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Das Modell MERKBAU bewährt sich bei einem Projekt in der Innenstadt – Ein Fest zur Übergabe der Abschlusszeugnisse in der Studentenunterkunft der Hauptstadt
Am 16. April fand die Richtfestfeier für das Tertio Millennio Zentrum und Studentenwohnheim statt, womit das im 8. Bezirk von Budapest realisierte Bauprojekt einen wichtigen Meilenstein erreicht hat. Die Ausführung des im Auftrag der Fundatio Tertio Millenio entstehenden Bauvorhabens übernimmt die MERKBAU Építőipari és Kereskedelmi Zrt..
Der Bauunternehmer übernimmt von Anfang an alle Bauaufgaben, von der Umsetzung der Pläne über den Rohbau bis hin zu den Abschlussarbeiten. Das in der Diószegi Sámuel Straße entstehende Tertio Millennio Zentrum wird sowohl als Studentenwohnheim als auch als Bildungseinrichtung dienen und neben Schülern auch Programme für Erwachsene und Familien anbieten.
Ein vierstöckiges Gebäude entsteht
Die Umsetzung des Tertio Millennio-Zentrums und der Studentenunterkunft unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von der Errichtung eines herkömmlichen Wohn- oder Hotelgebäudes. Die funktionale Gestaltung des Gebäudes ist nämlich ausdrücklich auf eine bestimmte Zielgruppe zugeschnitten – in diesem Fall auf männliche Studenten im Alter von 18 bis 25 Jahren.
Dementsprechend stehen neben den klassischen Wohnfunktionen auch Räume, die das Gemeinschaftsleben fördern, im Vordergrund.
Die wichtigsten technischen Parameter des Bauvorhabens verdeutlichen den Umfang des Projekts: Die gesamte Netto-Grundfläche beträgt 3232,88 Quadratmeter, das Gebäude umfasst insgesamt 8 Stockwerke (Keller, Erdgeschoss und sechs Obergeschosse), die Höhe des obersten Nutzgeschosses erreicht +21,42 Meter. Bei kontinuierlicher Nutzung bietet das Gebäude Platz für 225 Personen, bei gelegentlicher Nutzung kann es sogar 325–350 Personen aufnehmen.
Neben den Wohnräumen bietet das Gebäude auch Platz für zahlreiche zusätzliche Funktionen:
- öffentliche Räume,
- Lernräume,
- Betriebsküche,
- Musikzimmer,
- eine Dachterrasse und ein großes Auditorium, in dem Veranstaltungen und Konferenzen abgehalten werden können,
- Außerdem werden eine kleinere und eine größere Kapelle errichtet.
Bei der Planung wurde besonders darauf geachtet, den Schülern sowohl ruhige Rückzugsorte als auch die für das Gemeinschaftsleben notwendigen Räumlichkeiten zu bieten.
Tägliche logistische und organisatorische Aufgaben
Eine der größten Herausforderungen bei der Umsetzung stellt die dicht bebaute Innenstadtumgebung dar. Das Baugelände ist nur von einer Seite her zugänglich, der Platz für die Organisation ist äußerst begrenzt, sodass eine Materiallagerung vor Ort praktisch nicht möglich ist. Der Bauprozess verläuft dementsprechend fast nach dem „Just-in-time”-Prinzip:
Die Materialien werden kurz nach ihrem Eintreffen verbaut, um Platz für die nächsten Lieferungen zu schaffen.
Besondere fachliche Sorgfalt war auch bei der Sicherung der Standsicherheit der angrenzenden, über hundert Jahre alten Gebäude erforderlich, insbesondere während der Fundamentarbeiten. Während der gesamten Bauzeit müssen täglich logistische und organisatorische Aufgaben bewältigt werden, darunter die Optimierung der Nutzung öffentlicher Flächen sowie der Materialtransport vor Ort.
Die gemeinsame Vision ist nun greifbar geworden
Als Erster teilte Ramón Gomez-Rodulfo bei der Veranstaltung im Namen der Tertio Millennio Stiftung seine Gedanken mit:
„Es war ein langer Weg bis hierher: Die Wurzeln des Projekts reichen bis ins Jahr 2021 und sogar noch weiter zurück. Während der Bauphase standen wir vor vielen Herausforderungen, denn was in den Plänen einfach erscheint, erfordert in der Realität oft neue Lösungen. Wir sind allen Beteiligten – von den Planern bis zu den Bauausführenden – zu Dank verpflichtet, die mit ihrer Arbeit dazu beigetragen haben, dass wir heute hier stehen können. Dieses Gebäude ist jedoch nicht nur ein Studentenwohnheim: Es ist ein gemeinschaftlicher und geistiger Ort, der Generationen dienen wird. Wir sind zuversichtlich, dass der Wert der hier geleisteten Arbeit über Jahrzehnte, ja sogar Jahrhunderte hinweg Bestand haben wird.”
Attila Mészáros, stellvertretender Geschäftsführer von Merkbau Zrt., erklärte:
„Der heutige Tag ist ein wichtiger Meilenstein, da das Gebäude den Rohbauzustand erreicht hat, was bei einem derart komplexen Bauvorhaben eine beachtliche Leistung darstellt. Schon von Anfang an war klar, dass es sich um ein äußerst komplexes Projekt handelt, das individuelle Lösungen erfordert und aufgrund der innerstädtischen Lage eine besondere Organisation und Präzision verlangt. Während der Bauausführung mussten zahlreiche Herausforderungen bewältigt werden, doch die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten war durchweg konstruktiv. Ein besonderer Dank gilt den Fachkräften vor Ort, ohne deren Arbeit wir nicht so weit gekommen wären. Wenn wir diese Herangehensweise beibehalten, bin ich sicher, dass das Endergebnis den bisherigen Anstrengungen gerecht werden wird.”
Bei den Veranstaltungen des Merkbau Zrt. trug Projektleiter Gergely Szabó ein traditionelles Blumenstraußgedicht vor .
Die Bauarbeiten verlaufen planmäßig; das Ziel der am Projekt beteiligten Fachleute ist es, dass das Studentenwohnheim zu Beginn des nächsten Schuljahres seine Türen öffnen kann und die Jugendlichen das neue Studienzentrum beziehen können.
Quelle: Link
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