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Das historische Entwässerungssystem der Hauptstadt wird saniert

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Abbildung: Magyar Építők
Der Zustand des Kanals hat unmittelbare Auswirkungen auf die Entwässerung der umliegenden Stadtteile, weshalb seine Sanierung mehr ist als nur eine einfache Renovierung.

Im 1. Bezirk von Budapest, entlang der Krisztina-Allee, kann auf dem Abschnitt zwischen der Mészáros-Straße und dem Dózsa-György-Platz mit der Sanierung des Hauptsammelkanals „Ördög-árok“ begonnen werden. Ziel des Projekts ist die Sanierung der Kanalsohlenkonstruktion, die für die langfristige Betriebssicherheit des Systems von entscheidender Bedeutung ist.

Im Rahmen des öffentlichen Ausschreibung wurde das Angebot von BONEX Építőipari Kft. als Gewinner bekannt gegeben. Das Unternehmen erhielt den Zuschlag mit einem Angebot in Höhe von netto 293,6 Millionen Forint. Für die Ausführung stehen maximal 150 Arbeitstage zur Verfügung, die ab der Übergabe der Baustelle berechnet werden.

Das Bauvorhaben betrifft zwar nur einen relativ kurzen Abschnitt von lediglich 86,5 Laufmetern, doch seine technische Bedeutung geht weit über seine Größe hinaus: Sanierungen dieser Art sind für den reibungslosen Betrieb der städtischen Regen- und Abwasserentsorgung unverzichtbar.

Sie arbeiten mit einer speziellen Technologie

Im Rahmen des Projekts konzentriert sich der Auftragnehmer insbesondere auf die Sanierung des Kanalbodens, eine spezielle Technologie im Wasserbau. Dabei wird der untere, am stärksten beanspruchte Teil des Kanals verstärkt und erneuert, um ein angemessenes Gefälle und einen ordnungsgemäßen Wasserabfluss zu gewährleisten.

Die Arbeiten sind nicht genehmigungspflichtig, werden jedoch unter strengen technischen und organisatorischen Auflagen durchgeführt. Im Rahmen der Bauarbeiten fallen unter anderem Erdarbeiten, der Abbau von Belägen, der Bau von Stahlbetonkonstruktionen sowie Arbeiten an den Versorgungsleitungen an, wobei häufig Subunternehmer hinzugezogen werden.

Ein wichtiges Glied in der städtischen Infrastruktur

Der Ördög-Graben ist eines der historischen Entwässerungssysteme Budapests, das heute überwiegend als unterirdischer Kanal fungiert. Sein Zustand hat direkten Einfluss auf die Entwässerung der umliegenden Stadtteile, sodass es sich bei dem aktuellen Projekt nicht nur um eine Instandhaltungsmaßnahme, sondern auch um eine vorbeugende Infrastrukturmaßnahme handelt.

Maßnahmen dieser Art tragen dazu bei, dass das Kanalnetz der Hauptstadt widerstandsfähiger gegenüber extremen Wetterereignissen wird und auch langfristig zuverlässig zum Funktionieren der Stadt beiträgt.

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