Straßenbau

Die früheren Pläne werden wieder hervorgeholt, nun könnte endlich entschieden werden, wer die nächsten Abschnitte des Radwegs entlang des Rákos-Baches planen darf

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Abbildung magyarepitok.hu
Die jetzt ausgeschriebene öffentliche Ausschreibung zielt darauf ab, die Pläne für fast 10 Kilometer Fahrradinfrastruktur zu überprüfen und neu zu gestalten.

Ein weiterer wichtiger Schritt bei der Entwicklung des Radwegenetzes entlang des Rákos-Baches könnte bevorstehen. Die Budapesti Közlekedési Központ (BKK) hat eine weitere Ausschreibung für die erforderlichen Planungsaufgaben veröffentlicht. Im Rahmen des Verfahrens mit dem Titel „Planung der Radwege entlang des Rákos-Baches II.ist die Planung von 9,6 Kilometern Radverkehrsinfrastruktur sowie die Überprüfung und Überarbeitung der zuvor erstellten Pläne Aufgabe.

Die Ausschreibung für die Planungsleistungen fand genau vor einem Jahr statt, im September 2025 bereits einmal ausgeschrieben. Damals leitete BKK ein bedingtes öffentliches Vergabeverfahren für die Planung weiterer Abschnitte der Trasse entlang des Rákos-Baches ein.

Die Planung erfolgt im Rahmen des Programms der Europäischen Union IKOP Plusz 1.1.0-23 – Stärkung des umweltfreundlichen Stadt- und Vorortverkehrs in Budapest und den Gemeinden des Ballungsraums.

 

Betroffen sind drei Abschnitte in Budapest

Die Planungsaufgabe konzentriert sich auf drei Hauptbereiche.

Im 13. Bezirk ist die Sanierung des Abschnitts zwischen der Váci út und der Göncöl utca sowie zwischen der Béke utca und der Tatai utca im Programm vorgesehen. Im 14. Bezirk betrifft das Projekt den Abschnitt zwischen der Csömöri út und der Mogyoródi út, während im 14., 10. und 17. Bezirk die Entwicklung des Abschnitts zwischen der Ond vezér út und der Cinkotai út geplant ist.

Die Aufgabe des Gewinners besteht nicht nur darin, den Verlauf des Radwegs festzulegen, sondern auch darin, die zuvor im Rahmen des Projekts „Entwicklung eines Radwegs entlang des Ökotourismus-Korridors am Rákos-Bach” erstellten Pläne zu überprüfen und zu ergänzen. Anschließend müssen auch die zusammengefassten Genehmigungs- und Ausführungspläne erstellt werden.

 

Keine neue Idee, sondern die Wiederaufnahme einer alten, unterbrochenen Verbindung

Der Plan zur Errichtung eines Radwegs entlang des Rákos-Baches steht seit mehr als einem Jahrzehnt auf der Tagesordnung. Laut den im Dokument Magyar Közlöny veröffentlichten Angaben wurde entlang des Abschnitts des Baches in der Hauptstadt die Anlage einer 22,5 Kilometer lange, durchgehende Radstrecke entlang des Abschnitts des Baches in der Hauptstadt geplant, die eine Verbindung zwischen der Donau und dem Gödöllőer Hügelland herstellen würde.

Die regionale Bedeutung des Projekts zeigt sich auch in den derzeitigen Vorbereitungsarbeiten. Laut dem im Juli 2026 eingeleiteten Umweltverfahren Dokument des im Juli 2026 eingeleiteten Umweltverfahrens könnte der Radweg entlang des Rákos-Baches künftig eine Verbindung in Richtung Pécel, Isaszeg, Gödöllő und Szada herstellen.

 

Auch die Auszeichnung „Radweg des Jahres“ hat die Aufmerksamkeit auf die Fortsetzung gelenkt

Der Abschnitt entlang des Rákos-Baches – zwischen der Rákoscsaba-Straße und der Cinkotai-Straße, etwa 3,2 Kilometer lang – wurde dieses Jahr übrigens mit dem Titel „Radweg des Jahres“ ausgezeichnet (neben der Runde um Szentpéterfölde im Komitat Zala).

Im Zusammenhang mit der Auszeichnung hat Aktív Magyarország darauf aufmerksam gemacht, dass der nun ausgezeichnete Abschnitt eigentlich die Mitte einer längeren Route darstellt. Die gestiegene Aufmerksamkeit könnte den Bau der gesamten Verbindung wieder auf die Tagesordnung bringen, die Budapest entlang des Rákos-Baches mit der Region Gödöllő verbinden würde, und zwar als Teil des Netzes EuroVelo 14.

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