Was wird gebaut?
Die Rolle des Schlosses als Bildungsstätte in Verpelét könnte wegfallen: Das Schulgebäude wird umgebaut
Im Amtsblatt für öffentliche Aufträge der EU wurde die Ausschreibung für den Ausbau der Schule in Verpelét veröffentlicht.
Laut Ausschreibung beabsichtigt das Schulbezirkszentrum Eger, die Schule so umzugestalten, dass das auf dem Grundstück befindliche Schlossgebäude nicht mehr schulischen Zwecken dient. Zu diesem Zweck sollen im Hauptgebäude 16 Klassenzimmer mit einer Grundfläche von jeweils etwa 35 Quadratmetern eingerichtet werden.
Im Rahmen des Umbaus wird ein separater Raum für den Schulwächter eingerichtet, und im Erdgeschoss entsteht eine barrierefreie Toilette, an die ein neuer barrierefreier Parkplatz und ein barrierefreier Eingang angeschlossen sind. Als Teil der Maßnahmen wird ein Klassenzimmer für hörgeschädigte Schüler angepasst, und die Flure werden mit taktilen Markierungen versehen.
Die Investition betrifft nicht nur die Innenräume des Gebäudes: Der Sportplatz auf dem Schulgelände wird erneuert, nach Möglichkeit wird auch ein Spielplatz angelegt, das Kamerasystem wird erweitert, der Zaun wird saniert, und die Türen der Umkleideschränke in den Fluren werden – je nach Verfügbarkeit der Mittel – durch nicht brennbare Modelle ersetzt.
Die gesamte Nutzfläche des Gebäudes beträgt 1857 Quadratmeter, wovon die von der Innenrenovierung betroffene Nettofläche 1288 Quadratmeter ausmacht.
Modernisierung zur Beseitigung der Zersplitterung
Den Informationen auf der Ausschreibungsseite zufolge zielt das Projekt darauf ab, die Infrastruktur der Arany-János-Grundschule und der Ede-Reményi-Grundschule für darstellende Künste in Verpelét zu verbessern und neue Ausrüstung anzuschaffen, damit die Einrichtung ihre grundlegenden Aufgaben in einem modernen Umfeld erfüllen kann.
Die Maßnahme trägt auch dazu bei, dass staatliche Bildungseinrichtungen die Zahl der Schulabbrecher und der Schulabgänger ohne Abschluss senken.
Derzeit findet der Unterricht in drei getrennten Gebäuden statt, was sowohl unter Kosten- als auch unter organisatorischen Gesichtspunkten ungünstig ist. Neben dem Hauptgebäude wird auch im Schlossgebäude sowie in einem Gebäude unterrichtet, das früher als Kindertagesstätte diente und 1969 zu einer Schule mit vier Klassenzimmern umgebaut wurde.
Im Rahmen der geplanten Umgestaltung soll durch den Ausbau des zweistöckigen Hauptgebäudes erreicht werden, dass das Schloss vollständig aus dem Bildungsbetrieb herausgenommen wird, während das kleinere Gebäude vorrangig künstlerischen und sportlichen Zwecken dienen würde. Zu diesem Zweck werden anstelle der derzeitigen vier nebeneinander liegenden Klassenzimmer pro Etage jeweils sechs Klassenzimmer eingerichtet.
Der Zustand des Hauptgebäudes hat sich im Inneren erheblich verschlechtert, weshalb eine umfassende Sanierung erforderlich ist. Die Innentüren und Bodenbeläge werden ausgetauscht, das Lehrerzimmer, das Sekretariat und das Lager werden umgestaltet, wodurch eine effizientere und zweckmäßigere Raumaufteilung entsteht. Das Sekretariat wird vor das Lehrerzimmer verlegt, und neben dem Büro des Schulleiters wird ein neues Büro für den stellvertretenden Schulleiter eingerichtet.
Das veraltete Stromnetz wird von der Zählerstelle an komplett erneuert, einschließlich neuer Leitungen, Verteilerkästen, Leuchten und Armaturen. Darüber hinaus wird die energetische Modernisierung durch die Anbringung einer Fassadendämmung fortgesetzt.
Durch diese Maßnahmen wird das Hauptgebäude energieeffizienter, und dank seiner Innenausstattung können künftig alle Grundschulklassen an einem Ort untergebracht werden.
Eingangsfrist für Angebote: 26. Mai 2026.
Quelle: Link
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