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Wenn die Bauwirtschaft mit gutem Beispiel vorangeht: Es soll mehr davon in Ungarn geben!
Mit der Einweihung seines neuen Bürogebäudes feierte Weinberg ’93 Építő Kft. in Sárospatak seinen 30. Geburtstag. An der groß angelegten Veranstaltung am 25. April nahm auch Bauminister János Lázár teil.
Wie kürzlich in unserem Blatt erschienenen Interview deutlich wurde, trat das von István Derczó, dem geschäftsführenden Direktor, gegründete Unternehmen aus Zemplén in den 90er Jahren als klassischer Hallenbauer auf den Markt. Das in Sárospatak ansässige ungarische Unternehmen, das sich mit Generalunternehmerschaft und Stahlkonstruktionsfertigung befasst, hat sich mittlerweile zu einem Unternehmen entwickelt, das hochkomplexe Projekte realisiert. Wie auf der Veranstaltung bekannt gegeben wurde, belief sich der Umsatz von Weinberg im letzten Jahr auf 25 Milliarden Forint, während für dieses Jahr ein Umsatz von 30 Milliarden Forint geplant ist.
Sie haben sich Schritt für Schritt weiterentwickelt und sind stets offen für Innovationen.
In einem zu 90 % von Wettbewerb geprägten Markt ist Weinberg seit 30 Jahren ein Qualitätsanbieter in der ungarischen Bauindustrie. Rückblickend auf diese Leistung sagte István Derczó in seiner Grundsatzrede, dass das Unternehmen in den letzten drei Jahrzehnten am Bau von rund tausend Gebäuden beteiligt war und dabei Investoren aus den verschiedensten Branchen bedient hat.
In seiner Rede ging der Gründer auch ausführlich auf die Geschichte des Unternehmens und seine wichtigsten Referenzen ein sowie auf die Produktionshallen, die in aufeinanderfolgenden Investitionen am Hauptsitz in Sárospatak errichtet wurden. "Wir konnten uns immer Schritt für Schritt weiterentwickeln und waren immer offen für das Lernen und den Einsatz neuer Technologien", betonte er.
Neben der Vergangenheit ging er auch auf die Gegenwart und die Zukunft ein. "Der heutige Tag ist ein wichtiges Ereignis für die Zukunft, da wir unser neues Bürogebäude einweihen." Er wies darauf hin, dass das alte Bürogebäude, das 2008 gebaut wurde, und das neue, das jetzt fertiggestellt ist, durch eine Brücke verbunden sind. "Neben ihrer Funktion dient diese Brücke auch als Symbol, denn sie unterstreicht für uns die Verbindung zwischen der Vergangenheit und der Zukunft."
Es wurden insgesamt 1700 Quadratmeter Bürofläche geschaffen.
Bei der Zeremonie wurde auch bekannt gegeben, dass das neu eingeweihte Bürogebäude 1,4 Milliarden Forint gekostet hat, wofür ein zinsgünstiger Zuschuss von 1 Milliarde Forint im Rahmen des Széchenyi-Darlehensprogramms verwendet wurde. Das neue Gebäude hat eine Grundfläche von 1.100 Quadratmetern, aber in Verbindung mit dem alten Bürogebäude sind insgesamt 1.700 Quadratmeter Bürofläche entstanden.
Wie wir bereits in unseren früheren Artikeln angedeutet haben, strebt Weinberg, das mehr als 300 Mitarbeiter beschäftigt, bei vielen seiner Aktivitäten bewusst nach familiären menschlichen Beziehungen, und das neue Bürogebäude spiegelt diesen Geist wider: Es ist mit Lobbys, Sitzungsräumen, einer großzügigen Terrasse und zusätzlichen Gemeinschaftsräumen ausgestattet.
Sieben der zehn größten Bauunternehmen in Ungarn sind jetzt ungarisch
In seiner Rede hob János Lázár, Leiter des Bauministeriums, zunächst die Werte von Weinberg hervor und betonte, dass das Unternehmen seinen Erfolg als ungarisches Unternehmen erzielt hat. Er fügte hinzu, dass sieben der zehn größten Unternehmen der ungarischen Bauindustrie heute ungarische Unternehmen sind, was ein Ergebnis der Arbeit der letzten 14 Jahre ist.
Er fügte hinzu, dass die Regierung in den letzten 14 Jahren 28 Tausend Milliarden Forint für die Entwicklung des Landes ausgegeben hat, und die Investitionen wurden größtenteils von ungarischen Unternehmen getätigt. "Wir erleben derzeit eine Übernahme und Rückeroberung der Bauindustrie, und das ist eine Schlüsselfrage im Leben eines Landes", sagte der Minister.
"Es soll noch mehr István Derczó geben, und nicht nur in Zemplén!"
Ein weiterer Wert von Weinberg, den János Lázár erwähnte, ist, dass es sich um ein Familienunternehmen handelt. "Da er das Unternehmen gemeinsam mit seiner Frau aufgebaut hat, sind wir Renata zu Dank verpflichtet", betonte der Politiker. Die wahre Stärke der entwickelten Länder liege nicht in den multinationalen Unternehmen, denn der Wohlstand einer Gesellschaft basiere in Wirklichkeit auf mittelständischen Familienunternehmen. "Deshalb wünsche ich mir, dass es immer mehr István Derczó gibt, nicht nur in Zemplén, sondern in ganz Ungarn!"
In Bezug auf die Persönlichkeit von István Derczó betonte er, dass er den Unternehmertyp, den der Geschäftsführer von Weinberg verkörpert, schätzt: "Er ist ein Frühaufsteher, fleißig, fleißig, denkt immer an neue Möglichkeiten und hat auch auf die schwierigsten Situationen die richtige Antwort. Das ist der Typ, den man in Ungarn zu schätzen weiß!" - unterstrich der Minister.
Deshalb ist die Wettbewerbsfähigkeit des Weinberg beispielhaft
Als dritten wichtigen Wert des Unternehmens, das sein 30-jähriges Bestehen feiert, hob János Lázár dessen Wettbewerbsfähigkeit hervor. Er betonte, dass 90 Prozent der Aufträge des Unternehmens vom Markt und von nicht-öffentlichen Investitionen stammen. "Das bedeutet, dass sie in der Lage sind, sich unter schwierigen Marktbedingungen zu behaupten - jetzt und in Zukunft."
Der Minister erklärte auch, warum dies beispielhaft ist. "Unternehmen wie dieses können die Chance nutzen und das Geld nicht mit nach Hause nehmen, sondern es - wie das Beispiel hier zeigt - reinvestieren, um zu expandieren, zu entwickeln, zu innovieren und neue Märkte zu erobern"
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