten oder in Arbeit befindlichen Verkehrsplänen in der Region. Bei der Gestaltung der Geometrie und der Höhenverhältnisse des Knotenpunkts der Hauptstraße 4 muss der Planer die UVATERV Zrt. für den Ausbau der Hauptstraße Nr. 4 auf 2×2 Fahrspuren erstellte Pläne berücksichtigen.
Ebenfalls zu berücksichtigen sind die Pläne für den von SpeciálTerv Építőmérnöki Kft. entworfenen Radweg außerhalb des Stadtgebiets zwischen Ebes und Debrecen. Daher müssen die Gestaltung des derzeit im Bau befindlichen Knotenpunkts und die damit verbundene Fußgänger- und Radverkehrsinfrastruktur auf diese Pläne abgestimmt werden.
Das Projekt steht auch im Zusammenhang mit der von Terv-Tár geplanten Sammelstraße
Nach dem geplanten Knotenpunkt an der Hauptstraße 4 setzt sich der Ausbau auf einem weiteren, fast 300 Meter langen Abschnitt fort. In diesem Abschnitt muss die Verbindung zwischen dem Autobahnkreuz und der im Rahmen des Tócó-Tal-Projekts von Terv-Tár Bt. geplanten Sammelstraße geplant werden.
Die neue Verbindungsstraße soll mit 2×1 Fahrspuren angelegt werden, wobei die Pläne so zu erstellen sind, dass der Straßenabschnitt später auf 2×2 Fahrspuren erweitert werden kann. Auf der nordöstlichen Seite der Fahrbahn ist zudem eine separate Anlage für Fußgänger und Radfahrer zu planen.
Die beiden Straßenabschnitte umfassen zusammen 950 Meter neue oder umzubauene Straßenabschnitte; dabei handelt es sich um einen etwa 650 Meter langen Abschnitt der Vértesi-Straße und eine fast 300 Meter lange Verbindungsstrecke im Anschluss an den Hauptstraßenknotenpunkt.
Regenwasserableitung und Planung von Versorgungsleitungen
Die öffentliche Ausschreibung bezieht sich nicht nur auf die Planung von Straßenbelägen und Kreuzungen. Zu den Aufgaben gehören auch die damit verbundene Regenwasserableitung, der Straßenbau, der Bau von Fuß- und Radwegen sowie die Planung der entsprechenden Versorgungsnetze. In der Ausschreibung werden die Planungsaufgaben im Zusammenhang mit der Straßenbeleuchtung, der Telekommunikation sowie dem Trinkwasser- und Abwassernetz gesondert erwähnt.
Der Planer muss jeden einzelnen Fachbereich sowie die damit verbundenen sonstigen Einrichtungen gesondert dokumentieren und alle für die Umsetzung erforderlichen Pläne erstellen.
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